Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Agrarpolitik umfasst die staatlichen und institutionellen Maßnahmen die Verhältnisse in der Land- und Forstwirtschaft gestalten.
Im weltwirtschaftlichen Rahmen ist die Agrarpolitik bemüht die bzw. EU-weite Agrarwirtschaft vor der internationalen Konkurrenz schützen (Agrarprotektionismus).
In den Entwicklungsländern sollte die Agrarpolitik zunächst auf die der einheimischen Bevölkerung mit Nahrungsmitteln gerichtet sein. setzen sich teilweise andere Interessen (z.B. Anbau Exportprodukten) durch.
(Ältere Versionen dieses Artikels enthalten hierzu eine Stichwortliste siehe unter Diskussion:Agrarpolitik. Einige dieser Stichworte hier noch eingefügt und erläutert werden.)
Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen hat mehrere Phasen durchlaufen:
Eine anfängliche Hochpreispolitik zur Einkommensicherung für Landwirte (steigende Preise bei fast unbegrenzter Abnahmegarantie) zu hohen Produktionsüberschüssen.
In den 1980er Jahren wurden deshalb zur Produktionsregulierung beschlossen: Quotierungen für Milch Regelungen zur der Getreideproduktion Flächenstillegungsprogramme. Subventionen sollten den Export von Überschüssen ermöglichen aber zu erheblichen Kosten und Instabilitäten auf Weltmarkt.
Mit den Reformen der GAP im 1992 wurden direkte Einkommensbeihilfen ausgedehnt und die dem niedrigeren Niveau außerhalb der EU angenähert.
Konflikte mit den großen Agrarexporteuren USA Australien Neuseeland waren Gegenstand vieler internationaler Verhandlungen 1986 OECD 1987 Uruguay-Runde 1986-1993 WTO-Agrarrunde 2000). EU-Erweiterungen stellen neue Herausforderungen für die EU-interne dar.