Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Al-Amidi mit vollem Namen Ali Ibn Abi Ali Ibn Muhammad al-Taghlabi ad-Din al-Amidi (1156 oder 1157 - 1233 ) war ein islamischer Gelehrter der islamischen Jurisprudenz ( Fiqh ) und Theologe. Er studierte zuerst bei hanbalitischen Lehrern in Amid wurde später als von Ibn Fadlan in Baghdad Anhänger der schafiitischen Richtung. Bei einem christlichen Lehrer erhielt Einlick in Philosophie musste Baghdad aufgrund seiner mit Philosophie verlassen und ging nach Syrien er auch dem Mystiker Suhrawardi begegnete. Nachdem er abermals wegen seiner Interessen auf Feindseligkeiten stieß zog er 1196 nach Ägypten. Dort verfaßte er sein theologisches Werk die Abkar al-afkar . Auch in Ägypten geriet Amidi in so dass er zurück nach Syrien zog. dieser Zeit entstanden seine Usulwerke die Ihkam al-Hukkam fi Usul al-Ahkam und ein kürzeres Werk Muntaha al-sul fi ilm al-usul . Auch in Syrien wurde er jedoch und verbrachte die letzten Monate seines Lebens Gefangener in seinem eigenen Haus.
Amidi ist ein Verfechter des Idschtihads eigenständigen Interpretation des islamischen Rechts. In seinem verneint er wie auch Al-Ghazali die Zulässigkeit von taqlid (Nachahmung) für Rechtsgelehrten ( mudschtahid ). Amidi geht auf die Kontroverse über Existenz von Mujtahids ein. Er hält es möglich dass es irgendwann keine Mujtahids mehr - mehr jedoch auch nicht. Seine Argumente sich gegen eine vor allem von Hanbaliten Position die die immerwährende Existenz von Mujtahids Diese Kontroverse wird im Artikel Fiqh in einen historischen Zusammenhang gestellt.