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Emmanuel Joseph Sieyès


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Emmanuel-Joseph Sieyès (* 3. Mai 1748 in Fréjus; † 20. Juni 1836 in Paris ) war ein französischer Pfarrer und Staatsmann der Haupttheoretiker der revolutionären und Napoleon-Ära.

Sieyès wurde an der Sorbonne für die Kirche ausgebildet; dort saugte eifrig die Lehren Lockes Condillacs und anderer Denker auf und vernachlässigte die Theologie. Nichtsdestotrotz er eine Kirchenlaufbahn ein und dank seiner und Scharfsinnigkeit stieg er auf bis er und Kanzler der Diözese von Chartres wurde. Im Jahr 1788 als die vorgeschlagene Wiedereinberufung der Generalstände anderthalb Jahrhunderten die Öffentlichkeit erregte und Necker Autoren einludt ihre Ansichten hinsichtlich der der Stände vorzutragen bekam Sieyès Gelegenheit sein Pamphlet Qu'est-ce que le Tiers État? (Was ist der Dritte Stand?) zu Darin beginnt er

  1. Was ist der Dritte Stand? -
  2. Was ist er bisher in der Ordnung gewesen? - Nichts.
  3. Was fordert er? - Etwas zu

Man sagt dass er diese Formulierung verdankt. Jedenfalls kam das Pamphlet groß heraus sein Autor wurde trotz Zweifeln an seiner Berufung als letzter der zwanzig Pariser Abgeordneten die Generalstände gewählt. Trotz seines Versagens als wurde sein Einfluss groß; er empfahl energisch Erklärung der Ständeversammlung zur ständelosen Nationalversammlung lehnte die Abschaffung des Zehnten und die Konfiszierung Kirchengütern ab. Im Komitee zur Ausarbeitung einer in das er gewählt worden war lehnte das Recht eines absoluten Vetos für den ab das Mirabeau erfolglos unterstützte. Zum großen Teil verschleierte jedoch seine Meinung in der Nationalversammlung; er nur selten und dann in orakelhafter Kürze Mehrdeutigkeit. Er hatte beträchtlichen Einfluss bei der des Départment-Systems aber nach dem Frühjahr 1790 wurde er von Männern mit entschlossenerem verdrängt. Nur einmal wurde er in das des zweiwöchigen Präsidenten der Nationalversammlung gewählt. Von Gesetzgebenden Versammlung durch die selbstverleugnende Anordnung Robespierres ausgeschlossen tauchte er wieder in der Nationalversammlung auf die man als Nationalkonvent bezeichnet 1792 - September 1795 ). In dieser Versammlung wurde seine Zurückgezogenheit auffälliger; teilweise kam das von seiner Empörung von seiner Ängstlichkeit. Nach dem Terrorregime charakterisierte sein Verhalten mit der ironischen Bemerkung J'ai vécu (Ich habe überlebt). Er stimmte für Hinrichtung Ludwigs XVI. aber es ist bekannt dass er der Vorschriften in den Konstitutionen der Jahre 1791 und 1793 missbilligte wenn er auch wenig oder tat um sie zu verbessern.

1795 begab er sich auf eine diplomatische nach Den Haag und war an den Verhandlung über Vertrag zwischen der französischen und der batavischen beteiligt. Er wich von der 1795er Konstitution des Direktoriums) in einigen Punkten ab allerdings Erfolg. Daraufhin lehnte er ab als Direktor Republik zu dienen. Im Januar 1798 reiste er als Generalbevollmächtigter Frankreichs an Hof in Berlin um zu versuchen Preußen zu einem Zusammenschluss gegen die Zweite zu bewegen. Sein Verhalten war geschickt aber scheiterte mit seiner Hauptabsicht. Das mit seinem verbundene Prestige führte dazu dass er im 1799 zum Direktor Frankreichs an Reubells Stelle wurde. Er hatte bereits begonnen Intrigen für Sturz des Direktoriums zu spinnen und es er habe daran gedacht so unwahrscheinliche Personen den Erzherzog Karl oder den Herzog von an die Macht zu bringen. Er machte nun daran die Basis der Konstitution von zu unterminieren und verursachte schließlich die Schließung Jakobinerklubs. Wegen eines zukünftigen Staatstreichs näherte sich Joubert an. Der Tod Jouberts in der von Novi und die Rückkehr Napoleon von Ägypten machten seine Pläne zunichte.

Schließlich kam er jedoch zur Übereinkunft dem jungen General. Nach dem Staatsstreich am Brumaire verfasste Sieyès die perfekte Konstitution der schon lange geplant hatte die aber von völlig umgemodelt wurde. Sieyès zog sich bald Posten eines provisorischen Konsuls zurück; er wurde einer der ersten Senatoren. Nach dem Bombenattentat 1800 (Nivôse-Affäre) verteidigte Sieyès im Senat das und illegale Vorgehen mit dem sich Bonaparte führenden Jakobiner entledigte. Während des Kaiserreichs tauchte selten wieder aus seinem Ruhestand auf aber Zeit der bourbonischen Restauration ( 1814 und 1815 ) verließ er Frankreich. Nach der Julirevolution kehrte er zurück und starb 1836 in Paris.




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