Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Unter 64-Bit-Architektur versteht man in der EDV eine Prozessorarchitektur deren Wortbreite 64 Bit beträgt.
Vereinfacht dargestellt bedeutet 64 Bit dass Prozessoren durch ihr Design so ausgelegt sind Datenworte von 64 Bit (also 8 Byte ) Breite in einem Schritt also ohne Operationen verarbeitet werden können. Das schließt die Gestaltung von Daten- und Adressbussen die Ausführung Registersatzes sowie der Recheneinheiten mit ein.
Dies bietet gegenüber einer 32-Bit-Architektur im wesentlichen zwei Vorteile: es können als 4 GB Arbeitsspeicher direkt addressiert werden bestimmte Anwendungen wie etwa Kryptologie profitieren von der beschleunigten Arithmetik mit Zahlen. Nachteile sind ein erhöhter Speicherbedarf der Programme und ein größerer Prozessor- Die was zu höheren Preisen führt.
Unter der Programmiersprache C schlägt sich die Anzahl der Bits bei der Größe der Datentypen void* int und long nieder.
Für einige Plattformen besteht die Möglichkeit Quellen und Binärprogramme von 32-Bit Vorgänger-Systemen ohne direkt auf einer 64-Bit-Plattform ablaufen zu lassen. IA-64 - und AMD64 -Prozessoren etwa bieten den hierfür einen x86 -Kompatibilitätsmodus. Um dies zu realisieren enthalten die zustäzliche Komponenten für die Interpretation des 32-Bit Moderne Betriebssysteme aktivieren diesen Modus für die Prozesse. Weiterhin besteht die Möglichkeit das Ziel Ausführung von 32-Bit-Programmen über eine vergleichsweise langsame Emulation zu realisieren.