Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Nicht nur die optische auch die akustische Wahrnehmung ist Täuschungen unterworfen. Wir hören Töne gar nicht vorhanden sind.
Mit der Frage wie wir Klänge nur hören sondern verarbeiten beschäftigt sich die Psychoakustik .
Das Ohr zerlegt Klänge in Töne. Bei einem Chor wir unschwer die verschiedenen Tonlagen heraus auch die Melodie mehrstimmig gesungen wird.
Läßt man 2 reine Flötentöne erklingen wir einen Dreiklang! Die Kombinationstöne treten besonders deutlich als Differenzfrequenz der hervor f1 - f2 . Geschulte Musiker hören weitere Kombinationen von und Summen der Vielfachen der Frequenzen.
Ungeübten fällt es schwer die vorhandenen und Obertöne von den Kombinationstönen zu unterscheiden. man einen konstanten Ton der Frequenz f1 und überlagert ihm einen Ton ansteigender f2 fällt die Beobachtung leichter: Neben der f1 und der anwachsenden Frequenz f2 hören wir einen dritten Ton der 2*f1-f2 dessen Frequenz abnimmt!
Die Kombinationstöne entstehen erst durch Nichtlinearitäten Ohr als Schall existieren sie nicht.
An sich sollte es keine Schwebungen bei Tönen fast gleicher Tonlage geben. auch die sog. Schwebungsfequenz ist als Frequenz im Klangspektrum enthalten.
Ein Klang besteht aus einem Grundton harmonischen Obertönen . Wir können den Grundton aufgreifen und Wenn wir den Grundton und einige niederfrequente herausfiltern nehmen wir den gefilterten Restklang das der Residualklang oder Residuum ( J. F. Schouten (1940)) in Klangfarbe wahr aber in derselben Grundfrequenz. Wir die Grundfrequenz die gar nicht vorhanden ist!
Dieses Phänomen beobachten wir beim Klang Glocke die oft nur während des kurzen in ihrer Grundfrequenz schwingt.
Unsere akustische Wahrnehmung rekonstruiert die Grundfrequenz den Obertönen. Die Harmonischen sind Vielfache des ihr kleinster gemeinsamer Teiler ist die Grundfrequenz.
Bedingt durch anatomische Eigenarten des Innenohrs ein Mensch von zwei Tönen die bezüglich Frequenz nahe beieinander liegen sich jedoch von Lautsärke stark unterscheiden nur den lauteren. Der wird verdeckt . Unter anderem wird dieser Effekt bei MPEG-Audio -Codierung ausgenutzt. Der Effekt tritt bei Tönen im gleichen Terz -Band liegen auf.