Einem alten Adelsgeschlecht entstammend wird Äschylos Sohn des Euphorion geboren. Als junger Mann er den Sturz der Tyrannis und die demokratischen Reformen des Kleisthenes . Er begeistert sich früh für die von Choirilos und Pratinas und die Dichtkunst Agathokles und Apollodoros . Der Sage nach wurde er durch Dionysos selbst im Traum zum Dichter geweiht. seinen frühen Stücken nimmt er noch selbst Schauspieler teil. Im Alter von fünfundzwanzig Jahren er sich erstmalig um den Siegespreis der Dionysien des Dichterwettbewerbs der Stadt Athen unterliegt
Mehrfach reist er nach Sizilien so auch 475 v. Chr. auf Einladung des dortigen Königs Hieron Syrakus und trifft dort auf die Lyriker Simonides Pindar und Bakchylides. Für Hieron verfasst das Festspiel Die Ätnäerinnen .
Zurück in Athen wird 472 v. Chr. das Drama Die Perser uraufgeführt in dem er auf dramatische seine Kriegserfahrungen verarbeitet und gewinnt den ersehnten Im Wettstreit mit Sophokles unterliegt er im Jahre 468 v. Chr. doch insgesamt kann er gegen Ende Lebens auf dreizehn Siege bei den Dionysien
Von seiner letzten Sizilienreise kehrt er mehr zurück. Er stirbt 456 v. Chr. in Gela - der Legende nach eine fallende Schildkröte erschlagen - wo er begraben wird. Sein Epigramm lautet:
Äschylos liegt hier begraben Euphorions Sohn der
In der fruchtreichen Stadt Gela bezwang ihn Tod.
Aber von seiner Kraft zeugt Marathons Hain berühmte
Wo der Perser der dichtlockige sie hat
In Athen wurde auf die Nachricht seinem Tode der Beschluss gefasst seine Dramen weiterhin an den Wettbewerben um den Staatspreis zu lassen.
Seine Einführung des zweiten Schauspielers revolutionierte den dadurch ermöglichten Dialog das griechische Theater . Aber auch durch Sprache Stil und Wahl des Mythos als Thema der griechischen beeinflusste er seine Nachwelt maßgeblich. Seine Charaktere keine gewöhnlichen Menschen aus dem Volk sondern aus ihnen durch ihre übermenschliche Leidenschaft und aber auch die kraftvolle schroffe erhabene und Sprache heraus.
Gemäß Überlieferung gehen neunzig Dramen auf zurück von denen aber nur noch neunundsiebzig Namen nach bekannt sind. Die besonders gerühmten Satyrspiele sind allesamt verlorengegangen von den Tragödien lediglich sieben noch vollständig erhalten dazu kommen dreier anderer Stücke. Von seinen Frühwerken hin der kurz vor seinem Tod fertig gestellten Trilogie Orestie ist eine deutliche künstlerische Entwicklung feststellbar von einem eher schlichten Erzählstil hin zu in seiner Tragik kaum übertroffenen Drama der