Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Begriff aus der Biologie Ökologie (ugs. singular : "das Ökosystem" wissenschaftlich hier plural : "Ökosysteme"
Ein Ökosystem ist ein System das die Gesamtheit der Lebewesen ( Biozönosen ) mitsamt ihrem unbelebten Lebensräumen ( Biotopen ) umfasst. Vereinfacht ausgedrückt: Mehrere Biotope und bilden ein Ökosystem.
Es handelt sich um offene dynamische komplexe Systeme. In einem Ökosystem laufen unterschiedliche zwischen den Lebewesen untereinander und den abiotischen (Biotop) ab.
offen: Ökosysteme verändern sich durch äußere neue
dynamisch: Ökosysteme entwickeln sich ohne äußere Einflüsse
komplex: in Ökosystemen wirken sämtliche Mechanismen und der Ökologie in vielfältigen Beziehungen.
Biotische und abiotische Bestandteile beeinflussen sich (Wechselwirkungen) und verändern sich durch ( Sukzession und Evolution ).
Die Lebewesen der Biozönose beeinflussen den und die abiotischen Faktoren ( Standortfaktor ) durch
Produzenten die organische Stoffe aus abiotischen Stoffen Energie (Sonnenlicht chemische Energie) aufbauen dies sind erster Linie Pflanzen und Bakterien
Destruenten die die (meist abgestorbenen) Produzenten und mineralisieren also wieder in abiotische Stoffe zurückführen. sind insbesondere Bakterien und Pilze .
Ökosysteme beeinflussen sich gegenseitig (z.B. beeinflussen marine Ökosysteme durch ihren Stoff- und Energiehaushalt Atmosphäre und damit auch terrestrische Ökosysteme siehe z.B. Treibhauseffekt u. Klimawandel ). Umgangssprachlich wird oft von dem Ökosystem (globaler Zusammenhang) gesprochen.
Ökosysteme sind dynamisch und entwickeln sich unveränderten äußeren Einflüssen im Verlaufe der Sukzession über verschiedene Stadien zu einem stabilen dem Klimaxstadium . Das Klimaxstadium wird u.a.durch die Nutzung ökologischer Nischen einwandernder Arten und Verdrängungsmechanismen erreicht ( Siehe auch: Populationsökologie oder Demökologie ). Aber auch die evolutive Anpassung von ist möglich.
Im ungestörten Klimaxstadium regulieren sich Ökosysteme selbst (Selbstregulation) . Ihre Bestandteile beeinflussen sich gegenseitig derart sich ein Gleichgewicht der Stoffkreisläufe und der Energiekreisläufe (unter von Sonnenenergie Erdwärme Magma in "Black Smokers" der Tiefsee u.a.) einstellt. Eine weitere Sukzession ist dann nicht mehr möglich.
Tatsächlich aber treten durch die sich Umwelteinflüsse und -ereignisse häufig verschiedene Stadien eines nebeneinander auf. So kann zum Beispiel ein durch Blitzschlag im Klimaxstadium eines Waldes unbewachsene Sukzessionsflächen schaffen. So bleiben Dynamik und notwendige Pionierarten die in der Lage sind unbesiedelte zu besiedeln erhalten.
Außerdem gibt es in Teilen von in manchen Ökosystemen nicht immer ein dauerhaft Klimaxstadium. Auch ohne veränderte Umwelteinflüsse kann es beständige Abfolge von Entwicklungsstadien geben die nach des ökologischen Maximums wiederholt ablaufen kann zum bei der Silbergrasflur siehe( Pflanzensoziologie ) und Wüsten. Das Mosaik-Zyklus-Konzept ) definiert daher das Klimaxstadium als einen Zustand über längeren Zeitraum dem die Sukzession fortwährend abläuft.
Wesentliche Merkmale und Regulatoren eines Ökosystems jedoch Stoff- und Energiekreisläufe (Energiekreislauf Trophieniveau ) sowie der Raumbedarf bzw. ihre Verteilung. hat sich eine grobe Unterteilung die in verfeinert behandelt werden. Wo Ökosysteme hinsichtlich ihrer Verteilung also ihres Ortes betrachtet werden und hinsichtlich ihrer systematischen Zusammenhängen spricht man von Ökotopen .
Der Begriff Klimaxstadium hat sich in diesem Zusammenhang nicht
Die Entwicklung von Ökosystemen ist auf Grund Komplexität gar nicht oder nur in sehr Zügen vorherzusagen. Auch kleinere Veränderungen der Umweltbedingungen haben stets Veränderungen der Ökosysteme zu Folge auch wenn diese nicht sichtbar oder messbar sind.
Durch die Beeinflussung des Menschen gibt es kein unbeeinflusstes Ökosystem mehr. Die Ökologie teilt die Ökosysteme auch in Graden ihrer menschlichen ( Hemerobie ) ein.
Die "Übernutzung" (Raubbau) der Ökosysteme verhindert die Viele Pionierarten sind u.a. deshalb vom Aussterben Ohne diese Pionierarten können sich die Ökosysteme mehr regenerieren.