Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das bayrische Abiturzeugnis wird normalerweise durch den erfolgreichen Abschluss Kollegstufe (Jahrgangsstufe 12 und 13) und der gestellten Abiturprüfung erlangt. Das bayerische Abitur gilt dem in Baden-Württemberg gemeinhin als das Anspruchsvollste Deutschland.
Das Regelwerk für die Kollegstufe und Abiturprüfung ist relativ komplex um umfasst selbst vereinfachte Fassung mehr als 40 Seiten.
Jeder Schüler wählt vor Beginn der zwei individuelle Leistungskurse. ( LK ) Der Lerninhalt ist im Gegensatz zu Grundkursen erweitert und anspruchsvoller außerdem muss in LKs eine schriftliche Abiturprüfung abgelegt werden.
Ähnlich wie die LKs werden auch Grundkurse ( GK ) individuell gegen Ende der 11. Jahrgangsstufe Allerding führt hier ein umfangreiches Regelwerk dazu zahlreiche GK belegt werden müssen wie zum Mathematik Deutsch mindestens eine Fremdsprache Geschichte mindestens Naturwissenschaft Ethik oder Sport. Ein LK-Fach muss nicht mehr als GK gewählt werden.
In einem der beiden LKs erstellt Schüler eine "Facharbeit". Diese kurze "vorwissenschaftliche" Abhandlung seit einigen Jahre nach der Abgabe in mündlichen Prüfung erläutert werden um sicherzustellen dass Arbeit selbst verfasst wurde. Wird die Facharbeit Null Punken bewertet wird der Schüler nicht Abitur zugelassen.
Zum Abschluss der zwei Jahre wird die Abiturprüfung in den beiden Leistungskursen dem Abiturfach (einem GK der volle zwei Jahre wurde) einer mündlichen "Coloquiumsprüfung" abgelegt. Die drei Prüfungen dauern je nach Fach vier bis Stunden. Die mündliche Prüfung das Colloquium dauert Minuten und ist in zwei Teile gegliedert: Minuten Referat das zuvor innerhalb von 30 bearbeitet werden muss und 15 Minuten Prüfung die beiden Lehrjahre.
Alle Abituraufgabe sind in Bayern zentral vom Kultusministerium gestellt und werden Landesweit bearbeitet. Die Arbeit wird vom jeweiligen Lehrer der aber einen groben Bewertungsschlüssel und einen erhält. So soll sichergestellt werden dass jeder gleichen Chancen hat aber die Unterricht nicht eng am Lehrplan gehalten werden muss.
Für die Abiturnote werden die Noten der gesamten Kollegstufe und aus der Abiturprüfung einer komplizierten Berechnung addiert und die Punkte(maximal nach einer Tabelle in eine "Schulnote" mit Nachkommastelle umgerechnet.
Mindestpunktzahlen :
70 Punkte bei doppelter Wertung in Leistungskursen (max. 210 Punkte)
100 Punkte bei der Abiturprüfung (max. Punkte)
110 Punkte in den Grundkursen (max. Punkte)
Hürden während der Kollegstufe
dürfen höchstens 6 GKs mit weniger 5 Punkten
dürfen höchstens 2 LKs mit weniger 10 Punkten (doppelte Wertung)
darf kein Kurs mit Null Punkten
darf die Facharbeit nicht mit Null
bewertet werden
Wer eine der Mindestpunktzahlen nicht erreicht eine Hürde "reißt" wird nicht zum Abitur