Das operationale Ziel des Römischen Reichs im Jahr 11 n. Chr. war Schaffen einer menschenleeren Pufferzone am rechten Rheinufer strategische Ziel die Unterwerfung der Rebellen . Auslieferung und Bestrafung des „Hochverräters“ Arminius und (zumindest) formelle Unterwerfung der am Aufstand beteiligten Stämme werden das naheliegende Kriegsziel der Römer sein. Inwieweit damals noch an eine Rückeroberung germanischen „Beinahe“-Provinz gedacht wurde kann nicht mehr werden.
Die taktischen Maßnahmen des Tiberius in Jahr dienten der Vorbeugung und zur Abschreckung Tiberius überquerte mit dem Heer den Rhein den Krieg in Feindesland drang ins Landesinnere legte die Grenzwege offen verwüstete die Äcker die Häuser nieder schlug alle die sich entgegenstellten und kehrte ohne Verluste in das zurück.
JAHN Ralf G.: Der Römisch - Krieg (9-16 n. Chr.). Inaugural-Dissertation zur Erlangung Doktorwürde der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Bonn 2001.