Abdülhamid begleitete 1867 seinen Onkel den Sultan Abdülaziz bei seiner Reise nach England und Man hielt ihn für einen Anhänger liberaler und die konservativeren unter seinen Untertanen neigten Jahre nach seiner Thronbesteigung dazu ihn mit zu betrachten da sie ihn für einen glühenden Reformer hielten. Aber die Umstände in Land bei seiner Regierungsübernahme waren einer liberalen nicht gerade zuträglich. Zahlungsverzug bei den öffentlichen und eine leere Schatzkammer die Aufstände in und Herzegowina der Krieg mit Serbien und schließlich der Eindruck den man in ganz durch die bei der Unterdrückung der bulgarischen angewandten Methoden hinterlassen hatte: all das zusammen dem neuen Sultan dass er von den Großmächten wenig Hilfe erwarten konnte. Er klammerte aber immer noch an die Hoffnung von unter allen Umständen unterstützt zu werden obwohl Staatsmänner ihm zumindest zuletzt wenig Grund für Glauben gegeben hatten. Aus diesem Grund lehnte es hartnäckig ab den dringenden Forderungen der Gehör zu schenken die notwendigen Reformen durchzuführen.
Die internationale Konferenz die Ende 1876 in Konstantinopel zusammenkam wurde in der von Gewehrsalven aufgeschreckt die die Bekanntmachung einer verkündeten. Aber die Forderungen der Konferenz wurden der feierlichen Warnungen die an den Sultan wurden abgelehnt. Midhat Pascha der Urheber der wurde ins Exil verbannt; und bald darauf sein Werk außer Kraft gesetzt. Anfang 1877 folgte der verheerende Krieg mit Russland. harten Bedingungen die Abdülhamid durch den Friedensvertrag San Stefano aufgezwungen wurden wurden in gewissem im Berliner Kongress abgemildert hauptsächlich auf Initiative britischen Diplomatie. Zu dieser Zeit hatte der jegliches Vertrauen Englands verloren; er meinte in den zukünftigen Freund des Osmanischen Reiches zu Die Vormachtstellung des Deutschen Reichs sah er bestätigt dass dessen Hauptstadt für den Kongress worden war. Er beeilte sich Deutsche für Neuorganisation seiner Finanzen und der Armee zu und mit der Entschlossenheit sein Reich trotz umgebenden Schwierigkeiten zusammenzuhalten machte er sich daran Ausländern Steine aus dem Weg zu räumen. versuchte er die Zügel der absoluten Macht seine Hände zu nehmen da er seinen nicht ungerechtfertigt misstraute.
Finanzielle Verlegenheiten zwangen ihn einer fremden über die Staatsschulden zuzustimmen und der Erlaß Dezember 1881 mit dem viele der Staatseinnahmen zugunsten Gläubiger an die Dette Publique weitergeleitet wurden war ein Prinzipienbruch dem nur mit Widerwillen zustimmte. Probleme in Ägypten ein diskreditierter Chedive abgesetzt werden musste und an der griechischen Grenze und in Montenegro die europäischen Mächte fest entschlossen waren die des Berliner Kongresses durchzusetzen konnten mehr oder zufriedenstellend gelöst werden. In seiner Haltung gegenüber Pascha dem Möchtegern-Retter Ägyptens zeigte Abdülhamid nicht gewöhnliche Klugheit und die sich ergebende Festigung Englands Einfluss auf das Land trug zur Entfremdung von seinem alten Alliierten bei. Die von Bulgarien mit Ostrumelien 1885 deren Trennung der große Triumph des Kongresses gewesen war war ein weiterer Tiefschlag. Leute südlich des Balkans träumten davon dass mehr als eine russische Provinz sein könnte man befürchtete die Konsequenzen der Vereinigung bis sah dass Russland sie tatsächlich missbilligte. Dann das beste darauf gemacht und für einige bewahrte der Sultan eine geschickt ausbalancierte Haltung weder mit den Interessen Russlands noch denen zu kollidieren. Deutschlands Freundschaft war nicht völlig und musste von Zeit zu Zeit mit Eisenbahnprojekt oder Zugeständnissen bei den Krediten gepflegt 1899 wurde ein großes ersehntes Ziel gewährt Bau der Bagdad-Bahn.
Inzwischen war es Abdülhamid gelungen seine auf den Rang von Sekretären herabzusetzen und ganze Landesverwaltung in seinen Händen im Yildiz-Palast konzentrieren. Aber dadurch nahm die innere Uneinigkeit ab. Kreta war ständig im Aufruhr die waren unzufrieden und seit ungefähr 1890 begannen die Armenier eine heftige Agitation dem Ziel die ihnen in Berlin zugestandenen zu bekommen. Kleinere Störungen gab es 1892/93 in Marsovan und Tokat. 1894 wurde eine schwerwiegendere Revolte in der von Sassun unbarmherzig niedergeschlagen; die europäischen Staaten Reformen deren Umsetzung im Herbst 1895 schließlich zum Signal für eine Reihe Massakern wurde die sich in ganz Kleinasien in der Hauptstadt über viele Monate hinzogen teilweise durch das unkluge und bedrohliche Handeln Opfer verursacht wurden. Die Reformen wurden mehr weniger ein Papiertiger. Kreta profitierte in der von erweiterten Privilegien und Anfang 1897 startete eine griechische Expedition um die mit Griechenland zu vereinigen. Es folgte ein in dem das Osmanische Reich leicht einen errang und eine kleine Grenzkorrektur erreichte. Einige später wurde Kreta dann en depot von den vier Mächten – ausgenommen und Österreich – übernommen und eine autonome unter Prinz Georg von Griechenland gebildet. Im Jahr empfing der Sultan den deutschen Kaiser die Kaiserin.
Abdülhamid hatte dem Druck der europäischen immer bis zum letzten Moment widerstanden um Anschein zu erwecken nur überwältigenden Machtmitteln nachzugeben sich gleichzeitig als Verfechter des Islam gegen aggressive Christentum geben zu können. Die panislamische wurde gefördert; die Privilegien der Ausländer innerhalb Reich – oftmals ein Hindernis für die – wurden beschnitten; die neue Eisenbahnstrecke zu Heiligen Stätten wurde zügig weitergeführt und Abgesandte in ferne Länder geschickt um den Islam die Vormachtstellung des Kalifen zu predigen. Dieser an das muslimische Gemeinschaftsgefühl war allerdings machtlos die Unzufriedenheit wegen der anhaltenden Misswirtschaft. In und Jemen brodelten ständig Unruhen; weiter im wurde in der Armee und in der Bevölkerung der Anschein von Loyalität durch ein von Spionage und Denunziation und durch massive aufrechterhalten. Währenddessen zog sich der Sultan besessen der Angst vor einem Mordanschlag in seinen zurück.
Die nationale Demütigung durch die Situation Mazedonien zusammen mit dem Groll der Armee die Palastspione und Informanten führten schließlich in Krise (für eine detaillierte Diskussion siehe Jungtürken ). Hier sei nur soviel gesagt dass als er von der Bedrohung durch den der Saloniki-Truppen auf Konstantinopel hörte (23. Juli 1908 ) sogleich kapitulierte. Am 24. setzte er Konstitution von 1875 wieder inkraft; am nächsten wurden Spionage und Zensur abgeschafft und die von politischen Gefangenen angeordnet. Am 10. Dezember Abdülhamid das Parlament mit einer Rede vom aus in der er sagte dass das Parlament vorübergehend aufgelöst worden sei bis die des Volks durch eine Ausweitung des Unterrichts ein ausreichend hohes Niveau gebracht worden wäre.
Die korrekte Haltung des Sultanas bewahrte nicht vor dem Verdacht mit den mächtigen Elementen im Staat zu intrigieren; ein Verdacht durch seine Haltung gegenüber der Konterrevolution vom 13. April 1909 erhärtet wurde als ein Aufstand der und des muslimischen Pöbels der Hauptstadt die Regierung zu stürzen versuchte. Der Umsturzversuch wurde drei Tagen durch die Saloniki-Truppen niedergeschlagen. Danach das "Komitee für Einheit und Fortschritt" unter Enver Cemal Talaat und Gökalp nun die Abdülhamids und am 27. April wurde sein Bruder Reshid Effendi als Mehmed V. ausgerufen. Der Ex-Sultan wurde in Gefangenschaft nach Saloniki gebracht.