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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 25. Mai 2012 

Adorno als Zeitkritiker


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So vielseitig das Werk Adornos auch ist in jeder wissenschaftlichen Disziplin der er arbeitete untersuchte er das Objekt Forschung stets auf seine gesellschaftliche Wirkung und gesellschaftlichen Nutzen. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 hatte er sein entscheidendes Thema gefunden: Untersuchung der gesellschaftlichen Tendenzen die autoritäre Systeme sie erst ermöglichen. Die Frage wie er in der " Dialektik der Aufklärung " ausdrückt warum die Menschheit anstatt in wahrhaft Menschlichen Zustand einzutreten immer wieder in zurückfällt. Diese Tendenzen sind für ihn freilich nur in der deutschen Gesellschaft vorhanden sie allen Gesellschaften immanent.

Adorno war ein Kenner marxistischer Theorie stand der Praxis derer aber ablehnend gegenüber. Ein richtiger Marxist war er immer wie zumeist bei ihm nur im utopischen Sinne die Realität dieser Theorie sah Zeit seines Lebens weder erfüllt noch erfüllbar. schrieb er in einem Brief an Eduard "Wenn das Recht auf volle Freiheit und des Gedankens und nicht die wirtschaftliche Konzeption Begriff Liberalität definiert dann bin auch ich Liberaler."

In diesem Kapitel werden nun noch politische und historische Themen Adornos behandelt. Im stehen dabei die Frage nach dem entstehen Faschismus seinem Verhältnis zur UDSSR und die wie man Auschwitz am besten verarbeiten soll. soll dann noch ein Blick geworfen werden die Beziehung Adornos zur Studentenbewegung . Zum Abschluss soll schließlich noch versucht in wiefern Adornos Theorie auch heute noch Aktualität und Daseinsberechtigung hat.

Inhaltsverzeichnis

Von Faschismus und Kommunismus

Die Einschränkung des individuellen Geistes durch Regime war für Adorno das wesentlich problematische von beiden Systemen ausging(Neben der Vernichtung von versteht sich). Er bezeichnete deshalb einem Begriff Habermas im Wesentlichen für die gewalttätigen Ausfälle Studenten kreierte folgend auch das kommunistische System UDSSR als faschistisch "linksfaschistisch". Ein solcher Begriff natürlich dialektisch zu sehen wie auch Adorno einem Brief an Marcuse betonte.

Die Frage warum Adorno in das zurückgekehrt ist dass ihn derart verjagte wusste mit 2 Argumenten zu beantworten: Zum Einen der Faschismus in Deutschland nicht die Auswirkung genuin deutschen Nationalcharakters sondern für ihn Folge sozio- ökonomischen Zustandes. Dieser hätte über anders Überhand nehmen können. Das dieses Auschwitz wie das nationalsozialistische System immer wieder nannte wieder könnte stand für ihn des weiteren außer Zu diesem aber mehr wenn über die der Vergangenheit" berichtet wird. Das zweite Argument das dass er in seiner Heimat wohl wolle das ihm Mögliche zu tun um Auschwitz zu verhindern.

Der Regierung im Nachkriegsdeutschland stand Adorno kritisch gegenüber. Vor allem gegen die Notstandsgesetze er sich massiv nahm an Kundgebungen gegen diese Teil. "Der Appetit wächst mit dem Kommt man auf den Geschmack so finden auch Anwendungen die Gesetze zu nutzen." Dies Adorno jenen die diese als reine Vorkehrung die Möglichkeit einer Eskalation sahen. Der Regierung stets kritisch gegenüberstehend(im Gegensatz zu Horkheimer welcher oft für diese Aussprach diesen auch mehrmals traf) war er sich mit ihr in einig: Die Verharmlosung der UDSSR kann nicht werden. Diese versuche zwar mit Friedenspropaganda über wahres Gesicht hinwegzutäuschen diese Täuschung dürfe aber Erfolg haben. Sie war für ihn genauso wie die nationalsozialistische Regierung in Deutschland es Politik jedoch hat für ihn im optimalen andere Bedeutung als die des Machtspieles zwischen Dieses macht sie zur bloßen Fassade denn wahre Sinn der Politik sei die bewusste und kritische Anstrengung durch Gedanken und Tat schlechter gesellschaftlicher Verhältnisse menschenwürdigere herbeizuführen.

Im Falle solcher totalitärer Regime sah es auch für durchaus sinnvoll an diese militärischen Mitteln zu stürzen wie es die mit den Nationalsozialisten machten denn wer naiv der Sprache des Pazifismus zur Ächtung des aufruft nimmt dabei die UDSSR stillschweigend aus diese sich doch als friedenswillig dar. In totalitären Regime der UDSSR sah er auch die Umsetzung der marxistischen Gedanken denn zum sei kein Gedanke vor dem Wahn gefeit zum Götzen stilisiert werde und zum Anderen Marx wörtlich zu nehmen ihn in sein zu verkehren. Er ist mit Rudolf Augstein Einklang wenn er schreibt: "Das Potential einer Gesellschaft wird eher dort bewahrt wo die ohne Rücksicht analysiert werden darf als dort die Idee einer besseren Gesellschaft verderbt ward die schlechte bestehende zu verteidigen"

Antisemitismus nach dem Krieg: Vergessen der

Stultorum infinitus est numerus - Antisemitismus dem Krieg

Nach dem Krieg so könnte man hätten die Mitläufer des nationalsozialistischen Regimes erkennen dass die Propaganda gegen die Juden der aufgesessen waren ein großer Fehler war. Doch beweisen dass 15% der Bevölkerung offensichtlich sich Antisemiten gebärden ein weiteres Drittel hat latente gegen Juden. Und das vor allem in Ländern die sich am Meisten des Völkermordes machten: Deutschland und Österreich. Solche Tendenzen zurückzudrängen und ist eine wesentliche Aufgabe aller öffentlichen ob Politik Gewerkschaft oder Kirche. Letztere hat nach dem Krieg massiv gegen ein erneutes von Antisemitismus gewehrt. Dabei hatte sie vor ein Problem: Der Antisemitismus musste nicht erneut Der Antisemitismus war noch immer in den der Leute.

Gründe für den immer noch latenten

Dieser hat sein Fundament nicht im in den neuen antisemitischen Parteien wie etwa NPD sondern in den Überzeugungen aus den des nationalsozialistischen Regimes. Diese Ideologie war der unabhängig mittlerweile vielen Menschen ins Blut übergegangen. war sogar höchst anpassungsfähig. Eine kleine Anekdote zeigt dies: Als er einmal zurück nach kam hörte er ein paar Chauffeure antisemitisch unterhalten. Er ließ diese festnehmen und versuchte mit deren Sprecher sich zu unterhalten der ihm: "Ach wissen Sie früher waren wir heute sind wir Ami und morgen sind Kommi"

So offensichtlich freilich gehen nicht alle mit ihrer Ideologie um. Genährt wird sie mehr unterschwellig durch Medien wie etwa die Immer nur andeutend nie sich der Gefahr der Wiederbetätigung sich schuldig zu machen propagieren Medien das nationalsozialistische Gedankengut. Diese Andeutung diese hatte Adorno kann gefährlicher sein als die Rede. Die Möglichkeit diese Botschaften in alle zu interpretieren erweitert oft das Bedeutungsspektrum dieser in eine radikalere Richtung als der Autor manchmal geplant hat.

Genährt wird diese Ideologie aber nicht aus diesen Medien Kampagnen für die Etablierung Juden in der deutschen Gesellschaft die reklameartig Juden als Gutmensch darstellt kann Ressentiments viel stärker noch Diese Darstellungen sind ebenso plakativ wie die Nationalsozialisten gegen die Juden. Genau auf diese sollte man für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Antisemitismus nicht begeben.

Ein dritter Einfluss ist der der Als Beispiel dafür nimmt er das Horoskop. dieses seiner Meinung nach wirkt wurde bereits In seiner Art Autoritäten zu generieren denen sich zu unterwerfen hat schafft es nicht eine Loslösung von Verantwortung sondern auch Rancune Adorno sagen würde gegen die Macht des die das eigene Leben dirigiert. Diese ist Weise nicht die Autoritäre welche dies tatsächlich sondern das Fremde.

Wie man nun mit dem Antisemitismus muss um ihn zurückzudrängen oder diesen gar abzuschaffen dass soll nun an 2 Methoden werden.

Verhinderung des Neuaufkeimens von Antisemitismus durch

Diese kann nur dann statt finden der Mensch nicht in Berührung mit der gekommen ist und diese als positiv aufgenommen Um diese Verhinderung durch Erziehung zu erreichen es zudem nötig dass die Eltern überzeugte Antisemiten sind da eine Einwirkung auf den eines Menschen schon in der Schule unmöglich kann zumal diese oft eine Ausnahmesituation darstellt. der Schule lässt sich ja schon der Charakter eines Menschen erkennen indem man nachvollzieht er sich in dieser Mikrogesellschaft "Klasse" verhält. wesentliche Prägung hin zum oder weg vom bekommt der Schüler durch die Eltern. Wirken Lehrer aber mit Autorität gegen autoritäre Charaktere entsteht ein Charakter den Adorno als ödipalen bezeichnet. Der fremde Lehrer wird wie der Vater abgelehnt und beneidet die Familie wie Mutter sowie deren autoritärer Charakter werden geliebt.

Wenn aber ab ovo ein Kind dem Antisemitismus näher gebracht wird so ist Abfall in diesen eher unwahrscheinlich höchstens durch nahes Umfeld wie etwa die Freunde zu

Vertreibung der antisemitischen Züge aus den Ideologisierter

Diese Methode ist eigentlich keine wirkliche Adorno sich sicher war dass schon ideologisierte Charaktere nicht mehr zur Erfahrung fähig sind. kann man nur damit begegnen in dem sie offensiv angeht und sie für Verfehlungen Art zur Rechenschaft zieht(Dieser Theorie folgte Adorno bei seiner Anzeige gegen die Chauffeure). Tritt einem solchen autoritären Charakter entgegen so ist essentiell für Adorno keine Angst zu zeigen man imponiert bissigen Hunden indem man ihnen gibt dass man sich nicht fürchtet aber wehrlos wenn er innerviert dass man sich fürchtet.

Diese geschilderten Methoden sind eine Beschreibung was Adorno in einer Rede als notwendig um dem Antisemitismus entgegentreten zu können.

In den frühen sechziger Jahren wurde Rede laut man müsse die Vergangenheit aufarbeiten. dem war auch für Adorno nichts verwerfliches die Art und das "Wer" dieser Debatte ihn weshalb er sich genötigt sah eine zu halten in der er sich mit Thema "Aufarbeitung der Vergangenheit" auseinander setzte.

Ignavum scelus est tantum fuga - man mit der Vergangenheit umgeht

Die Debatte um die fällige Aufarbeitung Vergangenheit war damals eine notwendige wäre sie allen Seiten ernst geführt worden. Das dem so ist hat wohl der Historikerstreit gezeigt vor allem daher rührt dass manche Beteiligte nicht ganz im klaren sind wie sie Vergangenheit zu betrachten haben. So war die um eine Aufarbeitung der Vergangenheit eine scheinheilige Ziel es nur war sich die Hände zu waschen denn man wollte die Vergangenheit im ernst behandeln sondern unter ihr einen ziehen. Dieses Vergessen und Vergeben ist aber das Recht derer denen Unrecht getan wurde. Forderung nach diesem Vergessen und Vergeben kommt von der Seite die selbst Parteigänger derer die Auschwitz zu verantworten haben.

Damit freilich gaben jene zu erkennen sie sich ihrer Schuld nicht bewusst sind abwehren wollen. Diese Abwehr jedoch steht im Widerspruch zu einer effektiven und einer ihren gerechtwerdenden Aufarbeitung der Vergangenheit. Dass unter den der Vergangenheit das Leben schwer geworden ist Adorno nicht selbst stellte er sich doch Frage ob nach Auschwitz es sich noch lasse. Zwar war dies bezogen auf seine doch ein Mensch der nicht der nationalsozialistischen verfallen ist hat es doch schwer diese mit sich herumzuschleppen.

Eine Möglichkeit jedoch diese Vergangenheit aufzuarbeiten nach Adornos Überzeugung nur dann wenn der als Ideologie nicht mehr in den Köpfen Menschen statt findet ist sie doch eine Gefahr als die neofaschistische Tendenz. Diese Tendenzen das ist ja auch schon oben angeklungen nicht die welche nur ein kleiner harter wiedergibt es sind Tendenzen im gesamten Volk zeigen dass die Ideologie des Nationalsozialismus fortdauert. Allgemeinheit wollte auch von all den Verbrachen gewusst haben die im Dritten Reich vorgingen. hat hier im wesentlichen Recht wenn er "Nichtgewussthabenwollen" in Proportion mit Gleichgültigkeit setzt. Die gegen das Regime gekämpft haben die haben gewusst. Nach heutigen Erkenntnissen kann man wohl weiter gehen und sagen es sei Ignoranz diesen Vorgängen gewesen.

Die Schuld wird zudem in anderer noch verweigert: Man betreibt Aufrechnung der Schuld. Methode zu sagen "Auschwitz war schlimm keine aber Dresden..." ist nicht nur unzulässig sie unmenschlich. In ihr steht das industrialisierte Gesellschaftsverständnis die ebenso industriell- administrativ die Judenvernichtung in betrieben. Die Methode zu sagen das Ausland schuld das Hitler so weit ging weil ihn nicht stoppte ist noch verrückter denn wenn nicht das eigene Volk kann einen seine Macht entziehen?

Eine letzte noch erschreckendere Methode ist die Besagt Hitler hatte zum Beispiel bei Gefahr des Bolschewismus recht weshalb soll dann andere auch falsch gewesen sein. Diese Taktik beachtet nicht dass Hitler die Aggressivität der erst im wesentlichen geschürt hat. In manchen der Bevölkerung vermochte Adorno sogar eine große derer auszumachen die der Meinung waren dass Untergang des dritten Reichs nicht auf seine an sich zurückzuführen ist sondern nur darauf taktische Fehler gemacht wurden. Dieses ist auf gesteigerten Narzissmus zurückzuführen der daher rührt das scheinbare nationale Einheit sich einer Minderheit übermächtig Dass der Untergang dem System des dritten immanent war das ist schon alleine auf Wirtschaftssystem des Nationalsozialismus zurückzuführen dass in seiner Ausprägung den MEFO-Wechseln und seinem Keynesianismus vollkommen war.

Eine wahre Erinnerung an all die die Deutschland und seine Verbündeten und Annektierten ist zudem von der Politik gar nicht würde die Wahrheit doch bloß im Ausland Das solche Thesen zu negieren sind zeigte am eindrücklichsten Willy Brandt mit seinem Kniefall Warschau. All diese Versuche die Schuld zu hatten in Wirklichkeit nur einen Effekt und Ziel: "Die Ermordeten sollen noch um das betrogen werden was unsere Ohnmacht ihnen schenken das Gedächtnis." Diese Gedanken aber und das sie so erschreckend sind im Einklang mit Zeitgeist der besagt dass wer sich keine macht keinen Sand ins Getriebe streut. Ein Umschwenken der Bevölkerung wäre auch nicht zu gewesen denn die autoritären Charaktere haben sich gebildet gehabt. Der Widerstand gegen das nationalsozialistische war ohne Massenbasis die wohl kaum durch Niederlage geschaffen werden konnte.

Die Niederlage war wie 1918 weder noch rational akzeptiert worden. Dennoch kann eine so war die Überzeugung Adornos es schaffen Vergangenheit aufzuarbeiten. Nötig jedoch ist eine umfassende Aufklärung und viel Zeit. Ein schmerzhafter Prozess sich bis heute sehr schleppend dahin zieht. gab dazu auch die Richtung vor die Selbstreflexion in das Zentrum rückt. Propaganda ist Vorrecht des Totalitären. Unser gemeinsames Ziel dass bis heute nicht annähernd erreicht ist formuliert wie folgt: "Aufgearbeitet wäre die Vergangenheit erst wenn die Ursachen der Vergangenen beseitigt wären. weil die Ursachen fortbestehen ward sein Bann heute nicht gebrochen."

Adorno und der Studentenprotest

Einleitung

Die Reflexion dieser Hassliebe gebührt allein schon eine in dem Umfang wie die hier vorliegende. Beziehung ist eine derart komplexe dass nur hier reflektiert werden können. Diese Beziehung in objektiven Rahmen zu analysieren ist für einen kaum möglich. Beinahe eine jede Abhandlung zu Thema ist im wesentlichen auf die von durchwachsene Oberfläche bezogen die meisten theoretischen Diskussionen auch auf Adornos Wunsch hin außerhalb der Öffentlichkeit geführt um diese nicht zu zerreißen.

Besonders gut ist eine Entwicklung des zwischen Adorno und den Studenten an einem zwischen ihm und Herbert Marcuse geschildert. Diesen Jan Philipp Reemtsma in ein Theaterstück um die Haltung beider sowie die aktuelle Situation beschreibt. Dieses Verhältnis soll also ein bisschen werden. Im folgenden wird also mehr auf Erzählen den auf den Vorgang des wissenschaftlichen Wert gelegt.

Folgt auf Theorie die Praxis?

Die Studentenbewegung hatte ihren Sinn. Ein gegen das Universitätssystem in Deutschland war nötig bestand zwischen den Studenten wie zwischen den Professoren kein Widerspruch auch Adorno sah eine als notwendig an. Auch gegen die faschistischen der Elterngeneration anzukämpfen war ein rechtmäßiger Vorgang von Adorno immer auf der Ebene der unterstützt wurde. Irgendwann aber trennten sich diese jedoch. Zu dem Zeitpunkt in dem Adorno Studenten nicht folgen wollte diese versuchten ihn instrumentalisieren da entstand eine Kluft. Die Studenten von Adorno wie auch von anderen Mitgliedern Institut sich als Leitfiguren zu äußern. Adorno sah in der Bewegung die eine gesamtgesellschaftliche forderte nur eine Bewegung die auf eine hinsteuert weshalb er sich der direkten Verbindung

Die Frage ob die Praxis der folgen muss ist eine ebenso unbeantwortete wie Der geschichtliche Bezugspunkt der kritischen Gesellschaftstheorie ist Marxistische Gesellschaftstheorie. Diese benötigt aber zur Möglichkeit Umsetzung in die Praxis eine "Revolutionäre Situation". diese sah Adorno nie gegeben. Der Fehler die Studenten wahrscheinlich wegen ihrer Unerfahrenheit machten dass sie diese Situation verkannten. Marcuse meinte die Revolution eine solche einleiten könnte. Dieser wird nun behandelt.

Der Beginn des Disputs zwischen Adorno den Studenten setzt wohl die Besetzung des durch die Studenten. Diese beschimpften Adorno nicht sie versuchten auch das Institut zu besprayen. ließ als er sah dass die Sache den Fugen geriet das Institut räumen. Auch Mitglied des SDS Detlev Claussen heute selbst und einer fleißigsten Erforscher des Adorno'schen Werks der Besetzung dabei schrieb später dass Adorno gezwungen wurde und dass ihm dieser Vorgang leid tat. Eben solche Vorgänge Ausschreitungen während Vorlesung Adornos gab es auch in Berlin ihm von einem Studenten ein aufgeblasener Gummibärchenballon wurde. Adorno wurde auch mit Eiern beworfen sogar getroffen. Adorno unterschied aber stets zwischen aktionistischen Flügel und dem theoretischen Flügel. Einer beide bediente den er auch als seinen Schüler bezeichnete Hans-Jürgen Krahl wurde oft von auch privat eingeladen um zu diskutieren. Dennoch er gerade gegen ihn den Strafantrag aufrecht den Studenten nicht die Tür zu weiteren zu öffnen. Seine Beziehung mit Krahl war eine sehr spezielle. Dieser hatte ein ähnlich gefächertes Wissen wie das auf das Adorno konnte. Eben wie dieser konnte er immer sprechen Gedanken geschliffen ausdrücken und mit seinen durchaus überzeugen. Seine Rhetorik war lauter als Adornos sehr unterschiedlich manchmal auch undifferenziert. Bei Diskussion zwischen den zwei Gegenspielern ließ Adorno Anspielungen unbeantwortet was unter manchen Intellektuellen befremden Günther Grass etwa kommentierte das Geschehen dahingehend Adorno seinen eigenen Schülern gegenüber resigniere. Grass Krahl nur partielle Intelligenz zu. Diesem entgegnete zu ersterem dass er sich bei besagter nicht wohl fühlte und diese auch nicht voller Kraft bestreiten konnte. Zu Krahl meinte dieser sei in seinen Seminaren anders hätte selbst während der Diskussion bei ihm entschuldigt.

Auf einen Bericht eines Frankfurter Studenten Marcuse Adorno seine Stellung deutlich gemacht: "Wenn mich zwischen Polizei und Studenten der Linken muss bin ich mit den Studenten."

Darauf folgt eine Kritik am Verhalten während der Institutsbesetzung. Außerdem betonte er dass Studenten vom IfS nicht zu letzt von selbst beeinflusst seien. Adorno war daraufhin betroffen. einen hatte Marcuse weder Adornos Meinung wirklich bevor er Stellung bezog noch irgendeinen unabhängigen von der Situation hatte. Marcuses Angriffe auch Habermas Begriff des "Linksfaschismus" fand er nicht und überlegt. Als Dialektiker müsste Marcuse doch wissen dass es contradictiones gibt meinte Adorno. Umschwung vom Grundgedanken des Studentenprotestes mit dem durchaus d'accord ging war mit der Anwendung Gewalt für Adorno bereits passiert. Marcuse sah in seinem Brief auch als möglich an Theorie durch Praxis vorangetrieben werden könne. Dem Adorno zu diese Situation jedoch sah in Situation damals verwirklicht die eine Bewegung von in Praxis sinnvoll machen würde.

Auch den "Vietnam-Krieg" griff Marcuse auf. meinte sogar er könne nicht leben ohne der Studentenbewegung in diesem Punkt anzuschließen. Adorno dem es sei Ideologie die Napalmbomben anzumakeln den Gräueltaten der Vietcong widerstandslos zuzusehen. Zudem Marcuse wie er selbst nicht in Praxis als die Nationalsozialisten Deutschland übernahmen und diese war persönlich für sie wohl kritischer. Ein hin zur Praxis wie Marcuse ihn entwickelt in Adornos Augen "Selbsttäuschung". Nach diesen Briefen eine weitere Vorlesung ohne Grund wie Adorno gesprengt. Nicht nur dass nicht einmal ein vorlag auch waren die Störenden in der vermochten es jedoch den Unterricht zu verhindern. Vorgänge waren für Adorno unakzeptabel und diese er sicher den Studenten auch nicht verzeihen. Lehrbetrieb vor allem seine Vorlesungen waren ihm manche verständlich für manche nicht schlicht heilig Störung innerhalb des Lehrbetriebs nahm er einfach Wenn also Hans Jürgen Krahl zu ihm "Nehmen Sie es bitte nicht persönlich es nur politisch" so kann man sich sicher dass Adorno es ihm trotzdem persönlich nahm.

Marcuses immer stärker werdenden Sympathien den gegenüber nahm er dem immer mehr übel. und theoretisch war eine große Kluft zwischen beiden entstanden. Adorno forderte deshalb immer mehr um unlimitierte Gespräche zu bemühen. Während er noch in Siegfried Unselds Haus mit diesen beginnen wollte kam mit der Zeit immer der Gedanke von Adornos Seite die Gespräche Zermatt in die Schweiz zu verlegen. Marcuse von Zermatt nicht sehr angetan er wollte in einen Ort der für ihn leichter wäre um derartige Gespräche zu führen. Zu Zeit war Adorno jedoch schon schwer gebeutelt er immer wieder darauf bestand Zermatt seinen als Ort der Gespräche festzulegen. Zu dieser kam es schließlich leider nicht mehr.

Eine weitere Differenz zwischen Marcuse und war die Frage ob das IfS noch seiner alten Form bestand. Marcuse meinte das Frankfurter Institut sei nicht mehr das Alte. entgegnete diesem der Unterschied zwischen dem New und dem 2. Frankfurter IfS bestehe darin in New York viele ältere Gelehrte zusammenarbeiteten sich schon lange kannten sich gut ergänzten im 2. IfS erst eine Gelehrtenschicht erzogen musste. Eine Veränderung muss man aber auch Hinsicht auf die Arbeit konstatieren. Während Empirie Wirtschaftswissenschaften in den frühen interdisziplinären Arbeiten mehr hatten ging vor allem der wirtschaftswissenschaftliche Teil 2. Frankfurter IfS stark zurück. Dies ist wesentliche Achillessehne der gesamten Theorie denn ein Bild zu produzieren ohne auch eine alternative voranzutreiben verschließt der Theorie den Weg in Praxis. Dieses war Adorno sicher bewusst wenn gegen die Umsetzung der Theorie in die plädierte. Die marxistische Theorie so sehr sie beeinflusste wurde von ihm in den Bereichen wirtschaftlichen Theorie nicht vorangetrieben. Man kann ihm nicht zum Vorwurf machen denn er alleine auch nur einen begrenzten Bereich bearbeiten. Er genuin nicht der praktisch- politische Mensch. Sein hin zur Gesellschaft begann in der Kunst der Musik und er fragte sich ja beginn vor allem warum der Mensch anstatt einen menschlichen Zustand überzugehen in den barbarischen Über die Kunst kam er zu den die er in seiner Theorie versuchte zu Als Adorno von Berg aufgefordert wurde sich Kant und Beethoven zu entscheiden da entschied sich nur temporär für Kant. Er wollte nach seiner Professur seine Kompositionen erweitern. Musik Kunst als ganzes war ihm das Bedeutendste. lässt sich auch auf seine Kindheit zurückführen der er in behüteten Verhältnissen schon früh intensiv mit der Kunst in Berührung kam.

Seine Prioritäten hatte er gesetzt und Wirtschaftswissenschaft war nicht im Mittelpunkt. Friedrich Pollock der wesentliche Forscher in Sachen Wirtschaftswissenschaften war 2. Frankfurter IfS nicht mehr so verstrickt noch zuvor er hatte auch keinen Nachwuchs an der kritischen Theorie wesentlich interessiert war ihn Adorno und Horkheimer mit Habermas Negt anderen. Nach diesem kurzen Exkurs soll nun zum direkten Thema zurückgekehrt werden.

Durch das immer weiter gehende Eingreifen Studenten auf den Betrieb der Uni und immer härtere Vorgehen gegen alle Instanzen ob Professoren oder die Polizei wurde das Verhältnis Adorno und den Studenten immer mehr getrübt. den Vorgangsmethoden sah er nun schon starke zur Repression und Vereinfachung. Diese Tendenzen verglich sogar schon mit faschistischen Tendenzen. Er sah mehr die Gefahr dass die Bewegung in Gegenteil verfallen könnte. Natürlich war der gesellschaftliche der Studenten nicht so stark als dass Demokratie der Bundesrepublik in Gefahr geraten hätte Doch die reformistische Kraft wurde durch die Praxis sofort zerstört. Die Studenten waren im Sinne weit davon entfernt sich dem Faschismus ihre technokratischen Tendenzen und ihr Vorgehen hatte wohl totalitäre Tendenzen. Diese gingen mit der einher. Viele der Studenten dieser Bewegung die sich für radikale Aktionen einsetzten versuchen zu es ginge um den Gedanken deren Beigeschmack manchmal auch bitter ist welcher jedoch an gut sei. Der Gedanke wurde von Adorno da sieht man eigentlich eine große Übereinstimmung mitgetragen. Der Wille die Gesellschaft zu reformieren die faschistische Grundstimmung der Gesellschaft auszutreiben wurde Adorno wie von keinem anderen formuliert. Nur der Praxis sind die Divergenzen zu erkennen wenn man retrospektiv das Thema Studentenrevolution bearbeitet kommt man oft zu einem Fazit: Guter in vielen Punkten schlechte Umsetzung. Aus dieser muss man dann auch anerkennen dass Adornos der Verhältnisse die wesentlich bessere war im zu den Einschätzungen der Studenten und Marcuses.




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