Er war bekannt als Großmufti von obwohl er diesen Titel nicht offiziell besaß. wichtigstes Amt neben "Mufti von Jerusalem" war des Obersten Islamischen Rats".
Er spielte eine Hauptrolle beim arabischen gegen die zionistischen Ziele in Palästina und bei der Mobilisierung von Moslems die deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg . Er erlangte Gehör im Führungskreis der Nazis und bestritt für sie Radiosendungen und während der Spätphase des Zweiten Weltkrieges.
1913 pilgerte al-Husseini nach Mekka und erhielt den Ehrentitel Hadschi. Bis Ersten Weltkrieg studierte al-Husseini Islamisches Recht an der al-Azhar-Universität in Kairo . Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 trat al-Husseini in die osmanische Armee ein und wurde als Artillerie-Offizier 47. Brigade zugeteilt die in und um vornehmlich griechische christliche Stadt Smyrna stationiert war. Im November 1916 verließ al-Husseini die Armee und kehrte Jerusalem zurück wo er bis zum Ende Krieges blieb. 1919 nahm al-Husseini am Pan-Syrischen Kongreß in Damaskus teil wo er Emir Faisal aus dem Irak als zukünftigen König Syrien unterstützte. In diesem Jahr trat al-Husseini Arabischen Nationalistenverein al-Nadi al-Arabi (dt.: Der Arabische Verein ) in Jerusalem bei (vielleicht war er dessen Gründer). Er schrieb Artikel für die in Palästina gegründete Zeitung Suria al-Dschanubia (dt.: Süd-Syrien ). Suria al-Dschanubia stand in der Jerusalemer ab September 1919 unter der Leitung des Mohammed Hassan al-Budairi und wurde herausgegeben von al-Arif beides prominente Mitglieder von al-Nadi al-Arabi.
Bis 1921 konzentrierte al-Husseini sich auf den Pan-Arabismus im Besonderen auf Großsyrien mit Palästina als Südprovinz eines Arabischen Staates und als Hauptstadt. Großsyrien sollte ein Territorium umfassen die heutigen Staaten Syrien Libanon Jordanien und Israel sowie die besetzten Gebiete beinhaltet. Der für Großsyrien brach zusammen nachdem Großbritannien die Herrschaft über das heutige Gebiet und des Libanons im Juli 1920 gemäß dem Sykes-Picot-Abkommen an Frankreich übergab. Die französische Armee besetzte Damaskus König Faisal und zerschlug Großsyrien.
Danach wandte sich al-Husseini von einem Damaskus orientierten Pan-Arabismus einer speziell palästinensischen Ideologie Jerusalem als Mittelpunkt zu.
Nach antizionistischen Aufständen 1920 bei denen Juden aus frühen zionistischen Siedlungen (Jischuws) getötet 211 verwundet wurden verurteilte die britische Militärgerichtsbarkeit beträchtliche Anzahl Araber und Juden zu langen Al-Husseini wurde (da er nach Syrien geflohen in Abwesenheit zu zehn Jahren verurteilt unter Vorwurf die Aufstände angeheizt zu haben.
1921 wurde die britische Militärverwaltung Palästinas durch Zivilverwaltung abgelöst. Der erste Hochkommissar Herbert Samuel das Urteil gegen al-Husseini auf und ernannte zum Mufti von Jerusalem eine Stellung die al-Husseini-Familie seit mehr als einem Jahrhundert innehatte. folgenden Jahr ernannte Samuel ihn zum Präsidenten neugebildeten Obersten Islamischen Rates der die Islamischen und Schulen kontrollierte und einen großen Anteil Gelder aus religiösen Stiftungen verwaltete.
Dieses Ernennungsverfahren war im Einklang mit osmanischen Tradition. Damals ernannten die Islamischen Geistlichen Kandidaten und der weltliche Herrscher der Kalif ernannte einen der drei zum Mufti. die Briten Palästina übernahmen war der weltliche der Hochkommissar. Das führte zu der außergewöhnlichen daß ein Jude Herbert Samuel den Mufti Der Unterschied bestand nur darin daß fünf drei Kandidaten nominiert wurden. Es wird angenommen die Briten bei dem nun folgenden Streit dem Naschaschibi- und Husseini-Clan ihr feinjustiertes System "teile und herrsche" praktizierten.
Al-Husseini wurde nach einem schweren Zusammenstoß den Naschaschibis zum Führer der palästinensisch-arabischen Bewegung. Naschaschibis die andere vornehme Familie Jerusalems waren und anpassungsbereiter als die streng antibritischen Husseinis. des größten Teils der britischen Mandatszeit schwächte Streit zwischen diesen beiden Familien die arabische ernsthaft. 1936 gelangten sie zu einer gewissen Eintracht alle palästinensischen Gruppen sich zusammenschlossen um ein Executiv-Organ das Arabische Hochkomitee unter al-Husseinis Vorsitz bilden. Das Komitee rief zum Generalstreik Steuerstreik zur Schließung der Kommunalverwaltungen auf und verlangte Ende der jüdischen Einwanderung ein Verbot des Landverkaufs an und nationale Unabhängigkeit. Der Generalstreik mündete in Aufstand gegen die britische Autorität der von 1936 bis 1939 dauerte. Al-Husseini war der oberste Organisator Aufstands [1] . Daraufhin setzten die Briten al-Husseini als des Obersten Islamischen Rates ab und verboten Arabische Hochkomitee in Palästina. Im Oktober 1937 floh al-Husseini in den Libanon wo das Komitee unter seiner Führung wieder aufbaute. behielt die Unterstützung der meisten palästinensischen Araber nutzte diese Macht die Naschaschabis zu bestrafen.
Al Husseini initiierte in der arabischen eine Kampagne zur Restaurierung und Verschönerung des Felsendoms . Die heutige Ansicht des Tempelbergs wurde entscheidend geprägt durch al-Husseinis Spendensammelaktivitäten. sammelte im wesentlichen die Gelder um die des Felsendoms mit Gold zu überziehen.
Der Aufstand nötigte Großbritannien 1939 zu substantiellen Zugeständnissen an die Araber. Briten gaben die Idee auf Palästina als Staat zu etablieren und begrenzten die jüdische für die nächsten fünf Jahre auf insgesamt Danach sollte die Einwanderung vom arabischen Einverständnis gemacht werden. Al-Husseini fand jedoch die Konzessionen weitgehend genug und lehnte die neue Politik
1933 wenige Wochen nach Hitlers Machtergreifung bot al-Husseini dem deutschen Generalkonsul britischen Mandatsgebiet Palästina seine Dienste an. Al-Husseinis wurde zunächst angelehnt um die deutsch-britischen Beziehungen durch ein Bündnis mit einem antibritischen Führer gefährden. 1938 als die deutsch-britischen Beziehungen nicht mehr Belang waren. wurde al-Husseinis Angebot akzeptiert.
Der Mufti suchte am 21. Juli 1937 die Zusammenarbeit mit Repräsentanten des Nazi -Regimes als er den deutschen Konsul in besuchte. Später sandte er einen persönlichen Beauftragten Berlin zu Verhandlungen mit den Naziführern. SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich der zweite nach Heinrich Himmler in der SS-Hierarchie schickte im September zwei SS-Offiziere SS-Hauptscharführer Adolf Eichmann und SS-Oberscharführer Herbert Hagen nach Palästina um den Kontakt zu dem Großmufti herzustellen. dieser Zeit erhielt al-Husseini finanzielle und militärische von Nazi-Deutschland und dem faschistischen Italien .
Im Mai 1940 lehnte das britische Auswärtige Amt ein des Vorsitzenden des Va'ad Le'umi (Jüdischer Nationalrat in Palästina) ab al-Husseini ermorden aber im November dieses Jahres stimmte Winston Churchill diesem Plan zu. Im Mai 1941 wurden mehrere Mitglieder der Irgun freigelassen einschließlich ihres Führers David Raziel zu diesem Zweck in den Irak geflogen. Mission wurde aufgegeben als Raziel durch ein Flugzeug getötet wurde.
Al-Husseini floh 1941 infolge des gescheiterten deutschfreundlichen Putsches im als Frau verkleidet nach Deutschland. Sobald er Europa ankam knüpfte er enge Kontakte zu und albanischen Moslemführern. Er traf Joachim von und wurde offiziell von Adolf Hitler am November 1941 in Berlin empfangen. Nach diesem wurden er vom Reichsführer SS Heinrich Himmler zum SS-Gruppenführer ernannt. Nazi-Deutschland richtete dem von Jerusalem" ein Büro ein. Hier organisierte Radiopropaganda für Deutschland Spionage und Zersetzung in islamischen Regionen Europas und des Mittleren Ostens. dem Sieg der Alliierten bei El-Alamein rief er zum Dschihad gegen die Juden: "Ich erkläre einen Krieg meine Brüder im Islam! Tötet die Tötet sie alle!" In den Nürnberger Prozessen behauptete Adolf Eichmanns Stellvertreter Dieter Wisliceny (in der Folge Kriegsverbrecher hingerichtet): "Der Mufti war einer der der systematischen Ausrottung des europäischen Judentums und Eichmann und Himmler bei der Ausführung dieses beraten und unterstützt ... Er war einer Eichmanns besten Freunden und hat ihn ständig seine Vernichtungsmaßnahmen zu beschleunigen."
thumb|al-Husseini mit einem Bosnischen Moslem-Soldaten (1941)
Ab 1943 war al-Husseini mit der Organisation und von bosnisch -islamischen Wehrmachteinheiten und Waffen-SS -Divisionen befaßt. Die größte war die 13. (auch "Handzar"; 21.065 Mann) die ab Februar 1944 Operationen gegen Kommunistische Partisanen auf dem durchführte. Sie war für eine Reihe von gegen die Zivilbevölkerung verantwortlich. Die 21. "Kama"-Division Mann) erreichte nicht die operative Stärke einer und wurde nach fünf Monaten aufgelöst; ihre wurden auf andere Einheiten verteilt. Weitere Einheiten ein Moslem-SS Selbstverteidigungsregiment in der serbischen Raschka(Sandzak)-Region Arabische Freiheitskorps die Arabische Brigade das Ostmuselmanische
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde al-Husseini Kriegsverbrecher gesucht. 1946 konnte er aus französischer Haft fliehen erhielt Asyl in Ägypten . Zionistische Verbände baten die Briten in Kriegsverbrecher anzuklagen. Die Briten lehnten ab teils sie die Beweise für unbedeutend hielten aber weil ein solcher Schritt ihre Problem in und Palästina vermehren würde wo al-Husseini noch war. Auch Jugoslawien verlangte vergeblich seine Auslieferung.
Am 22. September 1948 rief al-Husseini im Gazastreifen eine "Arabische Regierung für ganz Palästina" am 1. Oktober einen unabhängigen Staat mit als Hauptstadt. Dieser Staat wurde anerkannt von Ägypten Syrien dem Libanon dem Irak Saudi-Arabien und dem Jemen aber nicht von Jordanien oder irgendeinem nichtarabischen Land. Seine Regierung völlig von Ägypten ab. 1959 löste Ägypten "Arabische Regierung für ganz auf. Das Scheitern dieser Aktivität und al-Husseinis Glaubwürdigkeit wegen seiner Kollaboration mit den Achsenmächten Zweiten Weltkrieg trug viel zur Schwächung des palästinensisch-arabischen in den 1950ern bei.
Al-Husseini starb 1974 in Beirut Libanon . Er wollte in Jerusalem begraben aber die Israelische Regierung verweigerte diese Bitte.