Ahaus ist eine Stadt mit ca. 38.000 im Kreis Borken in Nordrhein-Westfalen . Die Stadt liegt nahe der Grenze den Niederlanden und hat eine mittelständische Wirtschaftsstruktur mit Branchen. Der Anteil der Beschäftigen für die stärksten Wirtschaftszweige:
Die erste schriftliche Erwähnung des Adelssitzes an der Aa" datiert um 1030.
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts erhielt die Stadtrechte. Die so genannte Herrschaft Ahaus fiel 1406 an die Fürstbischöfe von
Auf den 4. Oktober 1650 datiert Besuch des neuen Fürstbischofs von Münster Christoph von Galen. Auf dessen Veranlassung wurde auch die erste deutsche Fayence-Manufaktur in Ahaus gegründet. wurde bereits 1657 wieder geschlossen. Es kam zum Abriss der alten Burg auf Veranlassung Fürstbischofs Friedrich Christian von Plettenberg.
Der Neubau des barocken Wasserschlosses nach Plänen des Ambrosius von Oelde wurde 1690 Die Gesamtanlage mit Gartenareal war 1718 fertig. - 1767 datiert die Modernisierung des Schlosses der Leitung von Johann Conrad Schlaun. Errichtet der gartenseitige Mittelrisalit und die Gartentreppe. Das Wasserschloss zählt noch heute zu den zentralen der Stadt.
Nach dem Sieg über Napoleon fiel Herrschaft Ahaus 1803 durch den Reichsdeputationshauptschluss an die Fürsten Salm-Salm und Salm-Kyrburg. Stadt kam 1813 unter preußische Herrschaft.
Der Stadtbrand vom 13. Oktober 1863 die Stadt fast völlig.
Im Jahre 1881 erfolgte die Gründung Zündwarenfabrik. Zwei Jahre später wurde die Westfälische und Weberei gegründet. Im zweiten Weltkrieg wurde das Wasserschloss durch einen Bombenangriff 1949 wurde es durch Kreis und Stadt wiederaufgebaut. Das Dorf Wüllen wurde 1969 zu eingemeindet. Im Zuge der Kommunalen Neugliederung wurden die Dörfer Alstätte Graes Ottenstein und Wessum Die Stadt verlor dabei den Kreissitz an Borken .
Umstrittene überregionale Bekanntheit erlangte der Ort den dortigen Bau eines Brennelementezwischenlagers und die verbundenen Castortransporte dorthin.