Geboren wird Stifter in Oberplan in Böhmen (heute: Horní Planá in Tschechien ). Sein Vater ist ein armer Leinweber. Kremsmünster besucht er ab 1818 das Gymnasium des Benediktinerordens . Er studiert ab 1826 Rechtswissenschaft an der Universität Wien ( 1830 Abbruch). 1828 verliebt er sich in Fanny Greipl aber nach fünf Jahren verbieten ihre jeden weiteren Kontakt ein Verlust von dem sich nie erholt. 1835 verlobt er sich mit Amalia Mohaupt die er 1837 auch heiratet aber die Ehe scheint glücklich gewesen zu sein.
Statt Staatsbeamter zu werden unterrichtet er als Privatlehrer in den Aristokratenkreisen von Wien . Zu seinen Schülern zählen die Prinzessin Maria Anna von Schwarzenberg und Richard Metternich der Sohn von Klemens Wenzel von Metternich dem "Architekten" des Wiener Kongresses . Zudem verdient er ein wenig Geld dem Verkauf von Gemälden und er veröffentlicht seine erste Geschichte "Der Condor" im Jahre 1840 . Der unmittelbare Erfolg des Buches löst stetige Schriftstellerkarriere aus.
Stifter besucht Linz 1848 und zieht ein Jahr später dauerhaft wo er als Herausgeber der Linzer Zeitung und des Wiener Boten arbeitet. Stifter wird nun doch Beamter: 1850 ernennt man ihn zum Inspektor für Volksschulen von Oberösterreich 1855 wird er zum Schulrat.
Stifters Werk ist gekennzeichnet durch die nach Vollkommenheit und Schönheit ; seine Figuren bemühen sich um ein wertvolles Leben und sie bewegen sich in Landschaften in deren ausgiebigen Beschreibungen Stifter schwelgt. Grausamkeit und Leid erscheinen selten und der der Stifterschen Werke ist stets optimistisch. Dies in seinen Büchern eine Stimmung einer unaufgeregten und schönen aber damit wenig fesselnden Welt. Vergleich zu seinen realistisch schreibenden Zeitgenossen bleibt Stifter eindimensional sein vollkommener Welten scheint wenig wirklichkeitsbezogen sondern ein Produkt seiner Vorstellungskraft. Die meisten seiner Bücher umfangreiche Geschichten oder kurze Romane viele davon in unterschiedlichen Versionen manche verändert.
Sein Leben und Wirken im Grenzbereich deutscher und tschechischer Kultur ließ Adalbert Stifter zum Namenspatron verbindender Projekte werden:
Sein Heimatort hat 2003 ein "Adalbert-Stifter-Zentrum" eröffnet. In diesem Begegnungs- und Studienzentrum die kulturelle Bindung zwischen Österreich Tschechien und Deutschland vertieft werden.
Seit 1947 engagiert sich der Adalbert-Stifter-Verein in München das Erbe der deutschsprachigen Kunst und in Böhmen zu erhalten. Seit 2001 ist auch das offizielle deutsch-tschechische Kulturinstitut angesiedelt das kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Tschechien fördert unterstützt.
Im 20. Wiener Gemeindebezirk gibt es eine Hauptdurchzugsstrasse namens Adalbert-Stifter-Strasse.