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Ackerbau


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Unter landwirtschaftlichen Ackerbau versteht man die Produktion von Kulturpflanzen auf eigens dafür bearbeitetem Kulturboden .

Die Bearbeitung besteht im Wesentlichem im der Oberflächenschichten zum Zweck der Lockerung der Krume und unter Umständen der Gründüngung . Die Produktion geschieht zum einen zum Verbrauch zum anderen und noch wichtiger zur Sie umfasst Aussaat Pflege ( Düngung Jäten) Ernte und - mehr oder weniger zielgerichtet Züchtung der angebauten Pflanzen.

Die angebauten Pflanzen sind traditionell diverse Getreidearten Hülsenfrüchte und (unterirdische) Hackfrüchte wie Zuckerrüben und Kartoffeln .

Weiterhin gibt es den Anbau von die nicht als Lebensmittel für den Menschen dienen. Dazu zählen Genussmittelpflanzen wie Tabak Faserlieferanten wie Baumwolle und Viehfutter wie Klee .

Auf der Grundlage der verwendeten Ackergeräte man zwischen Grabstockbau Hackbau und Pflugbau unterscheiden. der industrialisierten Landwirtschaft sind Abkömmlinge der pflugbearbeiteten Äcker.

Geschichte

Dem Ackerbau ging teilweise die Domestizierung Tieren wie etwa des Hundes bei Jägern und Sammlern oder Nomaden

Der erste nachgewiesene systematische Anbau von fand im Nahen Osten etwa 7.000 v. statt; manche Archäologen sprechen von 10.000 v. Als Ursprungsgebiet gelten der Oberlauf von Euphrat und Tigris auch Fruchtbarer Halbmond genannt. Als erstes wurden hier Varietäten Weizen (Einkorn Emmer) und Gerste angebaut. Daneben finden sich Kichererbsen Erbsen und Linsen.

Etwas später findet sich der Anbau Hirse Reis und Sojabohnen im fernen Osten ( China ).

Unabhängig davon werden in Amerika zuerst Mais und dann Bohnen Kartoffeln und Kürbisse genutzt.

Europa

Die Kultur der Bandkeramik brachte den Ackerbau vom Balkan entlang Donau nach Mitteleuropa; gleichzeitig brachte die nach Hoguette benannte Kultur ( Cardial-Impressed pottery ) den Ackerbau entlang der griechischen und Mittelmeerküsten nach Südfrankreich und von dort ins Frankreich und nach Spanien.

Dieser zwischen 6000 und 5500 v. stattfindende Umbruch bedeutete in Europa gleichzeitig den zur Jungsteinzeit (Neolithikum).

Aus Funden in alten Keramiken (als Grabbeiggaben o.ä.) kennt man einige von den Kelten angebaute Pflanzen:

  • Dinkel ( Triticum spelta L. )
  • Emmer ( Triticum dicoccum SCHÜBL. )
  • Einkorn ( Triticum monococcum L. )
  • Ziegenweizen ( Aegilops L. )
  • Gerste ( Hordeum )
  • Rispenhirse
  • Ackerbohnen ( Vicia faba )
  • Linsen ( Lens culinaris )
  • Lein zur Öl- und Fasergewinnung




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