Der Alb-Donau-Kreis hat im Norden Anteil der Schwäbischen Alb und im Süden am Alpenvorland. Durch südliche Kreisgebiet fließt die Donau von Südwesten nach Nordosten. Sie betritt Obermarchtal das Kreisgebiet und verlässt es bei (Donau) wieder in Richtung Ulm.
Das nördliche Kreisgebiet wird der Bundesautobahn A 8 Stuttgart - Ulm - München berührt. Das Kreisgebiet wird ferner durch Landes- und Kreisstraßen erschlossen. Die wichtigsten Bundesstraßen die B 10 Stuttgart-Ulm die B 28 Reutlingen -Ulm und die B311 Tuttlingen -Ulm.
Der Alb-Donau-Kreis wurde durch die Kreisreform zum 1. Januar 1973 im Wesentlichen durch Vereinigung der Landkreise und Ulm sowie einiger Gemeinden der Landkreise und Münsingen gebildet. Einige Gemeinden des Landkreises kamen auch an den Landkreis Biberach und an den Landkeis Göppingen. Die Altkreise Ehingen Ulm gehen zurück auf die württembergischen gleichnamigen Oberämter die nach dem Übergang an Württemberg 1806 errichtet wurden danach mehrmals verändert und 1938 in Landkreise überführt wurden. Dabei ging frühere Oberamt Blaubeuren 1938 fast ganz im Ulm auf. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Alb-Donau-Kreis noch 55 Gemeinden 8 Städte und hiervon wiederum 1 " Große Kreisstadt " (Ehingen (Donau)). Der Alb-Donau-Kreis ist damit Landkreis mit den meisten Gemeinden in Baden-Württemberg. Stadt des Kreises ist Ehingen (Donau) kleinste ist Emeringen.
Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses wählt den Landrat für eine Amtszeit von Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein leitet diese vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist Erste Landesbeamte.
Beschreibung : In Silber ein doppelköpfiger schwarzer Adler mit einem gespaltenen Brustschild: darin vorne in drei liegende schwarze Hirschstangen übereinander hinten fünfmal Rot und Silber schräggeteilt. (Wappen-Verleihung 5. November 1975 ; es wurde jedoch vor der Kreisreform vom Landkreis Ulm geführt) Bedeutung : Der Reichsadler steht für die ehemals Reichsstadt Ulm die württembergischen Hirschstangen für die Gemeinden bzw. die nach 1803 an Württemberg gelangten Gemeinden und die Streifen für das Wappen der Markgrafen von bzw. ihrer Verwandten der Grafen von Berg welchen die Wappen der Städte Ehingen und abgeleitet sind bzw. das auch Bestandteil des Ehinger Kreiswappens war.
Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Allmendingen mit der Gemeinde Altheim
Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Blaubeuren mit der Gemeinde Berghülen
Gemeindeverwaltungsverband "Dietenheim" mit Sitz in Dietenheim; Mitgliedsgemeinden: Stadt sowie Gemeinden Balzheim und Illerrieden
Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Dornstadt mit den Gemeinden Beimerstetten und Westerstetten
Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Ehingen (Donau) mit den Gemeinden Griesingen Oberdischingen und
Gemeindeverwaltungsverband "Kirchberg-Weihungstal" mit Sitz in Illerkirchberg; Mitgliedsgemeinden: Hüttisheim Schnürpflingen und Staig
Gemeindeverwaltungsverband "Laichinger Alb" mit Sitz in Laichingen; Mitgliedsgemeinden: Stadt sowie Gemeinden Heroldstatt Merklingen Nellingen und Westerheim
Gemeindeverwaltungsverband "Langenau" mit Sitz in Langenau; Mitgliedsgemeinden: Stadt sowie Gemeinden Altheim (Alb) Asselfingen Ballendorf Bernstadt Breitingen Holzkirch Neenstetten Nerenstetten Öllingen Rammingen Setzingen Weidenstetten
Gemeindeverwaltungsverband "Lonsee-Amstetten" mit Sitz in Lonsee; Mitgliedsgemeinden: Amstetten Lonsee
Gemeindeverwaltungsverband "Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen" mit Sitz in Munderkingen; Mitgliedsgemeinden: Stadt sowie Gemeinden Emeringen Emerkingen Grundsheim Hausen am Lauterach Obermarchtal Oberstadion Rechtenstein Rottenacker Untermarchtal Unterstadion Unterwachingen