Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 26. August 2016 

Zweiter Weltkrieg


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der Zweite Weltkrieg dauerte vom 1. September 1939 bis zum 2. September 1945 . In Europa ging er am 8. Mai 1945 zu Ende in Asien erst am 2. September 1945 . Er war der größte und blutigste Konflikt in der Geschichte der Menschheit. Er etwa 55 Millionen Menschen das Leben und etwa fünf Mal mehr als der Erste Weltkrieg .

Die so genannten Achsenmächte Deutsches Reich unter Adolf Hitler Italien unter Benito Mussolini und Japan unter Kaiser Hirohito führten Eroberungsfeldzüge gegen viele Staaten; ihre Hauptgegner waren anfangs Frankreich Großbritannien und China sowie nach dem Bruch des Hitler-Stalin-Pakts die Sowjetunion unter Josef W. Stalin (siehe Großer Vaterländischer Krieg ) und nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbor auch die USA .

Inhaltsverzeichnis
2.1 1939
2.2 1940
2.3 1941
2.4 1942
2.5 1943
2.6 1944
2.7 1945

Grundlagen

Ausgangslage

Bei Hitlers Machtergreifung 1933 hatte die Reichswehr eine Stärke infolge der Bestimmungen des Versailler Vertrages von 100.000 Mann und war damit von geringem Gewicht.

Dies änderte sich durch die alsbald und auf eine erneute kriegerische Auseinandersetzung zielende Aufrüstung. Der Anteil der Rüstungsausgaben an den stieg von 8 2 % (1932) über 3 % (1934) auf 61 % Prozent Finanziert wurde dieses exzessive Aufrüstungsprogramm durch das der sogenannten "Mefo-Wechsel" der Reichsbank - und letztlich durch eine verdeckte Inflation.

Kriegsziele

Der Zweite Weltkrieg war ein von Nationalsozialisten entfesselter ideologisch motivierter Eroberungs- und Vernichtungskrieg Gewinnung von Lebensraum im Osten. Hitler verfolgte dabei seine seinem programmatischen Buch Mein Kampf dargelegten Ziele bei allen taktischen Wendungen bis zum Ende. Komponenten seines außenpolitischen Denkschemas

  • ein Bündnis mit England und Italien
  • der Kampf gegen das angeblich zerstörerische einer jüdischen Weltverschwörung
  • ein anti-bolschewistischer Vernichtungskampf zur Gewinnung von im Osten.

Endziel war die Erringung einer deutschen "Deutschland wird entweder Weltmacht oder überhaupt nicht schrieb er in 'Mein Kampf'. 1

Dafür entwickelte er den grandiosen Plan 'Lebensraumgewinnung' im Osten: "Wir stoppen den ewigen nach dem Süden und Westen und weisen Blick nach dem Land im Osten." 2

Opfer dieses neuen Germanenzugs sollte Russland sein das Hitler nach Ausrottung der germanischen Führungsschicht durch die Juden der Revolution für "reif zum Zusammenbruch" 3 hielt.

Hitlers Russlandbild war wesentlich von Rosenberg geprägt. Den geopolitischen Konzeptionen Karl Haushofers die ihm von Heß vermittelt worden waren entnahm er den seiner Gedankenwelt zentralen Begriff des Lebensraums .

Vor 1933 waren seine Ideen kaum ernst genommen 4 . Nach der Machtergreifung suchte er seine wahren Ziele so wie möglich zu verschleiern. Die Revision des Versailler Vertrags war für Hitler lediglich ein Etappenziel wenn er der deutschen und internationalen Öffentlichkeit vorgaukeln konnte es ginge ihm um das der Deutschen. In Wahrheit ging es immer die Lebensraumgewinnung im Osten wie er es am 3. Februar 1933 in einer Ansprache vor Generälen der erklärte: " Eroberung neuen Lebensraums im Osten u. dessen Germanisierung. " 5

In der Denkschrift zum Vierjahresplan von August 1936 formulierte Hitler: " Ich stelle damit folgende Aufgabe: I. Die Armee muss in 4 Jahren einsatzfähig sein. Die deutsche Wirtschaft muss in 4 Jahren sein. " 5

Am 5. November 1937 präzisierte Hitler seine Kriegsziele vor der Generalität ( Hoßbach-Protokoll ):

"Das Ziel der deutschen Politik sei die und Erhaltung der deutschen Volksmasse und deren Somit handelt es sich um das Problem Raumes. [...] Die deutsche Zukunft sei daher durch die Lösung der Raumnot bedingt ... Die einzige ... Abhilfe läge in der eines größeren Lebensraumes [...] Zur Lösung der Frage könne es nur den Weg der geben ... [...] dann bleibe nur noch Beantwortung der Fragen "wann" und "wie" ... der Führer noch am Leben sein so sein unabänderlicher Entschluss spätestens 1943/45 die deutsche zu lösen. [...] Zur Verbesserung unserer militär-politischen müsse in jedem Fall einer kriegerischen Verwicklung 1. Ziel sein die Tschechei und gleichzeitig niederzuwerfen um die Flankenbedrohung eines etwaigen Vorgehens Westen auszuschalten ..." . 5

Vorgeschichte

Dem Zweiten Weltkrieg vorausgegangen war der Österreichs am 12. März 1938 an das Deutsche Reich sowie die des Sudetenlandes und anschließende Besetzung des restlichen Böhmen und Mähren (westlicher Teil der Tschechoslowakei heute Tschechien ).

Die beträchtliche Kriegsbeute allein an hochwertigem Großgerät (Panzer Geschütze LKW) diente der Ausstattung neu aufzustellender Divisionen - 15 Infanteriedivisionen und Panzerdivisionen.

Beginn

Der Zweite Weltkrieg wurde vom Deutschen am 1. September 1939 durch den Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Polen begonnen (siehe Überfall auf den Sender Gleiwitz ) nachdem Polen den Forderungen Hitlers nicht dass ein bevollmächtigter polnischer Unterhändler in Berlin solle um Deutschland die Herrschaft über die Freie Stadt Danzig zurückzugeben und um die Erlaubnis zu eine Autobahn durch den polnischen Korridor der 1919 Ostpreußen vom Rest Deutschlands trennte bauen zu Dies war lediglich ein Vorwand um endlich Polen losschlagen und die in Mein Kampf vorgedachte und seit 1933 geplante expansive Politik beginnen zu können. hatte sich der ihm zugedachten Rolle als im Kampf gegen die Sowjetunion widersetzt und sollte durch die taktische des Hitler-Stalin-Paktes mit dem sich das nationalsozialistische Deutschland mit dem ideologischen Todfeind verbündete nun zuerst werden. Ein Zweifrontenkrieg wurde dadurch zunächst vermieden sich die Westmächte - trotz Kriegserklärung - verhielten.

Die Polen waren den Deutschen zahlenmäßig unterlegen. Das Reich hatte bis dahin insgesamt 100 aktive einschließlich der Reservedivisionen. Ihnen standen gegenüber 47 Divisionen. Durch die Garantieerklärungen Frankreichs und Englands 100 französische und 20 englische Divisionen auf Gegnerseite zu berücksichtigen. Die Deutschen führten einen Blitzkrieg also schnelles Vordringen mit Panzern in feindliches Gebiet unterstützt durch Kampfflugzeuge . Am 17. September begannen dann russische Truppen mit dem auf Polens Osten wie im geheimen Zusatzprotokoll Hitler-Stalin-Pakts vorgesehen.

Chronologischer Verlauf

1939

Der deutsche Angriff auf Polen

Am 31. August 1939 stürmten als polnische Widerständler verkleidete SS -Angehörige den deutschen Sender Gleiwitz . Diese Aktion war eine von mehreren Maßnahmen auf deutscher Seite um den Angriff Polen zu rechtfertigen.

Am 1. September begann mit dem Angriff des deutschen Schleswig-Holstein auf die Westerplatte in Danzig der deutsche Überfall auf Polen unter Decknamen "Fall Weiß". Hitler verkündete dass die nun „erstmals auf unser eigenes Territorium“ geschossen und dass seit 5:45 Uhr (Hitler irrt dabei der Angriff begann um 4:45 Uhr) zurück geschossen würde. Damit hatte der Zweite begonnen.

Zum Anfang sollten die deutsche 8. und 14. Armee (886.000 Soldaten zusammengefasst in Heeresgruppe Süd) unter dem Befehl von Generaloberst Gerd von Rundstedt den Angriff übernehmen. In Hinterpommern und Ostpreußen standen weitere 630.000 Mann bereit (Heeresgruppe 3. und 4. Armee). Sie sollten die Kräfte im polnischen Korridor zerschlagen und das abgetrennte Ostpreußen mit dem Reich vereinen.
Dabei war die Wehrmacht schon zu diesem Zeitpunkt nicht vollständig entsprechend der Vorgaben mit Panzern und Flugzeugen ausgerüstet. Zwar zählte die 1939 zu den modernsten Streitkräften der Welt litt sie wegen der starken Heeresvermehrung unter starken Offiziersmangel wie auch unter seinem mobilmachungsmäßigen Aufbau der durch die fehlende Tiefenrüstung das Führen eines längeren Krieges sehr und dadurch wegen der Breitenrüstung zur Führung von Blitzkriegen zwang. Alle motorisierten Truppen ( schnelle Truppen ) waren unter bewusster Vernachlässigung der Westgrenze Polen versammelt. Besonders die 10. Armee verfügte starke motorisierte Verbände. 3200 Panzer der Deutschen 600 polnischen Panzern gegenüber. Einschränkend muss angemerkt dass die deutsche Panzerwaffe zu einem großen aus bereits zu ihrer Zeit veralteten Panzern den Typen Panzerkampfwagen I und Panzerkampfwagen II bestand die man als bessere MG-Träger konnte. Wirklich brauchbar waren zunächst nur die Panzerkampfwagen III bzw. Panzerkampfwagen IV und die bei der Okkupation der erbeuteten Panzerkampfwagen 35(t) und Panzerkampfwagen 38(t) . Die polnische Luftwaffe war zahlenmäßig ebenfalls kleiner.

Am 2. September wurde die polnischen Pommerellen -Armee zerschlagen. Mit dem Mut der Verzweiflung sich die Verteidiger selbst mit Kavallerieeinheiten gegen die deutschen Panzer und fielen Maschinenwaffen zum Opfer. Einzig die Mlawa-Stellung ein Bunkerkomplex konnte den Angriff an diesem Tag Stocken bringen.

Am 3. September stellten Frankreich und Großbritannien ein Ultimatum das Deutsche Reich. Es forderte den sofortigen aller deutschen Truppen aus Polen. Die Englisch-Französische hätte diese Staaten verpflichtet spätestens 15 Tage einem deutschen Angriff selber eine Offensive im Deutschlands zu starten. Zwar erklären die beiden Westmächte zur Überraschung Hitlers noch am selben den Krieg doch der Angriff blieb aus.

Am 6. September wurde Krakau von der 14. Armee eingenommen. Wenig bewegten sich Panzerkräfte der 10. Armee sehr auf die Weichsel zu ihre Aufgabe war die Umfassung Warschaus . Am 17. September zerschlug sich die polnische Hoffnung den ihres Landes verteidigen zu können. Entsprechend dem Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Paktes marschierte die Rote Armee in Ostpolen ein. Noch am selben flüchtete die polnische Regierung nach Rumänien . Der Zusammenbruch war nun nicht mehr Bis zum 20. September wurde der Kessel von Bzura gesäubert 170.000 Polen in Gefangenschaft gerieten. Warschau war und zur Übergabe aufgefordert worden der Stadtkommandant sich. Daraufhin warnte die Wehrmacht mit Flugblättern dem bevorstehenden Angriff. Am 24. September begann der massive Angriff auf Warschau dem Artillerie und Sturzkampfbomber die Stadt sturmreif schossen. 28. September kapitulierte die polnische Hauptstadt und einen später folgte die Aufgabe der Festung Modlin. Bis zum 6. Oktober gaben auch die letzten polnischen Truppen Der Feldzug war beendet.

Am 8. Oktober teilten sich das Deutsche Reich und Sowjetunion das polnische Gebiet durch eine Demarkationslinie – die Vierte Teilung Polens . Nicht nur die nach dem Versailler Vertrag abgetretenen Gebiete wurden wieder in das eingegliedert sondern darüber hinaus weite Bereiche Zentralpolens der Stadt Łódź. Der Rest Polens wurde Generalgouvernement .

Stellungskrieg an der Westfront

Am 5. September begann eine begrenzte und eher symbolische der Franzosen gegen das Saarland . Die Deutschen leisteten keinen Widerstand und sich zum stark verteidigten Westwall zurück. Danach blieb es ruhig an Westfront . Bis auf vereinzelte Artilleriescharmützel erfolgten keine Angriffe. Auf deutscher Seite rollte die Propagandamaschine an. Mit Plakaten und Parolen über rief man den Franzosen zu „Warum führt Krieg“ oder „Wir werden nicht zuerst schießen“.

Am 27. September erfolgte eine Weisung Hitlers an das des Heeres zur Ausarbeitung eines Angriffsplanes den genannten „Fall Gelb“. Bis zum 29. Oktober stand der Plan. Er sah vor 2 Heeresgruppen durch die Niederlande und Belgien vorstoßen sollten um somit alliierte Kräfte nördlich der Somme zu zerschlagen.

Letzten Endes fand jedoch 1939 kein statt. Wegen schlechter Witterungsbedingungen und viel größer erwarteten Verlusten in Polen (22% Verluste bei 25% bei Panzern) verschob Hitler den Angriff 29 mal.

1940

Unternehmen Weserübung

Zum Ende des Jahres 1939 stellte neutrale (leicht deutsch-freundliche) Schweden einen bedeutenden Eisenerzlieferanten für Deutschland dar. Erze mussten auf Grund ihrer geografischen Lage allem über Norwegische Häfen verschifft werden. Die Briten wollten diese wichtigen Rohstofflieferungen abschneiden weswegen Divisionen am 5. Februar 1940 im nord-norwegischen Hafen Narvik landeten. Diese Einheiten bezeichnete man offiziell Unterstützungstruppen für Finnland das sich zur damaligen Zeit im Winterkrieg gegen die Sowjetunion befand.

Die Besetzung des norwegischen Hafens durch Briten veranlasste das Oberkommando der Wehrmacht einen Stab für die deutschen Interessen in Norwegen Am 21. Februar erfolgte eine direkte Weisung Hitlers für Planung bestimmter Operationen im skandinavischen Raum. Am 1. März wurde das Unternehmen Weserübung endgültig beschlossen. sah vor Dänemark einzunehmen und es als „Sprungbrett“ für Eroberung Norwegens zu benutzen.

Im März kam es dann zu Angriffen gegen britische Seeeinheiten. So wurden z.B. 16. März einige Kreuzer im Stützpunkt Scapa Flow angegriffen und U-Boote nahmen die Jagd auf Schiffe der Royal Navy auf.

Am 5. April fand auf Beschluss des Obersten Alliierten die Operation „Wilfried“ statt bei dem die vor Norwegen vermint und weitere Truppen ins gebracht werden sollten. Einen Tag später lief deutscher Seite das Unternehmen Weserübung an. Dabei fast die gesamte deutsche Flotte mobilisiert und in Richtung Narvik geschickt. 9. April begann das Unternehmen endgültig mit einer Gebirgsjägerdivision vor Narvik.

In Großbritannien hielt man eine Landung Deutschen für recht unwahrscheinlich was dazu führte von alliierter Seite nur geringe Gegenmaßnahmen getroffen Die Deutschen konnten ihren Brückenkopf ohne größeren ausweiten so dass am 10. April bereits Stavanger Trondheim und Narvik besetzt waren nachdem zuvor Dänemark kampflos besetzt wurde (offiziell wurde Dänemark Deutschlands es war jedoch klar dass es um einen Zwang handelte).

Am 13. April kam es zu einigen schweren Seegefechten es 9 britischen Zerstörern und dem Schlachtschiff Warspite gelang im Ofot- Fjord alle deutschen Zerstörer zu versenken. Des wurden auf ihrem Rückweg die Leichten Kreuzer Karlsruhe Königsberg und etliche Frachter von U-Booten bzw. Royal Air Force versenkt.

Am 17. April landeten die Alliierten schließlich und brachten Truppen der Wehrmacht auch mit massivem Beschuss Royal Navy unter starken Druck. Bis zum 19. April wurden umfangreiche alliierte Verbände u.a. auch Soldaten und Reste der Fremdenlegion in Norwegen

Inzwischen verbesserte sich bedingt durch die das Wetter in Norwegen so dass die ihre Fronten festigen konnte. Bei schweren Angriffen deutschen Luftwaffe wurden am 2. Mai ein und ein französischer Zerstörer in der Hafenstadt versenkt.

Noch im selben Monat beschloss Churchill wegen der deutschen Erfolge in Frankreich Abzug der Alliierten aus Norwegen. Bevor die Soldaten evakuiert werden konnten gelang es ihnen noch in Narvik einzudringen und den wichtigen zu zerstören. Am 10. Juni kapitulierten schließlich die verbliebenen norwegischen Soldaten worauf das Unternehmen abgeschlossen und die Erzlieferungen für das Deutsche gesichert waren.

Norwegen wurde Reichskommissariat sollte jedoch nach Willen Hitlers als selbständiger Staat bestehen bleiben Teil des deutschen Herrschaftsgebietes sein. So installierte eine Marionetten-Regierung und Vidkun Quisling. Im weiteren wurde Norwegen stark befestigt Hitler lebte in ständigen Furcht einer Invasion in Norwegen. Norwegen für Deutschland von außerordentlich wirtschaftlichem und militärischem Hochwertiges Eisenerz aus dem Gällivaredistrikt in Schweden Grundlage für den großen Kriegsbedarf Deutschlands war das ganze Jahr hindurch von Narvik/Nordnorwegen aus werden. Obwohl der Weg durch die Ostsee war und völlig frei von britischer Luftbedrohung schwedische Hafen Lulea ebenfalls zum Gällivaredistrikt gehörend den ganzen Winter hindurch und bis in Frühjahr hinein dicht gefroren. Ein weiterer wichtiger war das finnische Nickel das aus dem im Norden liegenden - und ebenfalls eisfreien - Petsamo kam (gehört heute zur Russischen Föderation und wird Petschenga genannt). Militärisch galt als Sprungbrett für den Angriff auf Nordrußland dem Hauptziel des Haupthafens Murmansk. Die zahllosen eigneten sich außerdem als Stützpunkte für die Kriegsschiffe die so unter Umgehung der Sperren der Nordsee und bei den britischen Inseln konnten. In Norwegen waren bis zum Kriegsende 350 000 bis 400 000 Mann stationiert allein etwa 65000 Mann Marine- und Heeresküstenartillerie. Vergleich zur eigenen Bevölkerungszahl hatte Norwegen damit höchste Dichte deutscher Besatzungssoldaten. Hieraus resultierten vergleichsweise Geschlechtsbeziehungen zwischen Norwegerinnen und den deutschen Besatzungssoldaten. viele dieser Mütter stellten die Lebensbornheime eine willkommene Hilfe dar.

Der Westfeldzug

Während Deutschland die Siegfriedlinie zur Verteidigung der Front hatte stand in Frankreich die stark befestigte Maginot-Linie . Die Ardennen galten als natürliche Verlängerung dieser fast Kilometer langen Verteidigungslinie. Die französische Generalität glaubte an einen Vorstoß durch dieses Gebiet da besonders für Panzerkräfte als unüberwindbar galt.

Der Plan für einen Feldzug im wurde von Generalleutnant Erich von Manstein mit seinen beiden Mitarbeitern dem Oberst und dem damaligen Major i.G. Henning v. entwickelt. Er sah einen schnellen Vorstoß durch Ardennen vor um dann die Alliierten im Norden zu einer Schlacht mit Front zu zwingen. Mit der Masse der zu versammelnden Panzer- und motorisierten Divisionen gedachte durch das «Loch in den Ardennen» zum Sichelschnitt -wie ihn Churchill später bezeichnete - zur Kanalküste hin anzusetzen. Manstein nannte ihn den "Neuen Plan". Am 10. Mai 1940 begann der Angriff deutscher Verbände mit 7 Armeen auf die Niederlande Belgien und Luxemburg . 136 deutsche standen gegen rund 137 Divisionen. Die Offensive zielte darauf die Alliierten zu lassen dass die Wehrmacht wie bereits im ersten Weltkrieg im über Belgien vorstoßen werde um die stark franz. Ostgrenze zu umgehen. In Wirklichkeit sollte Drehtür-Effekt erreicht werden. Der deutsche Angriff im veranlasste die Briten und Franzosen zur gewünschten Massierung ihrer Kräfte im Inzwischen gelangte die Wehrmacht wie mit einem Sichelschnitt in deren Rücken. Ihr Ziel war baldige Einnahme der Städte Sedan und Carignan . Die Franzosen welche nicht damit rechneten ein Panzervorstoß über die unwegsamen Ardennen möglich waren völlig überrascht als plötzlich deutsche Panzer Sedan standen.

Schon am 10. Mai wurde die uneinnehmbar gehaltene belgische Festung Eben-Emael eingenommen. Die Deutschen verwendeten dabei Lastensegler um Truppen und Material in die zu schaffen. So schnell wie die deutschen MG-Nester einnahmen und die Kuppelanlagen des Forts konnten sich die überraschten Belgier kaum widersetzen. 13. Mai erhielt General Guderian den Befehl mit Panzergruppe die Maas zu überschreiten was auch in der zum 14. Mai geschah. Die Royal Air Force versuchte mit verzweifelten Angriffen die Pionierbrücken dem Fluss zu zerstören verlor dabei aber Großteil der Flugzeuge.

Erst am 17. Mai trat die französische 4. Panzerdivision unter Charles de Gaulle zu einem Gegenangriff auf Montcornet an aber nach anfänglichen Erfolgen wegen starker Attacken Stuka-Kampfbomber abgebrochen werden musste. Die Alliierten wurden zurückgedrängt so dass am 17. Mai Brüssel kampflos übergeben wurde.

Bombardierung Rotterdams

Die Niederländer waren bedingt durch ihre Neutralität im Ersten Weltkrieg noch weniger als Belgier auf einen Krieg eingestellt so dass Armee relativ leicht geschlagen werden konnte. Die Kapitulation der niederländischen Truppen wurde nach der Rotterdams eingeleitet.

Am 14. Mai lehnte der Stadtkommandant Rotterdam das deutsche Ultimatum zur Übergabe der Stadt ab worauf Bomber zum Angriff starteten. Als diese gerade Anflug waren besannen sich die Niederländer und Verhandlungen mit den Deutschen über eine Übergabe.

Das Signal für einen Abbruch des kam für 57 Bomber zu spät während Rest abdrehen konnte. Bei dem darauf folgenden Bombardement wurde die Innenstadt schwer zerstört und Menschen kamen ums Leben.

Einen Tag später kapitulierten die niederländischen und die Regierung sowie die Königin flohen London ins Exil . Als Reichskommissar für die Niederlande wurde Arthur Seyß-Inquart eingesetzt.

Operation Dynamo

Am 19. Mai erreichte die deutsche 6. Armee den Schelde und stieß bis Abbeville vor. Der Vormarsch in diese Gebiete so schnell dass die Briten beschlossen ihre bei Dünkirchen zu evakuieren.

Am 27. Mai begann die Operation Dynamo mit der Evakuierung von über 7500 Soldaten. Die Panzerstreitkräfte Heeresgruppe A standen an diesem Tag zum bereit doch die Generalität beschloss die Alliierten Bombern und Artillerie anzugreifen. Die Truppen waren ihrem schnellen Vorstoß erschöpft während die alliierten kaum Kämpfe bestritten hatten und somit einen und gefährlichen Gegner darstellten.

Am 4. Juni wurde die Operation abgeschlossen. Über 330.000 - fast das gesamte britische Expeditionskorps - evakuiert werden. Dies wurde von der britischen Propaganda als großer Erfolg gefeiert obwohl fast gesamte Kriegsausrüstung zurückgelassen werden musste. Doch Waffen sich ersetzen Soldaten nicht.

Die erfogreiche Evakuierung der Armee gelang diesem Umfang nur weil Hitler persönlich die deutschen Panzer vor Dünkirchen ließ. Die Gründe für diesen Anhaltebefehl sind der historischen Forschung bis heute umstritten. Die den 50er Jahren immer wieder vertretene Theorie habe die Briten nicht vernichten wollen um als Verbündete gewinnen zu können wird in heutigen Forschung kaum noch vertreten. Viele Experten jedoch darin überein dass England nach einer Vernichtung seiner Armee bei nicht mehr kriegsfähig gewesen wäre.

Der Fall Rot (Feldzug in Frankreich)

Als sich die Briten zurückzogen bereitete Frankreich auf die Verteidigung vor. Fall Rot der Name für den Feldzug in Frankreich am 5. Juni mit einer deutschen Offensive der Aisne und der Somme. Sofort begannen französischen Bomber mit Angriffen auf die feindlichen Die Flugzeuge reichten aber bei weitem nicht um den Blitzkrieg zu stoppen.

Am 9. Juni überschritten Soldaten der Infanteriedivision die Seine wodurch die Franzosen keine Möglichkeit mehr eine wirksame Verteidigung an dem Fluss zu
In den folgenden Tagen wurden die sprichwörtlich überrannt. Besonders die Panzergruppen von General und General Kleist führten geradezu lehrbuchhaft den Bewegungskrieg vor. Nach den deutschen Erfolgen wollte auch der Achsenpartner Italien sein Stück vom haben und so beschloss der italienische Diktator Mussolini am 11. Juni in den Krieg die beiden Westalliierten einzutreten.

Am 14. Juni besetzten Teile der Armee die französische Hauptstadt Paris . Um die Stadt nicht zum Kriegsschauplatz zu lassen wurde sie zuvor von den geräumt. Gleichzeit durchbrach die Heeresgruppe C die und die symbolträchtige Festung Verdun konnte ebenfalls eingenommen werden.

Nach solchen verheerenden Niederlagen beschloss Ministerpräsident Henri Philippe Pétain Verhandlungen über einen Waffenstillstand zu beginnen. Am 21. Juni mussten französischen Unterhändler im Wald von Compiègne die Waffenstillstandsbedingungen unterschreiben. Damit die französische Flotte nicht deutsche Hände fallen konnte nahmen die Briten 3. Juli den Hafen von Mers-el-Kebir unter Dies forderte das Leben von 1.297 französischen und führte zu einem tiefen Misstrauen der Regierung gegen ihre britischen Verbündeten.

Nur 6 Wochen und drei Tage der Blitzkrieg im Westen gedauert. Er forderte Leben von über 135.000 alliierten und knapp deutschen Soldaten.

Der Balkankrieg

Mussolinis Großmachtambitionen waren 1940 auf den gerichtet. Am 28. Oktober griffen italienische Verbände der italienischen Kolonie Albanien aus Griechenland an. Italien hatte zuvor versucht Bulgarien Verbündeten zu gewinnen was jedoch wegen der Haltung von König Boris III. misslang.

Hitler war über den Angriff nicht Auch hatte er Operationen in dem Gebiet nicht geplant da es vermutlich seine Absicht mit Italien die Invasion Englands vorzubereiten ( Unternehmen Seelöwe ). Dass Hitler tatsächlich eine Invasion Englands Sinn hatte ist jedoch sehr umstritten.

Das Ziel des Duce war es Griechenland im Sturm zu Doch schon am 3. November gingen die erfolgreich zum Gegenangriff über. Bis zum 14. gerieten die Italiener endgültig in die Defensive dass sie sogar bis über die Grenzen zurückgedrängt wurden. Angesichts solcher Niederlagen des Achsenpartners Hitler am 13. Dezember eine Weisung für Unternehmen Marita was den Feldzug auf dem Balkan

1941

Jugoslawien und Griechenland

Anfang des Jahres 1941 versuchte das Deutsche Reich den Balkankonflikt beruhigen. So unterbreitete man Jugoslawien den Vorschlag Dreimächtepakt beizutreten was jedoch vorerst abgelehnt wurde. verzichtete Griechenland auf jeden Vermittlungsversuch im Krieg Italien. Die Ablehnung war berechtigt denn die zwangen die italienischen Soldaten an jeder Front Rückzug. Selbst eine italienische Großoffensive am 9. wurde zum Desaster.

Am 27. März trat Jugoslawien dem bei. Die Folge waren Demonstrationen und ein Putsch gegen die Regierung des Prinzregenten Paul der Beitritt wieder rückgängig gemacht wurde.
Nun war der Balkanfeldzug nicht mehr Am 6. April überschritten Wehrmachtsverbände die Grenze Jugoslawien und die Luftflotten der Achsenmächte begannen Belgrad mit schweren Bombardements in Schutt und zu legen. Der weitere Vormarsch erfolgte wie Manöver. Bereits am 10. April war die Hauptstadt Zagreb besetzt. Belgrad fiel zwei Tage später dem Druck deutscher Panzerverbände. Am 17. April die jugoslawischen Befehlshaber schließlich die bedingungslose Kapitulation . In der folgenden Zeit kämpften vor allem Partisanen gegen die deutschen Besatzer während die zumeist auf deutscher Seite standen da sie bisher von Serben unterdrückt fühlten. Stimmt so nicht ganz außer man die Tschetnik ebenfalls als Partisanen könnte das umformulieren?

Ebenfalls am 6. April begann der Feldzug gegen Griechenland. Die in Bulgarien stationierte Armee unter Generalfeldmarschall Wilhelm List überschritt die in Richtung Saloniki . Anders als in Jugoslawien war der Widerstand stellenweise ausgesprochen hart. Besonders in den und im Gebiet der stark verteidigten Metaxa-Linie die 5. und 6. Infanteriedivision nur unter Verlusten langsam durch das bergige Nordgriechenland in Landesinnere vor.

Am 9. April fiel Saloniki. Gleichzeitig die griechischen Heere in Ostmazedonien abgeschnitten und die Metaxa-Linie stärker bedrängt. griechische General Papagos geriet unter starken Druck er seine siegreichen Armeen von Albanien aus den Norden des Landes schicken sollte. Die traten sich bei ihrem Vormarsch durch die Gebirge selber auf die Füße und wurden zum 12. April von deutschen und italienischen sowie Luftangriffen bedrängt. Am 21. April mussten griechische Soldaten kapitulieren.

Die Briten welche ebenfalls in Griechenland waren bauten unterdessen eine Verteidigung am Thermopylen auf. Diese wurde am 24. April einem deutschen Armeekorps überrannt worauf die Alliierten amphibische Evakuierungsoperation einleiten mussten in der 50.000 nach Ägypten verschifft wurden. Am 27. April rückte Wehrmacht schließlich in Athen ein.

Schlacht um Kreta

Am 25. April entschlossen sich die der Achsenmächte zu einer Luftlande-Invasion der Insel Kreta (Unternehmen Merkur).

Die Operation war durch zahlreiche Probleme worden. Es existierten weder genügend Transportmittel um Soldaten zu den Startbahnen der Flugzeuge zu noch war der Treibstoff ausreichend. So war gezwungen den eigentlichen Angriffstermin um 2 Tage den 20. Mai zu verschieben.

Am Invasionstag brachten 593 Transportflugzeuge die Luftlandeeinheiten über Kreta. Die erste Welle konnte große Schwierigkeiten abgesetzt werden stieß dann aber erbitterten Widerstand am Boden. Manche Einheiten wurden fast vollständig aufgerieben.

Die geplante Eroberung wichtiger Flugplätze konnte erreicht werden. Außerdem gab es keine Funkverbindung deutschen Hauptquartier in Athen da die Funkgeräte den Landungen zerstört wurden.

Die Alliierten darunter auch Neuseeländer und verteidigten Kreta eine Woche lang bis sie dann mit 17.000 Mann absetzten. Die Deutschen fast 2500 Tote und genau soviel Verwundete beklagen. Aufgrund dieser hohen Opferzahlen beschloss Hitler Zukunft keine Luftlandungen mehr durchzuführen.

Nordafrika

Ähnlich wie auf dem europäischen Kriegsschauplatz die Italiener in Nordafrika schwere Rückschläge gegen Briten hinnehmen müssen. Eine italienische Offensive zum des Jahres 1940 führte zur Vernichtung der Heere in Libyen .

Der deutsche General Erwin Rommel bekam deshalb im Februar 1941 den mit schwachen Verbänden den erfolglosen Bündnispartner bei Verteidigung zu unterstützen. Rommels Aufgabe war es Panzerverbände in Tripolis zu sammeln um mit dann die italienische Verteidigung gegen eine geplante Offensive zu festigen. Die Italiener jedoch lagen am Boden und ihre Verteidigungsstellungen waren nur gut aufgebaut.

Rommel hielt eine defensive Haltung für sinnlos stattdessen wollte er angreifen. Der italienische Gariboldi war von der Idee weniger begeistert Rommels Ziel war es vorzupreschen und nicht
Am 31. März begann Rommel den auf eigene Faust. Die Engländer überlistete er seinem Angriff indem er alte LKWs in Wüste Staub aufwirbeln ließ und somit eine Panzergruppe vortäuschte. Sein Hauptvorstoß richtete sich auf Brega um somit das Tor zur Cyrenaika aufzustoßen. Die Offensive führte zum Erfolg dass bald auch Bengasi besetzt werden konnten. Die italienische Generalität entsetzt und die Briten geschockt. Mit einem blitzartigen Vorstoß hatte niemand gerechnet.

Am 10. April standen deutsche Panzer der ostlybischen Hafenstadt und Festung Tobruk die kurz zuvor noch von den ausgebaut und dann beinahe kampflos geräumt wurde. zum 13. April unternahm Rommel drei Angriffe die Festung die jedoch alle fehlschlugen. Rommel vorerst die Eroberung Tobruks einstellen. Auch weitere konnten auf Grund von Versorgungsengpässen nicht durchgeführt so dass die beiden verfeindeten Armeen in Stellungskrieg übergingen.

Im November griffen die Briten dann an. Ihr Ziel war ein Entsatzversuch für Festung Tobruk der jedoch misslang. Am 26. erfolgte ein zweiter Angriff wobei der Besatzung Tobruk nun endlich der Ausbruch aus dem gelang. Am 7. Dezember zog sich das zur Gazala-Linie zurück.

Unternehmen Rheinübung

Um den Druck auf die Nachschubtransporte zu den britischen Inseln zu erhöhen um den U-Boot -Krieg zu unterstützen lief im Mai 1941 ein Geschwader aus Gotenhafen mit Ziel Atlantik aus. Es bestand dem neuen Schlachtschiff Bismarck dem Schweren Kreuzer Prinz Eugen und einigen Zerstörern . Die Aktion bekam den Decknamen Rheinübung .

Die britische Führung erhielt von der anbahnenden Gefahr erst Kenntnis nachdem die Großkampfschiffe einem norwegischen Fjord von Flugzeugen ausgemacht wurden. Es konnte nicht verhindert dass die Bismarck und Prinz Eugen Kurs nahmen. Der an Bord des Flaggschiffes Bismarck befindliche Flottenchef Admiral Günther Lütjens über die Dänemarkstraße nach dem Atlantik auszubrechen.

Die britische Home Fleet antwortete mit Geschwader aus dem alten Schlachtkreuzer Hood dem Prince of Wales und zwei Leichten Kreuzern. der Dänemarkstraße kam es am 24. Mai zur Schlacht in der die Hood kurzer Zeit vernichtet und die Prince of schwer beschädigt wurde. Da aber auch die Schiffe Beschädigungen aufwiesen wollte Lütjens nach Brest zurückkehren und die Aktion abbrechen.

Nachdem durch aufgefangene Funksprüche klar war die deutschen Schiffe einer eiligst zusammengetrommelten feindlichen nicht entkommen konnten und die Bismarck obendrein einen Torpedotreffer manövrierunfähig geworden war entließ Lütjens die Eugen. Am 27. Mai 1941 fand die Entscheidungsschlacht statt und Bismarck der Stolz der Kriegsmarine ging mit meisten der 2092 Mann an Bord unter Lütjens und der Kommandant Kapitän zur See fielen. Nur 115 Mann wurden gerettet. Neuere haben allerdings erwiesen dass die britische Marine in der Lage gewesen war die Bismarck Schiffsartillerie zu versenken sondern diese durch deutsche versenkt wurde.

Unternehmen Barbarossa

Der Balkanfeldzug hatte den Angriffszeitpunkt für Überfall auf die Sowjetunion um 4 Wochen Der Angriff fand nun erst am 22. Juni 1941 statt. Diese Verzögerung und ein früh einsetzender Winter führten dazu dass der nicht wie geplant ablaufen konnte und das Ziel das Erreichen der Linie Archangelsk-Astrachan nicht wurde.

Für den Überfall standen drei Heeresgruppen Mitte Süd) bereit. Die nördlichen Verbände sollten baltischen Staaten erobern und dann nach Leningrad vorstoßen. Auf der Heeresgruppe Mitte lag Hauptlast. Sie sollte nach Moskau vorrücken und entsprechend stark gerüstet. Die südliche Kräftegruppe sollte Ukraine erobern.
Ebenfalls an dem Feldzug beteiligt waren finnische rumänische und ungarische Verbände. Selbst die stellte zwei schwache Infanterie-Divisionen sowie eine motorisierte Im Laufe des Sommers kam noch eine Freiwilligendivision die 250.(sp.) Inf.Div. (sog. Blaue Division ) zur Heeresgruppe Nord und ein französisches zur Heeresgruppe Mitte. Nachdem alle Kräfte der auf dem Kriegsschauplatz eingetroffen waren wurde ihre zum 10.09. 1942 mit 648000 Mann ausgewiesen.
Auch vom besetzten Norwegen aus wurden gegen die Sowjetunion unternommen. Sie zielten insbesondere Murmansk und die dortige Eisenbahnverbindung die Murman-Bahn über die britische- und US-amerikanische Hilfslieferungen Schiffen nach Moskau gelangten.
Mehrere Unternehmen in Richtung Murmansk ( Silberfuchs Platinfuchs ) und auf die Murman-Bahn (Operation Polarfuchs ) blieben erfolglos. Dies lag zum einen den extremen klimatischen Verhältnissen sowie dem wegelosen zum anderen an den nur schwachen deutschen Unter anderem kämpfte hier die SS-Division "Nord" durch ihr Versagen bekannt wurde. Fairerweise muss werden dass die Division erst am 15.3.1941 zwei SS-Standarten in Norwegen gebildet worden war zuvor reine Polizeiaufgaben zu lösen hatte. Ihre Ausbildung wie auch Ausstattung war dem übergeordneten Armeekorps bekannt gewesen.

Wichtigster deutscher Stützpunkt der berühmten Eismeerjäger Petsamo (damals finnisch).

In den frühen Morgenstunden des 22. 1941 begann der Vormarsch von 149 Divisionen alle motorisierten und gepanzerten deutschen Kräfte) über sowjetische Grenze.
3 1/2 Divisionen kämpften von Finnland 8 Divisionen waren in Norwegen stationiert 1 stand in Dänemark 38 verblieben im Westen. Divisionen kämpften in Nordafrika und 7 Divisionen im Balkan.
Trotz vieler Hinweise war die untere mittlere Führung der Sowjetunion nicht auf einen eingestellt. Viele der russischen Soldaten an der ergaben sich ohne Widerstand während die motorisierten Truppen zunächst zügig vormarschieren konnten. In letzter wird die bereits von den Ideologen des Reichs ausgestreute Präventivschlagthese wonach die Rote Armee von einem Überfall auf Deutschland stand auch Historikern Gehör. Nach dieser These ist der schwache Widerstand bei den Grenzkämpfen der ersten und Wochen damit zu erklären dass auf Seite die Rote Armee gefechtsmäßig für einen gegen das Reich gegliedert war. Truppen in Defensiv-Aufstellung sind völlig anders gegliedert und wären so leicht zu zerschlagen gewesen. Selbst wenn zuträfe war es der deutschen Führung nicht Die Lagebeurteilungen der Generalstabsabteilung "Fremde Heere Ost" noch am 13. Juni keine Hinweise für sowjetische Offensivpläne feststellen Zudem waren Hitlers Kriegspläne bereits in den in "Mein Kampf" und seinen Reden angekündigt Erst am 29. Juni fasste sich die Führung und rief den Großen Vaterländischen Krieg aus. Kurz zuvor waren bereits Minsk und Bialystok eingeschlossen und wenig später besetzt worden.

Am 14. September wurden Truppen der Südwestfront im Kessel von Kiew vernichtet. Generalfeldmarschall von Reichenau besetzte daraufhin der 6. Armee die ukrainische Hauptstadt.

In Deutschland wuchs inzwischen die Euphorie. 660.000 Gefangene wurden in der Doppelschlacht bei und Brjansk gemacht. Eine völlig neue Methode diesen Umfassungsschlachten - moderne Cannaes- bestand darin die Umfassungskräfte aus zwei Ringen zusammengesetzt waren. inneren Ring bildeten die Infanteriedivisionen den äußeren Panzerkräfte. Die Seiten des Einschließungsdreiecks das südlich Kiew von den im Mittelabschnitt eingesetzten Armeen wurde waren jeweils 500 km lang. Aufgrund gewaltigen Erfolge meldet das Oberkommando der Wehrmacht (kurz: OKW) schon im Oktober dass Entscheidungsschlacht bevorstünde. Auch die deutsche Bevölkerung glaubte die Soldaten noch vor dem Winter zu sein könnten. Doch schon im selben Monat es zu schneien und zu regnen. Daraufhin die Offensive im Schlamm stecken und nur wenige Gebietsgewinne waren zu verzeichnen.

Am 16. Oktober evakuierte man verschiedene aus Moskau. Einzig Stalin beschloss noch in Stadt zu bleiben. Am 20. Oktober wurde Doppelschlacht von Wjasma und Brjansk zum Ende und die Wehrmacht konnte zeitverzögert den Vormarsch Richtung Moskau fortsetzen. Mitte November setzte der Frost ein was dazu führte dass die einfroren und somit wieder befahrbar waren.

Den Hauptangriff auf Moskau übernahm die Armee unter Generalfeldmarschall Kluge. Die sowjetische Gegenwehr sich zunehmen so dass der Angriff stecken Für die Deutschen kam es sogar noch Am 5. Dezember setzte eine sowjetische Gegenoffensive General Schukow ein wodurch an eine Einnahme der nicht mehr zu denken war.

Die Rote Armee hatte sich neu Die Kriegsproduktion wurde unerreichbar für die deutsche hinter den Ural verlegt. Unverbrauchte Soldaten kamen nun aus fernen Ländern des sowjetischen Reiches und der Panzer T-34 wurde in weitaus größeren Mengen produziert die deutschen Panzermodelle.

Am 16. Dezember gab Hitler den zum Halten. Er verbot jegliche Rückwärtsbewegung da befürchtete dass die gesamte Front auseinander fallen Bis zum Ende des Jahres wurde die jedoch weiter zurückgedrängt. Damit hatten sie die große Schlacht im Osten verloren und man in der Forschung heute von der Kriegswende Moskau. Die Beweglichkeit der Truppe und ihre mit Nachschubgütern aller Art sanken durch die Verluste/Ausfälle an Kraftfahrzeugen sowie an Zugmaschinen und weiter ab und überstiegen die Zuweisungsmöglichkeiten deutlich.

Die ausschließlich operationsgeschichtliche Darstellung des Russlandfeldzuges die Wahrnehmung ein und erfordert daher zumindest Teilbereichen die Berücksichtigung und Beschreibung der Wirtschaft personellen Ressourcen des Reiches. Bereits 1939 verhinderte unvollkommene personelle und materielle Ausstattung die einheitliche der Infanteriedivisionen. Von Anfang an gab es starkes qualitatives Gefälle unter den Verbänden des wobei hiermit materielle Ausstattungsmängel ebenso gemeint sind fehlende oder zu alte Reservisten. In den Blitzkriegen wirkte sich dieses Manko kaum aus. einem länger werdenden Krieg musste es sich auswirken.

Nur die weitgehende Motorisierung hatte die Wehrmacht einigen Eliteverbänden zu weiträumigen Angriffsoperationen befähigt und Überlegenheit in der Führungskunst zur Geltung gebracht. der Leistungsfähigkeit seiner Kraftfahrzeugindustrie lag das Reich Vergleich an 15. Stelle. Lediglich bei Motorrädern Deutschland einen einsamen Spitzenplatz mit 23 8 auf 1000 Einwohner (zum Vergleich: Frankreich=12 7 USA= 0 9). Folgerichtig waren Kradschützen-Einheiten aufgebaut die den Begriff der schnellen Truppen mitprägten und eben die schnellste und Waffengattung des Heeres war. Diese waren jedoch den Staub- Schlamm- und Schneewüsten Russlands verschlissen und mussten aufgelöst werden. Die Nachfolge trat darauf der VW-Kübelwagen an.

Pazifik

Das japanische Kaiserreich hatte sich entschlossen in den Krieg gegen die Sowjetunion einzutreten. richteten die Japaner ihre imperialistische Aggression auf Pazifik aus. Hitler war das ganz Recht. konnten die USA aus dem Krieg in fern gehalten werden.

Am 28. Juli besetzten die Japaner Indochina das vom französischen Vichy-Regime abgetreten wurde. Damit gerieten sie in bessere Ausgangslage im Krieg gegen China. Gleichzeitig man in Japan die Idee einen Krieg die USA und Großbritannien zu beginnen. Diese nämlich zuvor wichtige Ressourcenlieferungen in den pazifischen verboten um somit die japanische Aggression einzudämmen.

Am Morgen des 7. Dezember 1941 griffen 353 japanische Trägerflugzeuge den der US-Pazifikflotte in Pearl Harbor an. Pearl Harbor galt aufgrund der Entfernung zu Japan bis dato als unangreifbar. japanische Streitmacht konnte fast ohne Verluste 5 versenken 3 weitere beschädigen und mit etwa so gut wie alle Flugzeuge noch am entweder zerstören oder flugunfähig machen. Sie konnte keinen Flugzeugträger zerstören. Es ist bis heute ungeklärt die Flotte nicht auf den Angriff vorbereitet da zumindest einige amerikanische Stellen von den Vorbereitungen erfahren hatten. Am selben Tag jedoch dem Angriff erklärte Japan den Vereinigten Staaten Amerika den Krieg; diese erwiderten die Kriegserklärung einen Tag später.

Japan griff noch im selben Jahr von den USA besetzten Philippinen an und zwang die amerikanischen Truppen nach Bataan zurückzuziehen.

Am 8. Dezember überfielen die Japaner Hongkong . Am Tag darauf wurden die britischen Prince of Wales und Repulse versenkt. Die waren daraufhin schwer angeschlagen und weitere Unterstützung nicht entsandt werden da alle Kräfte in und Europa gebunden waren. Am 26. Dezember die letzten Einheiten in Hongkong.

1942

Die Ostfront

Nachdem Hitler im Winter 1941 einen für alle Kräfte an der Ostfront gegeben stabilisierte sich die Lage etwas. Die Rote hatte inzwischen gewaltige Kräfte aufgeboten die der stellenweise numerisch zehnfach überlegen waren denen aber entscheidende Schwächung der Deutschen noch nicht gelang. Schlammzeit im Frühjahr 1942 führte zu einer Ruhe an der Front da sämtliche motorisierten stillstanden. Hitler und das OKH kamen nun der Einsicht dass der Gegner noch lange besiegt sei und man begann Pläne für weitere Vorgehen im Osten zu entwickeln. Der eine möglichst defensive Haltung einzuschlagen wurde bald einzig und allein eine weitere Offensive würde Sowjets weiter schwächen können. Aufgrund des langen und wegen der bisherigen hohen personellen und Verluste der Wehrmacht war an eine Großoffensive sich über die gesamte Front erstreckte nicht denken. Während im Bereich Mitte und Nord Verteidigung übergegangen wurde sollte mit allen gepanzerten motorisierten Kräften die Sommeroffensive mit Stoßrichtung in Kaukasus durchgeführt werden. Besonders die reichen Ölquellen in dem Gebiet standen dabei im der deutschen Offensivbemühungen. In den Frühjahrsschlachten des Jahres konnte am 28. Mai unter enorm Verlusten für die Rote Armee Charkow in Vernichtungssieg erobert werden.

Am 21. Juli überschritten Kräfte der 4. Panzerarmee den Don wodurch die ersten Schritte für den auf Stalingrad eingeleitet wurden. Zwei Tage später Rostow erobert werden. Am 26. Juli begann die Heeresgruppe A den Vormarsch Richtung Kaukasus . Sie konnte jedoch das Ziel die wichtiger Gebirgspässe nicht erreichen.

Vom Oktober bis Ende Dezember nahm von Manstein mit der 11. Armee die Krim mit Sewastopol ein dessen Verteidiger sich erbittert wehrten. wurde erstmals Dora das größte Eisenbahngeschütz aller Zeiten mit Kaliber von 80 cm eingesetzt. Die über kg schweren Panzergranaten zerschmetterten die Forts Bunker unterirdischen Munitionsdepots der Festung Sewastopol. Dies war neuerlicher beeindruckender Sieg - jedoch nur ein ordinärer Sieg ; denn der eigentliche operative Wunsch die lebendige Kraft des Gegners zu vernichten hatte sich erfüllt. Die Sowjets nutzten strategisch den Vorteil Inneren Linie bei der die Deutschen zwar konnten ihre Nachschubwege jedoch immer länger wurden. deutscher Tradition wurde die erfolgreiche Führung eines Feldzuges für den Oberbefehlshaber der Armee nach der Kämpfe mit der Beförderung zum Generalfeldmarschall

Stalingrad

Am 23. August konnten deutsche Panzer ersten mal in die Außenbezirke von Stalingrad eindringen. In erbitterten Einzelkämpfen in den und Straßen der Stadt kamen die Landser nur unter hohen Opfern voran. „Der als Maßeinheit wich dem Meter die Generalstabskarte Stadtplan“. Häufig verlief die Front durch die der Häuser. Im ersten Stock hatten sich eingerichtet den zweiten Stock behaupteten die Sowjets. kaum vorstellbare Kampfform verschliss naturgemäß Infanterieverbände ganz Anfang Oktober meldete beispielsweise die 94.Infanteriedivision eine Kampfstärke von nur noch 535 Mann - als ein Bataillon. Schließlich beherrschte die Wehrmacht etwa 90% der Stadt die zum Trümmerhaufen war die vollständige Inbesitznahme misslang jedoch. Am 19. November begann die Gegenoffensive der Roten Armee einem gewaltigen Trommelfeuer wodurch die rumänischen Linien Süden durchbrochen werden konnten. Wenige Zeit später sich diese Truppen in Kalatsch mit sowjetischen die vom Norden her die deutschen Stellungen Ab sofort war die 6. Armee eingekesselt. von Göring versprochene Luftversorgung war völlig unzureichend führte recht bald zur Unbeweglichkeit der Verbände zur völligen Entkräftung der Soldaten. Selbst ein der Armeegruppe Hoth der bis zu 60 an die Stadt heranführte scheiterte. General Paulus sich an den Halte-Befehl Hitlers gebunden und sich nicht dazu durchringen den Befehl zum zu geben.

Nordafrika

Nachdem Tobruk augenscheinlich vor einer Eroberung Afrika-Korps gefeit war griff Rommel im Januar an. Die Achsenmächte hatten ihre alte Stärke da die britische Insel Malta stark bombardiert wurde und somit der ohne größere Schwierigkeiten erfolgen konnte.

Am 26. Mai begann Rommel die Theseus mit dem Ziel Tobruk zu erobern. schweren Panzergefechten gelang es den Achsenmächten Bir am 10. Juni einzunehmen um dann den auf Tobruk einzuleiten. Rommel umging die britischen südlich der Festung und griff dann mit Überraschungsoffensive an. Begleitet wurde der Vorstoß von welche die feindlichen Linien sturmreif schossen und britischen Kommunikationswege lahm legten. In der nachfolgenden konnten Rommels Panzer in die Stadt eindringen sie am 20. Juni besetzen. Rommel wurde zum Feldmarschall befördert.

Der weitere Vormarsch sollte nun durch erfolgen. Die Stadt Alexandria sollte fallen und Suezkanal besetzt werden. Kurz vor El Alamein hatten die Briten einen 65 Kilometer Verteidigungsgürtel aufgebaut. Im Süden der Linie lag Katara-Senke die nicht umgangen werden konnte. Die blieb stecken. Es kam sogar noch schlimmer der neue britische Befehlshaber Bernard Montgomery am 23. Oktober zum Gegenangriff startete. Befehle Hitlers zum Halten der Stellungen waren Das Afrika-Korps war zahlenmäßig unterlegen und musste Rückzug antreten.

Die Lage wurde vollends hoffnungslos als 8. November amerikanische Truppen in Casablanca und Algier landeten und somit den einleiteten. Am 13. November fiel Tobruk wieder britische Hand.

Pazifik

Am 9.April kapitulierten die amerikanischen Truppen Bataan. Corregidor die letzte Bastion der USA den Philippinen fiel am 6. Mai. Etwa gleichen Zeit kam es in der Korallensee ersten großen Seeschlacht zwischen japanischen und amerikanischen bei der beide Seiten je einen Flugzeugträger

Anfang Juni führte die japanische Flotte parallel einen Großangriff auf die Midway-Inseln und kleinere Operation gegen Attu durch. Wegen schwerer die sie in der Korallensee erlitten hatten 2 Flugzeugträger der japanischen Flotte nicht eingesetzt dennoch standen Vizeadmiral Nagumo für den Angriff Midway 4 große Flugzeugträger zur Verfügung. Die Flotte konnte zwar nur 3 Flugzeugträger aufbieten jedoch einen taktischen Vorteil da sie den Funkcode entschlüsselt hatte. Am 4. 6. und Juni fanden die entscheidenden Gefechte statt bei ein amerikanischer und alle vier eingesetzten japanischen versenkt wurden. Die japanischen Verluste beliefen sich 3500 Mann die US Navy hatte 307 zu beklagen. Auf Grund der schweren Verluste sich die japanische Marine zunächst zurückziehen.

1943

Die Ostfront

Am 10. Januar griffen 7 sowjetische in einer groß angelegten Gegenoffensive die deutschen im Kessel von Stalingrad an. Als Folge Offensive verlor die 6. Armee ihre wichtigen Pitomnik und Bassargino. Am 22. Januar gab den ausdrücklichen Befehl die letzten Stellungen in zu halten. Die 6. Armee war inzwischen zwei Kessel gespalten worden viele Landser litten Erfrierungen und der Nachschub war praktisch nicht Am 2. Februar blieb den Befehlshabern nur die Möglichkeit der Kapitulation worauf knapp 100.000 in Gefangenschaft gerieten. Die Schlacht um Stalingrad einen psychologischen Wendepunkt im Krieg. Ab diesem war der Glauben an den "Endsieg" in deutschen Bevölkerung kaum noch vorhanden.

Die fremdländischen Kräfte kämpften weiterhin für Die Stärke der Osttruppen (Kalmücken Aserbeidschaner Kosaken betrug Anfang 1943 rund 176 Infanterie- Kavallerie- Artillerieverbände in Bataillonsstärke (rund 150 000 Mann). waren Anfang 1943 noch die 369. und (kroat.) Infanteriedivisionen.

Auf dem Südflügel entwickelte sich im Charkow-Belgorod die Lage sehr kritisch. Am 9. musste die Gebietshauptstadt Belgorod geräumt werden.

Am Morgen des 16. Februar musste Stadt Charkow aufgegeben werden um der drohenden zu entgehen - die spektakulärste Niederlage in Wochen nach Stalingrad. Am 21. Februar begann deutsche Gegenoffensive. Manstein verfügte inklusive des SS-Panzerkorps über 354 Panzer. Ihm standen etwa 1800 Panzer gegenüber. Bis zum 5. März eroberten 1. und 4. Panzerarmee unter Feldmarschall v. das Gebiet bis zum mittleren Donec zurück zerschlugen die dort massierten Kräfte der Roten Es wurden erhebliche Geländegewinne erzielt einem völlig Gegner hohe Verluste beigebracht und wieder eine Front hergestellt und damit der völlige Zusammenbruch Ostfront bereits im Frühjahr 1943 verhindert. Charkow am 14. März durch die "1.SS-Panzergrenadierdivision Leibstandarte Adolf-Hitler" zurückerobert. Eine weitere Offensive im Sommer Operation Zitadelle sollte den Frontbalkon bei Kursk ausräumen jedoch auf dem Höhepunkt der Schlacht wegen Landung der Alliierten auf Sizilien abgebrochen werden. Rote Armee konnte die Offensive wenn auch hohen Verlusten zum Stehen bringen (Panzerschlacht bei genauer: Prochorovka). Nach mehreren sowjetischen Gegenoffensiven in folgenden Monaten musste die Wehrmacht an der Front den Rückzug antreten wobei auch die Krim geräumt werden musste. Bis zum Ende Jahres war Kiew wieder in der Hand Sowjets Deutschland gingen die Verbündeten verloren und Italien errichteten die Alliierten eine zweite Front.

Afrika und Italien

1943 blieb Rommel nur noch der Der entscheidende Faktor in Nordafrika war immer Nachschub den Rommel vergeblich forderte. Erst als zu spät war trafen Truppen und Kriegsmaterial Tunis ein wo sie aber nun den in die Hände fielen.

Am 23. Januar besetzten die Briten Im März und April wurden die Achsenmächte eingeschlossen. Lediglich an der Mareth-Linie wurde noch Widerstand geleistet. Am 7. März flog Rommel Deutschland um mit Hitler über ein Ende Kampfhandlugen zu sprechen. Hitler jedoch blieb starrköpfig verweigerte dem Afrika-Korps den Rückzug auf das Festland. Am 13. Mai mussten die Achsenmächte Nordafrika kapitulieren.

Am 10. Juli landeten die Alliierten Sizilien worauf der Große Faschistische Rat Mussolini Versagen vorwarf. Der Duce wurde daraufhin auf des italienischen Königs verhaftet. Als neuer Ministerpräsident Pietro Badoglio eingesetzt.

Am 22. Juli konnte die sizilianische Palermo von den Alliierten besetzt werden. Am September landeten zwei britische Divisionen auf dem Festland. Der Widerstand der Verteidiger war nur Fünf Tage nach der Landung schloss die italienische Regierung einen Waffenstillstand mit den Alliierten der Fall Achse eingeleitet wurde in dem die Deutschen italienischen Verbände entwaffneten und zugleich Rom besetzten. 12. September gelang es einigen deutschen Fallschirmjägern aus seiner Gefangenschaft im Hotel Campo Imperatore befreien. Mussolini wurde nach Ostpreußen gebracht um später eine Marionetten-Regierung in Norditalien leiten zu Nachdem sich die auf der griechischen Insel stationierten italienischen Soldaten ihrer Entwaffnung widersetzten wurden dem 18. und dem 23. September ca. Italiener gefangen genommen und von deutschen Gebirgsjägertruppen

Am 13. Oktober erklärte die Badoglio-Regierung Deutschen Reich den Krieg.

An der Seite der offiziellen italienischen operierte ein kampfstarke Partisanenarmee von 256.000 Frauen und Männern. Bereits 1944 band die Partisanenarmee mit ihren Kampfhandlungen Wehrmachtsdivisionen.

Der Vormarsch der Alliierten erfolgte nur langsam. Die Deutschen verteidigten ihre Stellungen bis Äußersten während im Hinterland schon die nächsten ausgehoben wurden. Erst als der Druck zu wurde zogen sie sich zurück um sich neu zu verschanzen.

Die Entscheidung der Alliierten in Sizilien nicht gleich bei Rom zu landen verlängerte Krieg möglicherweise erheblich. Es gibt Einschätzungen dass italienischen Verbände und die Partisanen bei einer der Alliierten bei Rom Süditalien selbst hätten können.

1944

Italien

Nachdem sich die Alliierten schwere Gefechte den Truppen der Wehrmacht lieferten konnten sie Deutschen nach einer Landung bei Anzio (Operation Shingle 21. Januar ) weiter in Bedrängnis bringen worauf diese waren zusätzliche Divisionen nach Italien zu verlegen. bauten in Italien eine zweite Front auf aber nicht die Gelegenheit bis Rom vorzustoßen.

Am 15. Februar wurde das Bergkloster Monte Cassino schwer bombardiert und 2 Tage später Artilleriebeschluss vollends in einen Trümmerhaufen verwandelt. Die Verteidiger ehemalige Fallschirmjäger bei der Landung auf verschanzten sich in den Trümmern und ließen Ruinen des Klosters zur Festung werden. Erst Monate später am 18. Mai nimmt das Polnische Korps unter Führung von General Wladyslaw unter unvorstellbaren Verlusten nach mehreren Tagen das Monte Cassino ein nachdem alle vorhergehenden Angriffe Alliierten kläglich gescheitert waren.

Nachdem das Hindernis von Monte Cassino war begann der Vormarsch auf Rom. Am 25. Mai vereinten die alliierten Kräfte ihre beiden und drängten die deutschen Truppen auf die Grüne Linie zwischen La Spezia und Rimini zurück.

Generalfeldmarschall Kesselring Oberbefehlshaber der Heeresverbände in lehnte es ab in der ewigen Stadt zu kämpfen und befahl seinen Einheiten am 4. Juni widerstandslos zu verlassen. Die Hoffnung der die Wehrmacht bis in die Alpen zurück treiben wurde bei der Apennin-Verteidigungslinie vorerst zerstört dass 1944 noch keine Entscheidung in Italien

Die Ostfront

Am 14. Januar begann der sowjetische Angriff auf den Belagerungsring um Leningrad. 900 Tage hatte die ausgeharrt und konnte nur im Winter über zugefrorenen Ladogasee mit Nachschub versorgt werden. Die setzten nach: ihre Frühjahrsoffensive brachte weitere Gebietsgewinne die Wehrmacht musste sich weiter zurückziehen bis Peipus-See. In seiner Verzweiflung befahl Hitler die der verbrannten Erde anzuwenden durch die den Sowjets nichts blanker Zerstörung hinterlassen werden sollte.

Vom 9. April an konzentrierten sich die sowjetischen Anstrengungen die Rückeroberung der Halbinsel Krim am schwarzen Meer . Am 12. Mai war die Krim wieder fest in Hand die deutschen und rumänischen Einheiten retteten großenteils über das Meer.

Nach einer kurzen Ruhephase während der Frühjahrszeit im Mai griffen die Rotarmisten im wieder an. Am 9. Juni begann die Offensive an der finnischen auf der karelschen Landenge. Ende Juni kam Angriff auf Höhe der alten Grenze von zum Halt.

Ziel der Sowjets war jetzt die der Heeresgruppe Mitte. Am 23. Juni brachen Angreifer durch die Verteidigungsfront und kesselten große Verbände bei Witebsk und Bobruisk ein. Am 29. Juni kapitulierten diese Truppen worauf die Heeresgruppe praktisch aufgelöst war und die Rote Armee sogar bis kurz vor Warschau und an die Grenzen von Ostpreußen vorstoßen konnte. Diese Niederlage der deutschen war verheerender und folgenreicher als die Schlacht Stalingrad eineinhalb Jahre vorher: denn die Wehrmacht mehr Soldaten (schätzungsweise 350.000 Mann) und Gerät ganze Ostfront geriet ins Wanken und es fraglich ob das Ergebnis nicht heillose Flucht Verbände bedeutete. Dass dies nicht so kam die bemerkenswerte Kampfkraft der deutschen Soldaten auch fünften Kriegsjahr.

Am 3. Juli eroberte die Rote Armee Minsk zurück und kesselte die Reste der 4. Armee ein die bald kapitulierte. Weiter drang ab dem 13. Juli in Galizien eine weitere sowjetische Offensive bis Lemberg zur Weichsel vor.

Am 20. Juli 1944 versuchten deutsche Widerständler im Hauptquartier in ein Attentat auf Hitler das aber ebenso wie der anschließende Versuch eines Staatsstreiches in Berlin. Die Attentäter wurden hingerichtet.

Am 1. August begann der Aufstand der Polnischen Heimatarmee der so genannte Warschauer Aufstand . Die Rote Armee kam den Aufständischen zur Hilfe: Es lag in ihrem Interesse sich Deutsche und die nicht-kommunistische Heimatarmee gegenseitig ein Alibi-Vorstoß wurde am 3. August von deutschen Gegenangriffen zurückgeworfen.

Im August marschierte die Rote Armee Rumänien ein und vernichtete die (neue) deutsche Armee bei Kisinau. Am 23. August wechselte König Michael von Rumänien die und erklärte Deutschland den Krieg. Die Erfolge Sowjets zwangen die Wehrmacht zum Rückzug aus Griechenland am 13. Oktober rückten britische Einheiten in Athen ein.

Am 5. September nahm die Rote Armee Bulgarien ein; dort inszenierten die Sowjets am 9. September einen kommunistischen Staatsstreich und marschierten am 19. September in Sofia ein. Ein weiterer Verbündeter Deutschlands fiel diesem 19. September weg als Finnland einen Waffenstillstand mit Sowjetunion schloss.

Am 20. Oktober eroberten sowjetische Einheiten verbündet mit Kräften jugoslawischen Partisanen unter Tito die Hauptstadt Belgrad und zwangen die deutsche Heeresgruppe E Rückzug bis zur Drina .

Im Norden zog sich die Heeresgruppe am 13. Oktober aus Riga nach Kurland zurück. Ab dem 20. Oktober als die Rote Armee zur Mündung Memel vorstieß waren diese deutschen Kurland-Armeen vom der Ostfront abgeschnitten konnten aber von der Armee in zahlreichen Kämpfen nicht vernichtet werden.

Auch in Ostpreußen kam die Offensive der Sowjets im nach anfänglichen Erfolgen zum Erliegen. Punktuell konnte Wehrmacht Boden gutmachen.

Die ungarische Hauptstadt Budapest wurde am 24. Dezember mit 70.000 deutschen und ungarischen Soldaten - erst am 11. Februar 1945 sollte sie aber von der Roten eingenommen werden.

Die Westfront

Mit Jahresbeginn übernahm Erwin Rommel den Oberbefehl der deutschen Heeresgruppe B an der Westfront nördlich der Loire .

Am 21. Januar 1944 begann die deutsche Luftwaffe wieder mit auf London die bis zum April fortgesetzt wurden.

Die deutsche Wehrmacht in Frankreich - 1944

Während die Aliierten damit beschäftigt waren von Versorgungsmaterial anzuhäufen verstärkten die Deutschen ihre im Westwall. Auf dem Papier waren die beeindruckend vor allem wenn man die Rückschläge letzten zwei Jahre in Betracht zog. Die Wehrmacht hatte noch immer 54 Divisionen in Westeuropa 27 in Italien und 156 an der russischen Front.

In Wahrheit taten jedoch nur 850.000 im Westen Dienst. Den meisten Infanteriedivisionen mangelte an motorisierten Transportmitteln so dass sie nicht als unbewegliche so genannte bodenständige Divisionen waren. diesen Einheiten befanden sich sogar Hiwis (Hilfswillige) russische und polnische Kriegsgefangene . Man kann sich leicht vorstellen dass Loyalität dieser Männer mehr als fragwürdig war sie ständigen Luftangriffen ausgesetzt waren. Die Panzerstärke der Wehrmacht kaum ermutigender. Im Juni 1944 gab es nur zehn Panzerdivisionen und eine Panzergrenadierdivision die weit hinter der Küstenlinie disloziert (dies kam daher da sich Gerd von Rundstedt General Geyr von Schweppenburg und Adolf gegen den Willen von Erwin Rommel dazu entschlossen hatten die Panzerreserve ins zu verlegen). Insgesamt standen ihnen nur 1552 zur Verfügung. Nach Abzug von Fahrzeugen die von Wartungsproblemen nicht einsatzbereit waren konnte die deutsche Panzerdivision sich glücklich schätzen wenn sie 100 Panzer zur sofortigen Verfügung hatte.

Deutsche Panzerdivisionen hatten im zurückliegenden Sommer Verluste hinnehmen als sie versucht hatten den Frontvorsprung bei Kursk von Feindkräften zu räumen ( Operation Zitadelle ). Der Kampf um Stalingrad 1942 hatte gleichfalls zu einer erheblichen Schwächung personellen und materiellen Kräfte beigetragen.

Die Panzerdivision 1944

  • bestand aus zwei Panzerabteilungen (einer mit Panthern und einer mit Panzerkampfwagen IV )
  • 1 Panzergrenadierregiment (mot.)
  • 1 Panzeraufklärungsabteilung
  • 1 gemischte Panzerjägerabteilung
  • 1 Panzerartillerieregiment
  • 1 Heeres-Flakartillerieabteilung
  • 1 Panzerpionierbataillon
  • 1 Panzernachrichtenabteilung
  • 1 Feldersatzbataillon
  • PanzerDivisionsnachschubtruppen
  • Kraftfahrparktruppen
  • Verwaltungstruppenabteilung
  • Sanitätstruppen.
  • Gesamtstärke: etwa 13800 Soldaten.

Die Landung in Europa am 6. 1944

Am 6. Juni landeten die Alliierten in der Normandie . Der Plan für Operation Overlord wurde von dem britischen General Montgomery entworfen. Er sah vor mit vier zu landen und dann schnell ins Landesinnere Die Deutschen waren schlecht auf die Invasion Hitler erwartete die Landung immer bei Calais der engsten Stelle des Kanals. Das von Calvados wo die Alliierten schließlich an Land war stellenweise nur mit einigen Metern Stacheldraht ein paar MG-Nestern verteidigt.

Am so genannten D-Day waren fast 6.700 Schiffe und über Flugzeuge beteiligt. Am frühen Morgen des 6. starteten mehrere Luftlandeeinheiten (die 82. und 101. die wegen Navigationsfehlern über die gesamte Halbinsel verteilt wurden. Dank des Improvisationstalents der Offiziere sich kleine Gruppen bilden die mehrere kleine einnahmen. Gegen 6:00 Uhr begannen die Bombardierungen Stellungen und kurz danach die Landung etlicher und britischer Verbände die durch 4.200 Landungsboote den Strand gebracht wurden. Die Bombardierung durch und Seestreitkräfte traf mehr Kühe im Hinterland Deutsche in ihren Verteidigungsanlagen. An einem britischen verfehlte man diesen Abschnitt um 1 5 und landete an einem schwach befestigten Strand. am Abschnitt Omaha Beach kam es zu blutigen Gefechten bei ein großer Teil der ersten Angriffswelle im aufgerieben wurde da diese direkt vor der Infanteriedivision gelandet war. Gegen Nachmittag manövrierten zwei Zerstörer zu Omaha hin und bedeckten den Strand mit erst dann konnten die Pioniere eine Bresche in die deutschen Linien Der Gegenangriff der 21. Panzerdivision bei Juno Sword kam an diesem Tag zu spät.

Obwohl die Alliierten gewaltige Kräfte aufgeboten kamen sie stellenweise nur schleppend voran. Besonders Stadt Caen konnte erst nach sechs Wochen verlustreicher besetzt werden. Am 15. August begann eine zweite Invasion in Südfrankreich der die Franzosen und Amerikaner ohne entscheidenden zügig in das Landesinnere vorstoßen konnten. Am 25. August wurde Paris besetzt. Der deutsche Stadtkommandant weigerte sich Stadt zu zerstören und ergab sich mit Truppen kampflos. Durch die enorme Materialfülle und Luftherrschaft konnten zu jeder Zeit deutsche Truppenansammlungen werden und kamen die Alliierten in der recht zügig voran so dass bereits am 3. September Brüssel und am Tag darauf Antwerpen besetzt werden konnte. Einzig bei der Market Garden konnte das II. SS-Panzerkorps den Briten Amerikanern in Arnheim noch einmal eine schwere Niederlage beibringen.

Mit dem Verlust der Atlantikhäfen setzte deutsche Marine ihren U-Boot-Krieg von Norwegen aus fort.

Bis zum 1. September griffen die Deutschen von Abschussrampen in aus mit Raketen ( V1 V2 ) London an.

Am 21. Oktober erobern die Alliierten nach heftigen Kämpfen Aachen die erste deutsche Stadt. Am 22. November erreichen weiter südlich amerikanische Kräfte Metz und Straßburg .

Im Dezember versuchten die Deutschen mit Ardennen-Offensive die Oberhand im Westen zu gewinnen. Operationsziel die Linien der Alliierten zu spalten in breiter Front nach Belgien vorzustoßen misslang

Der Pazifik

Am 31. Januar 1944 landeten unter größten Verlusten zwei US-Divisionen der Marshall-Insel Kwajalein.

Anfang Februar starteten die Japaner eine im Westen Burmas mit dem Ziel den Ostteil Indiens zu erreichen und die Alliierten von Nachschub abzuschneiden. Am 6. April begann der britische Gegenangriff.

Am 17. April stießen japanische Truppen in Südchina in der neuen US-Luftwaffenstützpunkte vor.

Im Pazifik erreichten US-Einheiten am 17. Mai Wakde und Biak. Am 12. Juni landeten US-Truppen auf Saipan (Marianen) und dort Flugplätze von denen aus die US Force zum ersten Mal systematisch vom Pazifik die japanischen Hauptinseln anfliegen konnte. Am 18. Juni erreichten die ersten amerikanischen Großangriffe Honshu allerdings von Stützpunkten in China aus.

Am 21. Juli landeten amerikanische Truppen auf Guam welches zuvor 4 Tage lang unter lag.

Am 8. August zerstörten japanische Kräfte den amerikanischen Luftwaffenstützpunkt Henyang . Bis zum 11. Oktober gelang es ihnen auch die anderen zu erobern und eine Verbindung zu Lande dem japanisch gehaltenen Südchina und den japanischen im südlicheren Indochina aufzubauen.

Am 19. Oktober landeten die ersten amerikanischen Einheiten auf Insel Leyte uns begannen von dort mit Eroberung der Philippinen . Vom 22. Oktober bis 25. Oktober versuchte die japanische Marine diese Landung verhindern. Die Seeschlacht bei den Philippinen markierte entscheidenden Verlust und wurde für die Japaner Desaster; sie verloren drei Schlachtschiffe und vier

Am 24. November begannen die USA mit einer Reihe schweren Luftangriffen auf Tokyo .

1945

Die Ostfront

Am 12. Januar 1945 begann die Rote Armee vom Baranow-Brückenkopf mit einer breit angelegten Großoffensive. Die Wehrmacht zu diesem Zeitpunkt zusätzlich geschwächt weil bedeutende für die Ardennen-Offensive nach Westen abgezogen waren.

Die Rote Armee stieß von Warschau am 17. Januar ) aus nach Norden vor und schnitt Ostpreußen vom Rest des Reiches ab. Die Bevölkerung floh in Scharen zum Teil über gefrorene Ostsee. Insgesamt gelangten über 2 Millionen über das Meer nach Westen. Das KdF-Schiff Wilhelm Gustloff das Flüchtlinge aus Ostpreußen transportierte wurde sowjetischen Torpedos versenkt. Bis zum Kriegsende kamen über die Ostsee nach Westen: Der letzte von der Halbinsel Hela (die bis zum von deutschen Truppen gehalten wurde) nach Dänemark insgesamt über 40.000 Menschen dauerte vom 5. Mai bis zum 9. Mai 1945 .

Die 4. Armee die Ostpreußen verteidigen wurde bis Ende März vernichtend geschlagen. Königsberg wurde am 30. Januar eingekesselt kurzzeitig von deutschen Einheiten entsetzt aber am 9. März endgültig an die Sowjets.

Am 30. Januar erreichte die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau das aber von der SS zuvor schon aufgegeben worden war. Am Tag errichteten erste sowjetische Einheiten Küstrin und damit die Oder.

Nach der sowjetischen Winteroffensive stand die Armee Ende Januar 1945 entlang der Oder Neiße von Stettin bis Görlitz knapp 80 Kilometer vor Berlin. Im und März brachten die Sowjets rund 2 Millionen Soldaten mit über 6.000 Panzern sowie Flugzeugen für den Angriff auf Berlin in Ihnen gegenüber standen rund eine Million deutsche mit knapp 800 Panzern.

Die Hauptangriffsrichtung aus vorbereiteten Brückenköpfen folgte Reichsstraße 1 (heute Bundesstraße 1 ) über Seelow direkt nach Berlin. Die Höhen von bildeten dabei ein steil aufsteigendes natürliches Hindernis um diese Höhen wurde eine der größten des 2. Weltkrieges geschlagen. Die Schlacht um Seelower Höhen begann am 16. April mit einem der stärksten Artilleriebombardements der rund 18.000 Artilleriegeschütze und Raketenwerfer konzentrierten ihr auf gerade einmal 4 km Frontlinie. Im des 18. April errang die weit überlegene Rote Armee Oberhand und entschied nach großen Verlusten die für sich.

Unterdessen wurde im Süden der sowjetische um Breslau am 15. Februar geschlossen welches allerdings erst am 6. Mai in die Hände der Roten Armee Am 6. März versuchte die 6. SS-Panzerarmee einen Gegenstoß Ungarn wurde aber zurückgeschlagen. Am 16. März begann die sowjetische Gegenoffensive die bis 4. April ganz Ungarn eroberte. Wien fiel am 13. April in die Hände der Sowjets die Osten aus auch Niederösterreich das Burgenland und Steiermark eroberten. Am 8. Mai erreichte die Rote Armee Graz .

Am 25. April schloss sich der Belagerungsring um Berlin deutscher Seite kämpfte neben Einheiten der Wehrmacht der Volkssturm und Einheiten der Hitlerjugend . Am 28. April scheiterte der Versuch der 12. Armee General Walther Wenck die Hauptstadt zu entsetzen 30. April tötete Adolf Hitler sich selbst im unter der Reichskanzlei. Am 2. Mai kapitulierten die letzten Verteidiger von Berlin der Roten Armee.

Am 8. Mai dem Tag der bedingungslosen Kapitulation des Reiches besetzte die Rote Armee Dresden am 10. Mai rückten sowjetische Einheiten auch in Prag ein.

Die Westfront

Alliierte Truppen erreichten am 7. März die unzerstörte Rheinbrücke von Remagen . Sie errichteten Brückenköpfe auf rechtsrheinischem Gebiet kreisten das Ruhrgebiet ein. Die Heeresgruppe B Wehrmacht unter Feldmarschall Model wurde am 1. April eingeschlossen und kapitulierte am 18. April am selben Tag nahmen die US-Truppen Magdeburg ein einen Tag später Leipzig .

Am 25. April trafen sich amerikanische und sowjetische Truppen Torgau an der Elbe; der letzte Einflussbereich Deutschen zerfiel jetzt in zwei Teile. Am 26. April fiel Bremen an die Briten die nach Nordosten zogen. In rascher Folge nahmen Lübeck ( 2. Mai ) während die US-Armee in Stralsund und Wismar einmarschierte wohl auch um die Rote daran zu hindern bis Schleswig-Holstein vorzustoßen. Am 3. Mai ergab sich Hamburg .

Am 5. Mai kapitulierte Generaloberst Blaskowitz dessen Truppen in eingekesselt waren.

Während die britischen Einheiten Norddeutschland eroberten sich die Amerikaner nach Süden: Sie besetzten 30. April München . Stuttgart fiel am 22. April an die französische Armee die nach bis Vorarlberg vordrang. Die US-Armee wandte sich den Alpen und traf am 3. Mai am Brenner-Pass mit ihren Landsleuten zusammen von Süden her Oberitalien besetzt hatten.

In Italien fiel Bologna am 19. April an die US-Truppen während Genua am 27. April erobert wurde; einen Tag später ergriffen Partisanen in Dongo den gestürzten "Duce" Benito Mussolini und erschossen ihn. Am 2. Mai kapitulierten die deutschen Einheiten in Italien selben Tag marschierte die britische Armee in Triest ein.

Zu Kriegsende am 8. Mai befanden sich im Westen noch die Kanalinseln St. Nazaire und La Rochelle in der Hand der Wehrmacht.

Die letzten Luftangriffe

Am 3. Februar flogen amerikanische Bomber einen schweren Luftangriff Berlin dem 22.000 Menschen zum Opfer fielen. 13. Februar 1945 bombardierten alliierte Flugzeuge Dresden und zerstörten einen Großteil der Stadt anschließenden Feuersturm kamen etwa 35.000 Menschen ums

Ebenfalls in den letzten Tagen des zerstörten alliierte Bomber große Teile von Würzburg Hildesheim und Halberstadt . Dass diese verheerenden Angriffe keinen militärischen besaßen ist heute kaum noch umstritten. Schon deutschen Angriffe vor allem auf Coventry zeigten den stark begrenzten militärischen Nutzen Bombardierungen von Städten.

GFM Keitel unterzeichnet in Berlin-Karlshorst die bedingungslose Deutschlands (9. Mai 1945)

Das Kriegsende in Europa

Nach dem Tod Hitlers wurde Admiral Karl Dönitz gemäß testamentarischer Verfügung am 1. Mai zum Reichspräsidenten. Er schlug sein Hauptquartier 2. Mai im von Deutschen gehaltenen Flensburg auf und benannte eine "Reichsregierung"unter dem Graf Schwerin von Krosigk. Am 4. Mai kapitulierten die Wehrmachtseinheiten unter dem neu Oberbefehlshaber der Kriegsmarine Generaladmiral Hans Georg von die im Nordwesten gegen den britischen Feldmarschall gekämpft hatten. Am 7. Mai ergaben sich alle deutschen Truppen im einer Gesamtkapitulation gegenüber den Westalliierten die Generaloberst Alfred Jodl in Reims gegenüber General Dwight D. Eisenhower unterzeichnete. Am 9. Mai wiederholte sich dieser Akt in Berlin-Karlshorst der Roten Armee auf deutscher Seite unterschrieb Wilhelm Keitel . Am 9. Mai 0.01 trat die in Kraft.

Am 8. und 9. Mai flohen 2 Millionen deutsche Soldaten aus dem sowjetischen in das Gebiet in dem die Westalliierten vor allem aus dem anfangs nicht besetzten

Der Krieg in Asien

Am 3. Januar eroberten die Briten Akyab und begannen die Besetzung Burmas. Die Burma-Straße war etwa dem Jahreswechsel in voller Länge befahrbar so die Alliierten Truppen und Nachschub bis nach transportieren.

Am 4. Februar besetzten US-Truppen Manila . Amerikanische Bomber flogen am 25. Februar und am 9. März schwere Luftangriffe auf Tokyo bei denen fast 100.000 Menschen starben.

Die japanische Armee entwaffnete am 9. März die französischen Truppen in Indochina und dort eine Marionetten-Regierung.

Am 1. April landeten US-Truppen auf Okinawa das von den Japanern vehement verteidigt Die verlustreiche Eroberung zog sich bis zum 21. Juni hin im Verlauf der Kämpfe wurde letzte große Schlachtschiff der japanischen Marine die Yamato versenkt.

Am 3. Mai besetzten britische Truppen Rangun in Burma. nach der Kapitulation Deutschlands erklärte Japan sich allein gegen die Alliierten weiterzukämpfen zu denen seit dem 5. April auch die Sowjetunion zählte die den Neutralitätsvertrag kündigte.

Das Kriegsende in Asien

Anfang August wurde der Krieg in entschieden: Am 6. und 9. August wurden auf Hiroschima und Nagasaki zwei Atombomben abgeworfen. Es folgte die Kriegserklärung durch Sowjetunion an Japan vom 8. August (siehe auch: Japanisch-Sowjetischer Neutralitätspakt). Am 14. August kündigte die japanische Regierung die Kapitulation an mit deren Unterzeichnung am 2. September auf dem US Schlachtschiff "Missouri" in der Sagami-Bucht der Zweite Weltkrieg wurde. Japan wurde von US-Truppen besetzt. In sollte der 38. Breitengrad die Grenze zwischen Besatzungsgebiet der USA und Großbritanniens einerseits und Chinesen andererseits bilden.

Erst am 9. September kapitulierte dann auch die japanische China-Armee mit etwa einer Million Mann in Nanking gegenüber den Nationalchinesen unter Chiang Kai-shek .

Nach der Kapitulation Japans wurden Kriegsverbrechen japanischen Seite in den Tokioter Prozessen juristisch aufgearbeitet.

Die Opferzahlen

Während des Zweiten Weltkrieges fanden Schätzungen 60 Millionen Menschen den Tod darunter nicht viele Soldaten sondern – charakteristisch für den Krieg" – auch viele Zivilisten (so z.B. der Schlacht um Stalingrad ). In dieser Zahl sind auch die politisch oder rassistisch Verfolgten (u.a. die sechs europäischen Juden ) enthalten die in den Vernichtungslagern der den so genannten Konzentrationslagern (KZ) umkamen. Es gab auch viele Zivilisten durch die Bombardierungen der Großstädte ( Köln Hamburg Dresden London ) die Belagerung von Leningrad die Versenkung von Flüchtlings-Schiffen die Härte Winters die Straflager in der Sowjetunion und gewaltsame Vertreibung von Menschen nach dem Krieg Beispiel als Folge der Benesz-Dekrete ). Vielen Menschen war es nicht möglich fliehen weil Staaten wie die USA oder die Schweiz die Grenzen schlossen und auch jüdische Flüchtlinge zurück in die vom Deutschen Reich Gebiete schickten. Es gab viele Denunzianten und Mitläufer unter der Zivilbevölkerung – auch in eroberten Gebieten – die für die Auslieferung Mitmenschen an die Gestapo (Geheime Staatspolizei) sorgten. Die Aufarbeitung dieses der Geschichte (zusammengefaßt unter dem Stichwort der Kollaboration ) ist vielfach noch nicht geschehen.

Andererseits hält die Beschäftigung der deutschen mit dem Zweiten Weltkrieg an; sie erfuhr den letzten Jahren größere Bedeutung. Siehe dazu Martin Walser Holocaust-Denkmal .

Ergebnisse

Der Zweite Weltkrieg bedeutete das erneute der Expansionspläne des Deutschen Reiches und seiner Vermutlich 60 Millionen Menschen sind in ihm Leben gekommen. Die Folgen für Europa und Welt wirkten jahrelang fort.

In der Folge des Zweiten Weltkriegs Millionen von Menschen aus ihrer Heimat vertrieben Sudetendeutsche Schlesier Pommern Polen und Ostpreußen ). Dem Zweiten Weltkrieg folgten drastische Grenzveränderungen Mittel- und Ost europa .

Dem Zweiten Weltkrieg gingen in Europa Spanische Bürgerkrieg und in Asien der Chinesisch-Japanische Krieg voraus.

Nach seinem Ende wurden der Krieg Kriegsverbrechen der deutschen Seite auf den Nürnberger Prozessen juristisch aufgearbeitet. Auch japanische Hauptkriegsverbrecher wurden international military tribunal for the far east abgeurteilt. Dem Zweiten Weltkrieg folgten die Deutsche Teilung und der Kalte Krieg .

Weblinks

Literatur

  • Gerhard Schreiber: Der Zweite Weltkrieg. München ISBN 3406447643 ( bietet eine neue und fulminante Übersicht zum II. Aus der Beckschen Reihe Wissen. 127 auch für Einsteiger geeignet )
  • Winston S. Churchill: Der Zweite Weltkrieg. ISBN 3596161134 ( 1953 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet )
  • Richard Overy: Russia's War: A History the Soviet Effort: 1941-1945. London 1998 ISBN 0140271694 ( neue umfassende Darstellung eines britischen Spezialisten wendet nochmals gegen revisionistische Präventivkriegsthesen. Erscheint Frühjahr 2004 Deutsch )

Anmerkungen:
1 : Mein Kampf / von Adolf Hitler. Jubiläumsaug.. - München : Zentralverl. der NSDAP S. 650f.
2 : ibid.
3 : M.K. S. 651
4 : vgl. Lange Karl: Hitlers unbeachtete Maximen. Kampf" und die Öffentlichkeit (Reihe: Geschichte und Stuttgart: Kohlhammer 1968 passim.
5 : zit. n. Hofer Walther [Hrsg.]: Der : Dokumente 1933 - 1945 / hrsg. und dargestellt von Walther Hofer Frankfurt am Fischer-Taschenbuch-Verl. 1983. ISBN: 3596260841
A.H.



Bücher zum Thema Zweiter Weltkrieg

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/2._Weltkrieg.html">Zweiter Weltkrieg </a>