Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der erste Brief des Apostels Petrus gehört zu den katholischen Briefen des Neuen Testaments .
Der Verfasser ermahnt die Empfänger dem treu zu bleiben und sagt ihnen dass als Christen dazu berufen sind am Leidensweg ebenso teilzuhaben wie dann auch an seiner
Vers 1 1 gibt als Autor Apostel Petrus an. In 5 1 nennt sich Autor "Mitältester und Zeuge der Leiden Christi". schreibt den Brief "durch Silvanus " (5 12) und nennt Markus seinen "Sohn" (5 13).
In der altkirchlichen Tradition wird die von Petrus im 2. Jahrhundert von Polycarp Clemens Alexandrinus und Irenäus im 3. Jahrhundert von Tertullian Origenes und Cyprian bestätigt. Bei allen diesen Autoren wird erste Petrusbrief zu den allgemein anerkannten Schriften seine Aufnahme in den Kanon wurde auch nie in Frage gestellt.
Manche historisch-kritischen Autoren bezweifeln dass Petrus Verfasser war. Gegenargumente sind:
die Sprache: das Koine -Griechisch sei zu gut für einen galiläischen der in Apg. 4 13 als ungebildet bezeichnet wird. kann man halten dass Petrus aus Besaida zweisprachigen griechisch-jüdischen Stadt stammt sein eigener Bruder hat einen griechischen Namen und Petrus lebte in der griechisch sprechenden Diaspora. Silvanus/Silas den als Mitverfasser erwähnt ist römischer Bürger und griechischsprechend.
die Theologie sei teilweise paulinisch. Dagegen argumentiert dass die Auseinandersetzung zwischen Paulus und von Galater 2 11-21 nicht Gegensätze der betrifft sondern Paulus wirft Petrus vor dass sich aus Feigheit nicht nach seiner Theologie Der scharfe theologische Gegensatz zwischen Petrus und sei im 19. Jahrhundert konstruiert worden - Paulus als auch Petrus zeigen gegenseitige Wertschätzung.
der Brief enthalte Traditionsgut (Paranäse Bekenntnisse Für dieses Argument gibt es im Text konkreten Anhaltspunkte es ist nur schlüssig wenn einer späten Datierung ausgegangen wird.
die angesprochenen Christenverfolgungen fanden erst zur Trajans statt. Dagegen ist zu halten dass nirgends von einer staatlichen systematischen Christenverfolgung spricht dass punktuelle Christenverfolgungen durch die heidnische Umgebung aus den ersten Jahrzehnten aus verschiedenen Gegenden sind (z.B. Paulus auf seinen Missionsreisen).
Mit der Stadt Babylon die in 13 als Verfassungsort angegeben wird ist vermutlich Rom gemeint.
Nach Vers 1 1 ist der offensichtlich nach Kleinasien gerichtet ob dabei Landschafts- Provinznamen gemeint waren lässt sich nicht entscheiden.
Einige Verse z.B. 2 9 oder 3 weisen auf Heidenchristen als Empfänger hin aus Juden- und Heidenchristen gemischte Leserschaft wird aber nicht ausgeschlossen. Sie ist sogar wahrscheinlich es in Kleinasien viele Judenchristen gab.