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Abodriten (Volk)


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Die Abodriten (auch Abotriten Obotriten/Obodriten ) waren ein mittelalterlicher elbslawischer Stammesverband (einer Untergruppe der Westslawen ) auf dem Gebiet des heutigen Mecklenburg und Holstein . Zeitweise ist Lübeck die Hauptstadt der Abodriten.

Sie waren traditionell mit dem ebenfalls slawischen Stammesverband der Wilzen verfeindet. Der Zwist vermutlich auf Gebietsstreitigkeiten zurück.

Aus dem Volk der Abodriten ging bis 1918 herrschende mecklenburgische Adelsgeschlecht der Abodriten (Adel) hervor.

Geschichte

  • 6. Jahrhundert - Einwanderung aus dem Osten
  • 794 - 799 - die Abodriten stehen im Kampf Karls des Großen gegen die mit den Wilzen verbündeten auf fränkischer Seite ( 798 fand die entscheidende Schlacht auf dem statt)
  • Ende 8. Jahrhundert - erste Fürsten über den Stammesverband nachweisbar
  • ab 810 sichern sich die Sachsen mit dem saxoniae gegen abodritische Überfälle
  • 16. Oktober 955 - Niederlage gegen Kaiser Otto I. in der Schlacht von Raxa
  • in den folgenden Jahrhunderten immer wieder und Kriege der Abodriten
  • 1066 1072 Überfälle und weitgehend Zerstörung Hamburgs bzw. der Hammaburg durch die Abodriten die erst mit Christianisierung 1093 enden.
  • 1127 - der abodritische König Heinrich I. - in der Folge ( 1131 ) zerfällt sein Reich
  • 1147 - Wendenkreuzzug des Sachsenherzogs Heinrich der Löwe und Unterwerfung großer Teile des Abodritenreiches
  • 1160 Krieg der Dänen und der Sachsen das Restreich der Abodriten während dessen der König Niklot (Regentschaft 1131 - 1160 ) umkommt
  • 1167 - Pribislav Sohn des Niklot erhält Erbe seines Vaters als Lehen zurück. Er gründet damit das Geschlecht Herzöge von Mecklenburg


Siehe auch: Deutsche Ostkolonisation



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