Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Bei dem Mineral Achat handelt es sich um eine mikrokristalline Quarzvarietät .
Theophrastos gab dem Achat seinen Namen da zuerst im Fluss Achates (heute Drillo Sizilien) wurde. Anfang des 17. Jahrhunderts war die Achatindustrie bereits zu ziemlicher herangewachsen einen großen Aufschwung aber nahm sie der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert wo man anfing Achatwaren zuerst in dann in vergoldetem Tombak zu fassen. Diese fausse bildete sich namentlich in Oberstein aus brachte später auch reine Metallwaren auf den Nach 1813 entdeckte man die Farbenveränderung der Steine Brennen und 1819 brachte ein Idarer Handelsmann das von römischen Steinschneider erworbene Geheimnis des Schwarzfärbens in Heimat. Seitdem entwickelte sich die Färberei des sehr schnell und wurde eine der Hauptursachen Aufblühens der Achatindustrie welche nun auch fremdländische namentlich Achat aus Uruguay verarbeitete. Seit 1834 kam dies Material nach Idar und die Achatindustrie in nicht gekannter Weise besonders da die reichlich aus Südamerika eintreffenden Onyxe das Aufblühen der Steinschneidekunst in Paris Idar veranlassten. Man fertigte hauptsächlich Kameen auch Intarsien zum Teil von hohem und machte mit denselben große Geschäfte.
Regenbogenachat zeigt als Interferenzwirkung der dünnen Newtonsche Farbenringe
Festungsachat
Baumachat
Korallenachat
Wolkenachat
Ein Achat der außergewöhnlichen Größe wurde der Düsseldorfer Ausstellung von 1902 ausgestellt es war eine brasilianische Geode mit Amethyst und einem Gewicht von 35 Tonnen.
Es gibt auch "künstliche Achate" so Achates buntfarbiges dem Achat ähnliches Glas.
Die Struktur der Achate besteht gewöhnlich konzentrische oder unregelmäßige Schichten die einen Hohlraum Der Achat besteht aus verschiedenen Varietäten von Chalcedon mikrokristalliner Kieselsäure. Die einzelnen Lagen zeigen und feinere Strukturen und sind oft äußerst so dass ein paar Hundert auf 1 kommen. Ganz amorphe (wasserhaltige) Kieselsäure kommt in Achaten jedenfalls sehr selten vor. Die verschiedene rührt gewöhnlich von Eisen- und Manganverbindungen her sind die Onyxe (schwarz und weiße Lagen) Sardonyxe (rot und weiße Lagen) meist künstlich Zwischen und über dem Chalcedon finden sich drusige Amethystlagen . Sehr häufig umschließt die Mandel einen Drusenraum worin noch Bergkristall Amethyst Kalkspat Zeolithe Hämatit und andere Mineralien zur Ausbildung kommen. Oberstein schmiegen sich alle Chalcedonlagen der äußern an in den brasilischen Mandeln findet sich Innern meist eine Schicht planparalleler horizontaler Lagen. selten werden beim Durchschleifen die Kanäle bloßgelegt welche die innere Masse oder vielmehr die welche sie gelöst enthielt in den Mandelraum ist. Dieser ist also zuerst gebildet und außen nach innen fortschreitend sind die einzelnen aus wässeriger Lösung abgeschieden wobei das abgeschiedene nicht selten der nachdringenden Flüssigkeit den Weg und also im Innern ein Hohlraum übrigblieb.
Nach dem Zerfall der Matrix in die Achate eingebettet waren sind sie frei durch ihre siliziumhaltige Natur die gegen die der Luft und des Wassers extrem beständig bleiben als Knötchen im Boden und im erhalten auch wenn sie in Flüssen gerollt
Achate bilden sich vor allem in von Laven und sind weit verbreitet aber sind auch in Sedimentgesteinen zu finden als genannte Mikroachate. Der meiste Achate kommt aus genannten Achatmandeln die namentlich im Melaphyrgestein gefunden Im eigentlichen Melaphyrmandelstein sind jedoch die Mandelräume mit Achat sondern wie in anderen Mandelsteinen mit Kalkspat Granerde etc. ausgefüllt. Achatmandeln finden gewöhnlich vereinzelt und nur an gewissen Punkten eine Anhäufung derartiger Gebilde zu beobachten. In Menge finden sich dieselben namentlich im Melaphyr Oberstein a. d. Nahe wo früher der Achat gegraben wurde.
Durch die hohe Härte und Widerstandsfähigkeit Chemikalien findet er nicht nur als Schmuckstein sondern auch in der Technik. Durch Färbung Zeichnung ausgezeichnete Achate wurden schon von jeher geschnittenen Steinen verarbeitet zu Reibschalen Glättsteinen Kameen Ringsteinen Agraffen Armbändern Rosenkränzen Stockknöpfen Messerstielen Schussern und zu vielen anderen Kleinigkeiten.
Hierbei macht man vielfach Gebrauch von Möglichkeit den Achat zu färben. Dieselbe beruht der verschiedenen Natur der einzelnen Lagen des von denen die einen porös genug sind Flüssigkeiten aufzusaugen die anderen nicht. So werden die meisten Onyxe künstlich bereitet. Der Achat in verdünnter Honig- oder Zuckerlösung 2 - Wochen erwärmt dann aber in konzentrierter Schwefelsäure Nachdem er abgetrocknet ist wird er geschliffen Tag in Öl gelegt und endlich mit abgewaschen. Die poröse Lage in welcher der Honig durch die Schwefelsäure verkohlt worden ist je nach der Porosität grau braun oder die undurchdringliche weiße kristalline Schicht noch heller glänzender und sind rote Streifen vorhanden so sich auch diese in ihrer Färbung erhöht. verschiedene Chemikalien lassen sich beliebige Farben erzeugen der Achat überhaupt nur Flüssigkeiten aufsaugt. Vor Verarbeitung wird der Stein oft gebrannt um Farbe zu verändern und dann noch 1-2 in Schwefel- oder Salpetersäure gelegt. Das Färben wird meist erst an den geschliffenen Steinen obwohl die Farbe tief in die Steinmasse und auch auf dem Bruch mehr oder deutlich hervortritt.