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Absolutismus


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Unter Absolutismus versteht man eine Herrschaftsform in der Herrscher - meist ein König oder Kaiser - uneingeschränkte Macht in seinem Land und "legibus absolutus" das heißt "losgelöst von Gesetzen" regieren kann. Es besteht keine Gewaltenteilung : Der Monarch kontrolliert alle drei Staatsgewalten: Exekutive die Legislative und die Judikative .

Absolutismus kann nur entstehen wenn es Herrscher gelingt alle anderen Gewalten in seinem zu entmachten. Das sind hauptsächlich der Adel die Vertretungen der Landstände. Aufhebung der realen der oberen Stände bedeutet dass dem Herrscher jeder ein Untertan ist - damit sind theoretisch alle Untertanen in einem Staat gleich. wird die Zustimmung des Adels zum Absolutismus durch Privilegien erkauft weshalb es wieder zu stärkeren Trennung der Stände kommt.

In fast allen Staaten geht der mit Reformen der Wirtschaft Verwaltung des Rechtswesens des Steuerwesens einher - die Grenzen zum Absolutismus sind dabei fließend. Ziel ist es Effizienz des Staates zu erhöhen (Staatsräson) um zusätzlichen finanziellen Mitteln das Prestige des Herrschers repräsentative Kunstwerke (Schlösser) zu steigern oder durch Eroberungen die Macht des Staates zu erhöhen.

Der Herrscher stützt sich auf fünf Die erste Säule ist das stehende Heer zweite der Beamtenapparat die dritte die Steuereinnahmen vierte der Adel und die fünfte die In religiöser Hinsicht beruft sich der Herrscher seine Macht von Gottes Gnaden erhalten zu ( Gottesgnadentum ). Das Prinzip des Absolutismus wurde 1651 von dem Staatstheoretiker Hobbes in seinem Werk "Der Leviathan" legitimiert. Der Mensch verlässt nach seiner den Naturzustand (geprägt durch völlige Freiheit des Einzelnen Kriege der Menschen untereinander) um sich in Gemeinschaft zu begeben die von einem Monarchen wird. Der Monarch und die Menschen gehen Gesellschaftsvertrag ein. Dies tut der Mensch zum da der Monarch ihm Schutz im Inneren im Äußeren bietet.

Das Wirtschaftsprinzip des Absolutismus ist der Merkantilismus .

In der frühen Neuzeit war der Absolutismus als Herrschaftsform in weit verbreitet und kam im Zeitalter des Barocks zur höchsten Blüte. Das Musterbeispiel für Absolutismus ist die Herrschaft des französischen Königs Ludwig XIV. .

Später entwickelte sich aus dem reinen der so genannte aufgeklärte Absolutismus in dem allgemeines Wohlergehen das Primärziel ansonsten absolut regierenden Monarchen wurde - der verstand sich selbst als der erste Diener seines Staates (Selbstbeschreibung Friedrich II. von Preußen) .

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