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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 25. Mai 2012 

Abitur in Thüringen


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Der Weg zum Abitur in Thüringen ist über verschiedene Schulformen möglich.

Inhaltsverzeichnis

Gymnasium

Wenn man am Gymnasium in die Klassenstufe 10 versetzt wurde man an der Einführungsphase der Thüringer Oberstufe teil. Man kann von der Regelschule mit Realschulabschluß (nach der Klasse) und Aufnahmeprüfung auf ein Gymnasium wechseln. Einführungsphase ist auch in diesem Fall in Klasse 10 oder wenn sie zustande kommt Klasse 11S.

Qualifikationsphase

Nach der Einführungsphase folgt die Qualifikationsphase im Kurssystem mit den Kurshalbjahren (Semestern) 11/I 11/II und 12/II. Hierfür wählt der Schüler am der Einführungsphase seine Grund- und Leistungsfächer und belegt das Seminarfach . Ab der Qualifikationsphase wird auch das mit der Skala von 0 (Note 6) 15 (Note 1+) eingeführt.

Die beiden Leistungfächer (je 6 Stunden Woche) sind gleichzeitig erstes und zweites schriftliches Die erreichten Punkte gehen doppelt in die ein. Zur Wahl für das erste Leistungsfach Deutsch und Mathematik. Als zweites Leistungsfach kann eine Fremdsprache (die schon vorher begonnen wurde) Gesellschaftswissenschaft oder eine Naturwissenschaft wählen. Auf den für Sport oder Musik in Thüringen ist zweite Leistungsfach das eben Sport oder Musik.

Aufgabenfelder
Aufgabenfeld Unterrichtsfächer
sprachlich-literarisch-künstlerisch Deutsch Fremdsprachen Musik Kunsterziehung
gesellschaftswissenschaftlich Geschichte Geografie Wirtschaft und Recht Sozialkunde
mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch Mathematik Biologie Chemie Physik Informatik
keins Sport Ev. Religionslehre Kath. Religionslehre Ethik

Des Weiteren werden acht Grundfächer gewählt. Ein Fach kann nicht gleichzeitig und Grundfach sein. Folgende Fächer müssen sich in der Wahl an Fächern sind also nicht abwählbar: Deutsch Mathematik Geschichte fortgeführte Fremdsprache eine weitere Gesellschaftswissenschaft eine weitere Kunsterziehung oder Musik Religionslehre oder Ethik sowie Somit wird die Wahl der Grundfächer weiter wodurch aber ein breiteres Wissensprektrum an die vermittelt werden kann. Es besteht weiterhin die ein neuntes fakultatives Grundfach (also auf freiwilliger Basis) zu belegen. einer langzeitlichen Sportbefreiung muss ein Ersatzfach gewählt

Das Seminarfach vermittelt Prinzipien und Methoden Anfertigung und Präsentation der Seminarfacharbeit . Seminarfachgruppen bestehen aus zwei bis vier zusammengefundenen Schülern (in Ausnahmefällen auch Einzelpersonen). Das Seminarfachthema soll mindestens zwei Aufgabenfelder abdecken. Nach der Seminarfacharbeit mit Abgabetermin in der 12/I das Kolloquium statt in dem die Seminarfachgruppe ihre verteidigt. Die Gesamtnote des Seminarfachs setzt sich aus 20% des Erstellungsprozesses (es muss ein geführt werden) 30% der Seminarfacharbeitsnote selbst und aus dem Kolloquium. Ein Schüler wird bei Seminarfachleistung von 0 Punkten nicht zum Abitur

Leistungsnachweise

In den Kurshalbjahren 11/I 11/II und werden im Leistungsfach jeweils zwei Kursarbeiten (Klausuren) Die restlichen Leistungsnachweise sind unterschiedlicher Art wobei mindestens die Hälfte aus mündlichen bzw. praktischen bestehen muss. Die Note einer Kursarbeit gewichtet wie die Gesamtnote der anderen Leistungsnachweise. Im wird nur eine Kursarbeit geschrieben außerdem aber zwei schriftliche Leistungskontrollen bis zu 30 Minuten (Deutsch 40 Minuten) und eben wieder Leistungsnachweise. Hier ist die Kursarbeitsnote die Gesamtnote schriftlichen Leistungskontrollen und die Gesamtnote der anderen gleich gewichtet.

Im verkürzten Kurshalbjahr 12/II wird in schriftlichen Prüfungsfächern eine Kursarbeit geschrieben: die Vorprüfung. allen übrigen Grundfächern werden wieder 2 schriftliche bis zu 30 Minuten geschrieben. Ansonsten wieder anderen Leistungsnachweise. Vorprüfungsnote bzw. die Gesamtnote der Leistungskontrollen und die Gesamtnote der andere Leistungsnachweise die gleiche Gewichtung.

Es werden vier Prüfungsfächer gewählt wovon mündlich ist. Da die Leistungsfächer automatisch schriftliche sind bleibt für die übrigen nur die aus den Grundfächern. Die 4 Prüfungsfächer müssen drei Aufgabenfelder abdecken. Sport kann als Grundfach Prüfungsfach sein.

In den schriftlichen Prüfungsfächern sind zusätzlich Prüfungen möglich oder verpflichtend wenn das Ergebnis Vorprüfung von der der Prüfung um 6 abweicht. Die Gewichtung der zusätzlichen mündlichen Prüfung allerdings nur halb so hoch wie die

Gesamtqualifikation

Die Gesamtqualifikation besteht aus den jeweiligen Qualifikationen im Leisungsfach- und Prüfungsbereich mit jeweils eigenen Mindestanforderungen nicht qualifikationsübergreifend ausgeglichen werden können.

Im Grundfachbereich können acht Grundkurse gestrichen d.h. die Noten von 22 Grundkursen müssen werden. 16 Grundkurse davon müssen über 5 liegen. Es darf kein Grundkurs mit 0 eingebracht werden. Eingebracht werden müssen Deutsch oder eine Fremdsprache 4 naturwissenschaftliche Kurse (3 davon nur einer Naturwissenschaft) und 3 aus einer sowie zwei Kurse in Kunst oder Musik. Kurs in Sport muss gestrichen werden. Die müssen voll eingebracht werden wobei die Kurse der geprüften Grundfächer eh zum Prüfungsbereich gezählt Sollen Kurse aus einem Fach eingebracht werden ist zuerst das Kurshalbjahr 12/II zu wählen. Mindestqualifikation im Grundfachbereich beträgt in der Summe Punkte und es sind höchstens 330 Punkte

Im Leistungsfachbereich sind alle acht Leistungskurse Es dürfen höchstens drei Leistungskurse weniger als Punkte haben. Die Leistungskurse von 11/I 11/II 12/I gehen mit doppelter Wertung ein die 12/II mit einfacher. Es müssen mindestens 70 und können höchstens 210 Punkte erreicht werden.

Entscheidet sich der Schüler seine Seminarfacharbeit einzubringen so berechnet sich die Qualifikation im als Punktesumme aus den 4 Kursen 12/II Prüfungsfächer und den 4 Abiturprüfungen in vierfacher Wird die Seminarfacharbeit eingebracht so haben die nur eine dreifache Wertung und die Seminarfacharbeit vierfach.

Gesamtschule

In der gymnasialen Oberstufe der Gesamtschule gelten die selben Wahlmöglichkeiten wie am

In der integrierten Gesamtschule kann direkt nach dem Realschulabschluss die Oberstufe mit den Jahren 11 bis 13

In der kooperativen Gesamtschule werden die Klassen je nach angestrebten gebildet. Hier gilt als gymnasiale Oberstufe die 10 bis 12.

berufliches Gymnasium

Am beruflichen Gymnasium in Thüringen werden Fächer als am normalen Gymnasium unterrichtet. Die werden wie folgt zugeordnet:

Aufgabenfelder
Aufgabenfeld Unterrichtsfächer
gesellschaftswissenschaftlich Wirtschaftsgeografie Volkswirtschaftslehre Wirtschaft spezielle Betriebswirtschaftslehre Sozialwissenschaft
math.-naturwissenschaftlich-technisch Datenverarbeitung Technik angewandte Technik angewandte Naturwissenschaft

Außerdem besteht der Weg zum Abitur aus 13 statt 12 Jahren. Die Einführungsphase in der Klassenstufe 11 bereits im Kurssystem Punkten. Die Qualifikationsphase ist somit Stufe 12 13. Die Prüfungen finden nach Ende des 13/II statt. Die Struktur am beruflichen Gymnasium ansonsten fast gleich der des Gymnasiums.

Als erstes Leistungsfach kann neben Deutsch Mathematik auch eine Pflichtfremdsprache oder Naturwissenschaft gewählt Das zweite Leistungsfach ist entweder Wirtschaft Gesundheit Technik. Die Wahl des zweiten Leistungsfachs findet beim Eintritt in die Klasse 11 statt. erste Leistungsfach wird am Ende der 11. gewählt.

Es werden neun Grundfächer gewählt. Die eines fakultativen Faches fällt somit weg.




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