Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Al-Aqsa-Intifada bezeichnet die Eskalation eines Konfliktes zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften der im September 2000 begann und weiterhin andauert.
Der Begriff setzt sich aus Al-Aqsa Intifada zusammen. "Intifada" bedeutet "abschütteln" (gemeint ist israelische Herrschaft) nach der Al-Aqsa-Moschee wurde die Erhebung benannt weil sie dem Jerusalemer Tempelberg also bei der Moschee ihren Ausgangspunkt
Nach Darstellung der Palästinenser löste der Ariel Scharons auf dem Tempelberg am 28. September in Begleitung von über 1000 Polizisten Protestaktionen spontan aus. Dabei wurden durch massiven Waffeneinsatz der Polizei vier Personen getötet und etwa zweihundert Auch vierzehn Polizisten wurden verletzt. Dieses Ereignis mit den Demonstrationen der folgenden Tage den Anfangspunkt der
Nach israelischer Darstellung habe der palästinensische Jabril Rajoub sein Einverständnis für Sharons Besuch sofern dieser keine Moschee betrete. Der Polizeieinsatz sei nötig gewesen das palästinensische Radio dazu aufgerufen habe die Moschee zu und die palästinensische Polizei in letzter Minute habe nichts gegen gewaltsame Demonstrationen zu unternehmen. palästinensische Kommunikationsminister Imad Faluji hätte erklärt der von Gewalt sei bereits im Juli geplant worden Arafat von Camp David zurückgekehrt sei. Zahlreiche Führungsmitglieder palästinensischer Fraktionen Parteien sowie Vertreter der palästinensischen Autonomiebehörde erklärten dem Beginn der Al-Aqsa-Intifada daß der Staat nur durch Gewalt zu Konzessionen zu bewegen Der israelische Rückzug aus dem Südlibanon aufgrund anhaltenden Anschläge der Hisbollah wurde als Beispiel gesehen daß sich die palästinensischen Gebiete übertragen ließe.
Der Mitchell-Report 2001 fasst zusammen: In ihren Eingaben haben beide Seiten Behauptungen Motivation und Kontrolle des anderen aufgestellt. Uns keine überzeugenden Beweise dafür vorgelegt dass der Scharons mehr war als ein innenpolitischer Akt; haben wir keine überzeugenden Beweise dafür erhalten die Autonomiebehörde den Aufstand geplant hat ... Besuch Scharons hat nicht zur Al-Aqsa-Intifada geführt Bedeutsamer waren die folgenden Ereignisse: die Entscheidung israelischen Polizei am 21. September tödliche Mittel palästinensische Demonstranten einzusetzen und das Versäumnis beider Zurückhaltung zu üben. .
Die Al-Aqsa-Intifada dauert seit ihrem Ausbruch heute an. Seit Ende September 2000 gab eine Vielzahl von palästinensischen Selbstmordattentaten und Militäraktionen der israelischen Armee dazwischen auch Phasen relativer Ruhe. Gravierende die auch in der Weltöffentlichkeit verstärkt wahrgenommen waren z.B.
der Tod eines zwölfjährigen palästinensischen Jungen einer Schießerei bei Netzarim vor laufenden Kameras Anfang Oktober 2000
der Lynchmord an zwei israelischen Soldaten Ramallah zehn Tage später ebenfalls vor laufenden
ein Selbstmordattentat in einer Warteschlange vor Disko in Tel Aviv im Juni 2001 mit 20 Toten
die fast vollständige Zerstörung von Arafats Hauptquartier im Sommer 2002
das wiederholte Einrücken der israelischen Armee palästinensische Autonomiestädte
diverse gezielte Tötungen von Führern der Hamas durch die israelische Armee oft mit Opfern und
diverse Anschläge auf jüdische Linienbusse mit zu 20 Toten.
Derzeit ist eine erneute Eskalation möglich Ende März 2004 die israelische Armee den Führer der Hamas Scheich Ahmed Jassin getötet hat und Mitte April auch Nachfolger der Kinderarzt Abd al-Aziz Rantissi durch einen gezielten Raketenangriff starb. Für sorgte in den letzten Monaten außerdem der eines Sperrzauns an der Grenze zum Gazastreifen und zum Westjordanland durch dessen Verlauf große palästinensische Gebiete annektiert werden.
Bis März 2004 verloren bei der etwa 1000 Juden und 3000 Palästinenser das