Ob Aalen eine Stadtgründung der Staufer der Grafen von Öttingen im 13. Jahrhundert steht nicht fest. Die Grafen von Öttingen jedenfalls die ersten bezeugten Stadtherren. Von ihnen die Stadt ans Reich. Aalen war von 1360 bis 1803 eine Reichsstadt (oft fälschlich: freie Reichsstadt ) und kam 1803 zum Kurfürstentum (später Königreich) Württemberg und wurde Sitz eines Oberamtes aus 1938 der Landkreis Aalen hervorging. 1952 kam Aalen mit ganz Württemberg zum Baden-Württemberg. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Aalen Bestandteil des Ostalbkreises. Aalen blieb bzw. Kreisstadt des neuen Kreises.
In Aalen dominiert die Metallverarbeitung. Neben Maschinenbau sind die Industriezweige Optik Papier und Textil wichtige Träger der Wirtschaftsstruktur.
Im Alten Rathaus gibt es eine ständige Ausstellung über Leben und das Werk des Komponisten Christian Friedrich Daniel Schubart der in Aalen aufgewachsen ist.
Das Limesmuseum liegt an der Stelle vor etwa 1800 Jahren das größte Reiterkastell der Römer war. Es zeigt zahlreiche aus der Zeit der römischen Besatzung.
Das Rathaus wurde im Jahre 1636 erbaut. Am Turm befindet sich das Wahrzeichen der Stadt eine kleine Relieffigur des "Spions von Aalen" . Vor dem Rathaus steht die Figur Kaisers Joseph I. .
Das Bürgerspital ist ein Fachwerkhaus das 1702 am Spritzenhausplatz erbaut wurde. Bis 1873 es als städtisches Krankenhaus. Danach wurde es ein Altersheim umgewandelt. Nach einer umfassenden Restaurierung es heute eine Seniorenbegegnungsstätte.
Die älteste Häuserfassade von Aalen findet in der Radgasse. Die Gebäude wurden zwischen 1659 und 1662 erbaut und gelten als typische Aalener Ackerbürgerhäuser .
Die ehemalige Eisenerzgrube Wilhelm am Brauenberg wurde zum Besucherbergwerk Tiefer Stollen umgewandelt. Eine Grubenbahn und Sandsteinhalden erzählen die Geschichte des Bergbaus . Seit 1989 werden im so genannten Heilstollen zur Behandlung von Atemwegserkrankungen auch Liegekuren angeboten.