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Aberration (Astronomie)


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Die Aberration des Lichts bezeichnet in der Astronomie eine scheinbare von Gestirnen durch die Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit

  • tägliche Aberration verursacht durch die Rotation der
  • jährliche Aberration verursacht durch die Rotation der um die Sonne.
  • säkulare Aberration verursacht durch die Bewegung des gegenüber den anderen Sternen

Die Umstände dass das Licht eine Zeit benötigt um zu uns zu gelangen dass sich die Erde bewegt bewirken dass die Sterne nicht in der Richtung sehen der sie tatsächlich stehen sondern um einen Betrag nach der Richtung hin verschoben nach die Erde sich bewegt.


Das Fernrohr muss leicht gekippt werden damit senkrechte Lichtstrahl das Objektiv an Punkt 1 das Okular an Punkt 2 jeweils in Mitte trifft weil sich das Instrument mit Erde weiterbewegt.

Dieser Effekt kann am Einfachsten mit Teilchentheorie des Lichts verstanden werden. Wenn die ruhen würde könnte man einen genau senkrecht der Erdoberfläche stehenden Stern durch ein exakt ausgerichtetes Fernrohr sehen. Die Erde bewegt sich ihrem Umlauf um die Sonne aber mit Geschwindigkeit von etwa 30 km/s. Das Fernrohr sich also während es von dem Lichtstrahl wird.

In der Abbildung durchläuft der Lichtstrahl Punkt 1 das Objektiv des Fernrohrs. Er das Rohr mit der Lichtgeschwindigkeit c bis er in Punkt 2 das trifft. In der Zeit die das Licht Durchlaufen benötigt hat sich das Instrument mit Erde weiterbewegt. Das Fernrohr muss man also dieselbe Richtung kippen damit der Lichtstrahl das in der Mitte trifft. Die Effekt ist gezeichnet in Wirklichkeit ist der Kippwinkel kleiner beträgt etwa 20 5 Bogensekunden.

Der größte Aberrationswinkel wird erreicht wenn Richtung der Erdbewegung gerade senkrecht zur Richtung von einem Stern kommenden Lichtstrahls ist. Je sich beide Richtungen nähern desto kleiner wird Aberrationswinkel.

Die tägliche Aberration infolge der Erdrotation sehr viel kleiner als die jährliche Rotation.

Die Aberration wurde 1728 vom englischen Astronomen James Bradley entdeckt der versuchte die Entfernung eines im Sternbild Drachen zu ermitteln. Dabei erkannte die scheinbare Ortsveränderungen die nur auf die geschilderte Weise erklärt werden konnten.



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