Akira (japanische Schreibweise: アキラ) ist ein Manga ( japanischer Comic ) von Katsuhiro Otomo aus dem Jahr 1982 der 1988 von ihm auch als Anime (japanischer Zeichentrickfilm ) umgesetzt wurde. Er gilt als Meilenstein Comic-Geschichte und spielte für die Verbreitung von und Anime im Westen eine Schlüsselrolle u. war er die erste in Deutschland veröffentlichte
Das erste Kapitel von Akira erschien im Dezember 1982 in der "Young Magazine". Bei ihrer Fertigstellung 1990 umfasste die Serie schließlich ca. 2000 und hat damit eine der längsten durchgehenden Otomo gelingt dennoch das Kunststück mit vielen und zahlreichen parallelen Handlungssträngen zu arbeiten ohne eigentliche Geschichte aus dem Blick zu verlieren.
Akira spielt im Jahr 2019 in Neo- Tokio nach einem fiktiven dritten Weltkrieg. Als beiden jugendlichen Motorrad-Freaks und Gang-Mitglieder Kaneda und zufällig einem kleinen Jungen mit greisenhaften Gesichtszügen übernatürlichen Fähigkeiten begegnen werden sie unversehens in Intrigen auf höchster Ebene verwickelt. Mehrere Gruppen um den geheimnisvollen Akira der in einem Forschungslabor im Kälteschlaf liegt und dessen Erwachen Ende der Welt heraufbeschwören soll. Als bei ebenfalls übernatürliche Fähigkeiten festgestellt werden und er größenwahnsinniger wird ist das der Auftakt für unvorstellbare Katastrophe - aber vielleicht auch für Neuanfang.
Der Manga gelangte von Japan zunächst die USA. Dort wurde sein äußeres Erscheinungsbild umgearbeitet: Die Leserichtung wurde von "japanisch" auf umgedreht und die ursprünglich schwarz-weiße Serie wurde vollständig eingefärbt. Diese US-Fassung wurde vom Carlsen Verlag übernommen und als erste Manga-Serie in Deutschland von April 1991 bis Januar 1996 veröffentlicht wobei die Anzahl der Bände eine neue Aufteilung von ursprünglich 6 in auf 19 in Deutschland erhöht wurde (der Band 20 war ein Skizzenbuch mit Entwürfen). Juli 2000 bis August 2001 brachte Carlsen Akira noch einmal auf den Markt dieses in einer "werkgetreueren" Ausgabe in 6 schwarz-weißen aber immer noch in "westlicher" Leserichtung.
Die Handlung ist im Film stark und bringt durch einen anderen Verlauf als Manga viele Figuren in einen neuen Zusammenhang. Akira -Kinofilm war dank seiner zeichnerisch überragenden Qualität düsteren Handlung und seiner harten Sozialkritik der Anime der in westlichen Ländern das Klischee japanischen Zeichentrickfilmen als "Kinderfilmen" überwinden konnte und bei einem erwachsenen Publikum Interesse fand. Vor in den USA hatte der Film großen und führte dort zu einem stetig wachsenden an Manga und Anime.