Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Unter Überalterung versteht man die Umkehrung der sogenannten Alterspyramide zum Beispiel in eine Urnenform .
Gefährlich ist dies für jede Gesellschaft der immer geringer werdende Anteil der Erwerbstätigen mehr Alte direkt oder indirekt versorgen muss.
Das Phänomen der Überalterung tritt erst dem 1960ern in den Industrieländern auf. Die Anti-Baby-Pille und die Emanzipation der Frau sind Hauptursache für den während der medizinisch-technische Fortschritt gleichzeitig die Lebenserwartung erhöht.
In der wissenschaftlichen Analyse der Überalterung auch: Demografie ) wird häufig der so genannte Altersquotient als Maßzahl verwendet. Er ist definiert die Relation der 65-Jährigen und Älteren zur im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Die Kommission zur Nachhaltigkeit in der Finanzierung sozialen Sicherungssysteme unter Vorsitz von Prof. Dr. h.c. Bert Rürup beziffert diesen Faktor auf das Jahr mit 24 2 % auf das Jahr mit 34 9 % und auf das 2040 auf 52 6 %.
In den meisten Industrieländern wird die durch Einwanderer noch verzögert. Dabei geht man aus dass die Nettozuwanderung (Abwanderung minus Zuwanderung ) den Altersquotienten nach unten korrigiert.
Dennoch kann auch dieser Einfluss die Entwicklung nicht umkehren so dass derzeit über Faktoren in der Alterssicherung (in der Variante Rürup-Kommission als Nachhaltigkeitsfaktor) und über Anhebung des von derzeit 65 auf dann 67 Jahre wird.
Bei noch langfristigerer Betrachtung zeigt sich statistischen Gründen dass die Überalterung keine dauerhafte sein kann es sei denn die Bevölkerung völlig aus.
siehe auch: Überalterung (Kritik) ; dort die Links zur offiziellen und kritischen Sicht auf Problem.