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Adoption


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Adoption (von lat. adoptio ) ist die Annahme einer Person an statt.

Inhaltsverzeichnis

Definition

Durch die Annahme an Kindes statt zwischen dem Annehmenden und dem Angenommenen rechtlich Eltern-Kind-Verhältnisses ohne Rücksicht auf natürliche Abstammung. Mit Kindern dürfen die Pflegekinder nicht verwechselt werden. Die Annahme von ist kein juristischer Akt.

Geschichte der Adoption (bis 1888)

Das Institut der Adoption ist erst dem römischen Recht nach Deutschland gekommen. Dem deutschen Recht war sie ganz unbekannt und erklärt es sich warum adoptierte Kinder früher den Adel ihres Adoptivvaters noch die Lehen erbten weil Adel und Lehen deutsch-rechtliche Institute die von jedem Einfluss des römischen Rechts geblieben sind. In England wo das römische sehr wenig Eingang gefunden hat war sie Ende des 19. Jahrhunderts unbekannt und in ist sie erst durch Napoleons I. Code civil eingeführt worden.

Deutsches Recht

Die neueren deutschen Gesetzgebungen haben die des gemeinen Rechts zwar in der Hauptsache dieselben aber wesentlich vereinfacht und unseren gegenwärtigen Verhältnissen angepasst. So bestimmte das Preußische Landrecht dass durch die Adoption die rechtlichen zwischen den Adoptierten und ihrem leiblichen Vater keiner Weise verändert werden sollen dass zwar Adoptivkind gegen den Adoptivvater alle Rechte eines Kindes erwerbe nicht aber auch umgekehrt indem Adoptivvater gar keine Ansprüche auf das Vermögen Kindes erhält. Ferner musste in Preußen die an Kindes Statt stets in einem schriftlichen und vor Gericht geschehen und nur Personen über 50 Jahre alt waren durften adoptieren.

Code civil

Im Code civil ist die Adoption mehr beschränkt weil nach ihm nur Volljährige zwar nur dann an Kindes Statt angenommen dürfen wenn sie entweder dem Adoptivvater das gerettet haben oder von diesem sechs Jahre ununterbrochen während ihrer Minderjährigkeit alimentiert worden sind. sächsische bürgerliche Gesetzbuch erforderte neben einem gerichtlichen die Genehmigung des Landesherrn der jedoch auch dem Erfordernis des erfüllten 50. Lebensjahrs auf des Annehmenden und der Altersdifferenz von wenigstens Jahren dispensieren konnte und erlaubte den unehelichen ihren unehelichen Kindern nicht bloß auf dem der Legitimation sondern auch auf dem der zu den Rechten ehelicher Kinder zu verhelfen.

Österreich

In Österreich wurde wie in Preußen richterliche Bestätigung des Adoptionsvertrags gefordert.

Naturvölker

Bei den Naturvölkern wird die Adoption mit einer Zeremonie verbunden welche durch eine Saugenlassen an der Brust oder am Daumen Empfang eines wirklichen Leibeserben symbolisieren sollte.

Quelle

Meyers Konversationslexikon 1888

Formen der Adoption

Inkognito-Adoption

Bei der Inkognito-Adoption kommt es zu Verbindungen zwischen alter und neuer Familie. Nachforschungen erst möglich wenn der Wunsch vom 18-jährigen selbst ausgeht. 16-jährige können nur mit Zustimmung Adoptiveltern solche Nachforschungen anstellen. Es ist aber äußerst wichtig für die seelische Entwicklung des dass es darüber informiert ist adoptiert zu

Halboffene Adoption

Bei der so genannten halboffenen Adoption der Kontakt zwischen leiblichen Eltern und Kind Briefen und Fotos über das Jugendamt aufrechterhalten

Offene Adoption

Im Fall der offenen Adoption lennen leibliche und Adoptiveltern und halten auch dauerhaft Oftmals handelts es sich um Adoptionen innerhalb Familie oder unter Freunden.

Auslandsadoption

Auslandsadoption ist die Adoption eines Kindes dem Ausland meist über ausländische Organisationen Vereine private Vermittlungen.

Stiefkind-Adoption

Die Stiefkindadoption ist die häufigste Art Adoption. Dabei ist der Annehmende mit einem des Angenommenen verheiratet. Hier gilt ein vereinfachtes Nach Einwilligung in die Adoption durch den Elternteil bei Notar spricht das Vormundschaftsgericht die aus. Ab einem Alter von 14 Jahren auch die Einwilligung des Kindes selbst notwendig. evtl. auftretender Erbschaftsprobleme müssen auch die bereits Kinder des Adoptionsbewerbers einwilligen.

Haager Konvention

Am 27. September 2001 hat der dem Gesetz zur Regelung von Rechtsfragen auf Gebiet der internationalen Adoption und zur Weiterentwicklung Adoptionsvermittlungsrechts zugestimmt. Damit wurde das "Haager Übereinkommens den Schutz von Kindern und die Zusammenarbeit dem Gebiet der internationalen Adoption" vom 29. 1993 ("Haager Übereinkommen") für Deutschland ratifiziert und umgesetzt. Die Bundesrepublik Deutschland wurde 1. März 2002 Vertragsstaat.

Ziele

Ziele der Haager Konvention sind die des Kindeswohls und die Wahrung der Grundrechte internationalen Adoptionen insbesondere die Verhinderung von Kinderhandel Beachtung fachlicher Standards bei internationalen Adoptionen Zusammenarbeit Vertragsstaaten ausschließlich über zentrale Behörden im Wege standardisierten Verfahrens und Sicherung der gegenseitigen Anerkennung Adoptionsentscheidungen in allen Vertragsstaaten.

Jeder Vertragsstaat ist gehalten Anstrengungen zu dass ein Kind in seiner Herkunftsfamilie bleiben Erst als letzter Schritt kommt die internationale in Betracht.

Das Gesetz zur Regelung von Rechtsfragen dem Gebiet der internationalen Adoption und zur des Adoptionsvermittlungsrechts setzte das Übereinkommen in nationales um und trat zum 01. Januar 2002 Kraft. Es besteht im wesentlichen aus drei die auch Regelungen für nationale Adoptionen und Adoptionen aus Nichtvertragsstaaten enthalten:

  • die Neufassung des Adoptionsvermittlungsgesetzes (AdVermiG)
  • das Adoptionsübereinkommens-Ausführungsgesetz (AdÜbAG) und
  • das Adoptionswirkungsgesetz (AdWirkG).

Österreich hat die Haager Konvention am Mai 1999 ratifiziert sie ist dort am September 1999 in Kraft getreten.

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