Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 5. Dezember 2019 

Zweiter Schlesischer Krieg


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der Zweite Schlesische Krieg ( 1744 1745 ) war ein zwischen Preußen und Österreich geführter Krieg um die Vorherrschaft in Schlesien . Preußenkönig Friedrich II. hatte sich zur damaligen Zeit mit Frankreich verbündet. Österreich bildete zusammen mit Sachsen Großbritannien und den Niederlanden eine Allianz.

Vorgeschichte

Am 28. Juli 1742 wurde durch Vermittlung Großbritanniens der Berliner zwischen den zwei Feinden Österreich und Preußen Der Frieden beendete den Ersten Schlesischen Krieg und regelte in 16 Artikeln die Schlesiens. Demnach wurde Preußen bis auf wenige (z.B. Jägerndorf und Troppau ) der Besitz von Nieder- und Oberschlesien der Grafschaft Glaz zugestanden.

Durch den Frieden mit Preußen konnte die österreichische Königin Maria Theresia nun vollständig auf den Erbfolgekrieg konzentrieren. Der bayrische Kurfürst Karl VII. war Österreich feindlich gesonnen und wollte die der Habsburger vermindern. Aus diesem Grund wurde bereits am 24. Januar 1742 von Habsburg-Feinden zum Kaiser des heilig-römischen ernannt. Dieses Ereignis provozierte einen Einmarsch österreichischer nach Bayern das am 27. Juni unter österreichische Verwaltung gestellt wurde. Kurz erweiterte Maria Theresia ihr Bündnissystem in dem sich am 23. September 1743 mit Sardinien und Großbritannien verbündete.

Friedrich II. fühlte sich aufgrund der außenpolitischen Konstellationen bedroht. Er fürchtete dass Maria Schlesien zurückfordern könnte. Des weiteren war Preußen interessiert dass Karl Albrecht weiterhin als Kaiser heilig römischen Reichs fungierte. Dies alles war durch den erstarkten österreichischen Einfluss gefährdet. Daraufhin sich Friedrich II. bemüht weitere Bündnisse zu Am 5. Juni konnte der Preußenkönnig mit den Franzosen Allianz gegen Österreich schmieden. Schweden und Russland konnte er entgegen seinen Planungen jedoch mit ins Boot holen. Im August 1744 Preußen mit dem Einmarsch in Böhmen den zweiten Schlesischen Krieg.

Verlauf und weitere Folgen

Die Offensive in Böhmen erfolgte mit preußischen Soldaten. Nach einer Belagerungszeit von 2 musste Prag am 16. September kapitulieren. Die Österreicher zogen sich daraufhin in das Land zurück wodurch der preußischen immer länger wurde. Österreich nutzte diese Situation um die Preußen mit geschickten Angriffen zu und sie aus Böhmen hinaus zu treiben. 8. Januar des darauffolgenden Jahres wurde die Situation Friedrich II. immer bedrohlicher. Großbritannien die Niederlande und Sachsen schlossen sich zu einer Quadrupelallianz zusammen.

Im Juni 1744 marschierten österreichische Verbände in Schlesien ein. kam es am 4. Juni zur Schlacht Hohenfriedberg in der Friedrich durch einen Nachtangriff feindlichen Heer bezwingen konnte. Weitere Offensivbemühungen der wurden im Keim erstickt. Die Preußen errangen weiteren wichtigen Sieg in der Schlacht bei Soor ( 30. September ). Sämtliche Vorstöße des Gegners in Richtung konnten ebenfalls abgewehrt werden. Im Dezember marschierte Leopold von Anhalt-Dessau in Sachsen ein das der Seite Österreichs kämpfte. In der Schlacht Kesseldorf ( 15. Dezember ) wurde der Gegner vernichtend geschlagen.

Am 25. Dezember kam es zum Friedenschluss in Dresden . Darin wurde vereinbart dass Schlesien für im preußischen Besitz bleiben soll. Friedrich II. den Gatten von Maria Theresia Franz I. Stephan als Kaiser des Heiligen Römischen Reichs



Bücher zum Thema Zweiter Schlesischer Krieg

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/2._Schlesischer_Krieg.html">Zweiter Schlesischer Krieg </a>