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Österreichisch-Ungarischer Ausgleich


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Unter dem österreichisch-ungarischen Ausgleich versteht man die verfassungsrechtlichen Vereinbarungen durch die k.u.k. Doppelmonarchie entstand. Seit der Niederlage im Deutschen Krieg von 1866 war Österreich gezwungen die Nationalitätenfrage im Vielvölkerstaat zu Eine offenkundige Beschränkung der inneren Autonomie des Reichsteils Ungarn wie sie nach der Niederschlagung der Revolution von 1848/49 festgelegt wurde konnte jetzt mehr aufrecht gehalten werden.

Deshalb traten 1866 die kaiserliche Regierung und der ungarische zu Verhandlungen zusammen. Diese führten zunächst im 1867 zur Wiederherstellung des ungarischen Reichstages von 1848 und zur Bildung eines konstitutionellen ungarischen

Weitere Verhandlungen zwischen dem österreichischen Ministerpäsidenten von Beust und den ungarischen Politikern Franz Deák und Gyula Graf Andrássy erbrachten schließlich so genannten österreichisch-ungarischen Ausgleich. Ungarn wurde weitgehend und war mit Österreich nur noch durch Person des ungarischen Königs der zugleich österreichischer war verbunden. Weiterhin einigte man sich auf gemeinsamen Ministerrat für die gemeinsamen Angelegenheiten (Außen- und Finanzpolitik). Die Innenpolitik betrieben beide Reichsteile eigene Regierungen selbständig. Die innere Verfassung der und die der ungarischen Reichshälfte unterschieden sich der Folge deutlich unter anderem war das unterschiedlich geregelt.

Die anderen Bevölkerungsgruppen der Monarchie profitierten österreichisch-ungarischen Ausgleich nicht. Die Teile westlich der Leitha von Österreichisch Schlesien bis Dalmatien gehörten zur österreichischen Reichshälfte Kroatien und rumänische Teile zur ungarischen. Die waren Spannungen vor allem mit der starken Bevölkerung. Kroatien konnte immerhin einen "Sub-Dualismus" innerhalb erreichen war in allen wichtigen Angelegenheiten aber der Regierung in Budapest abhängig.

Die gemeinsamen Angelegenheiten wurden in der als „kaiserlich und königlich” (k.u.k.) die rein als „königlich” (k.) und die österreichischen als (k.k.) bezeichnet. Im Juni 1867 wurde Kaiser Franz Joseph I. zum ungarischen König gekrönt. Der erste der Monarchie wurde Friedrich Graf von Beust 1867 - 1871 ) ihm folgte Gyula Graf von Andrassy 1871 - 1879 ) nach.

Literatur

  • Gordon C. Craig Geschichte Europas 1815-1980. Wiener Kongress bis zur Gegenwart. München 1995 174-176.



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