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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 25. Mai 2012 

Albershausen


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Geschichte

Die Gemeinde Albershausen kann heute auf mehr als 700 Geschichte zurückblicken. Ein genauer Gründungszeitpunkt ist nicht Die Gemeinde wird jedoch in einem Beleg dem Jahre 1275 erstmals erwähnt.

Jungsteinzeitliche Funde lassen vermuten dass bereits bis 1800 vor Christi Geburt Menschen die Markung durchstreiften und vielleicht auch bereits darauf

Schon um etwa 1700 waren sehr alemannische Grabbeigaben entdeckt doch in ihrer Bedeutung erkannt worden. Die dann alsbald um diesen entstandene 'Geistergeschichte' ist von Erich Hänßler in Beitrag 'Die Albershäuser Geister und ihre Eigenheiten' Durch diese Funde weiß man dass etwa und 800 nach Christi Geburt auf der wohl im Gebiet des Ortskerns Alemannen siedelten.

Der Ortsname bezieht sich wahrscheinlich auf Personennamen eines Alber oder Albheri. Die Albershäuser von 1828 dürfte somit mit ihrer wohl aus damaligen mündlichen Überlieferung entnommenen Feststellung "laut einer Urkunde ohne Jahreszahl war der Erbauer und des ersten Hauses von dem gegenwärtigen Albershausen gewisser Johannes Alber" bezüglich des Namens Alber haben. Der Ortsname wurde darüber hinaus auch mit dem Flurnamen "Vor Albers Holz" bei in Verbinung gebracht. Dieses an der Markungsgrenze Albershausen westlich vom "Tannengarten" gelegene Waldstück erscheint im Jahre 1484 als "Albernholz".

Das Wappen der Gemeinde Albershausen ist einzige Buchstabenwappen im Kreis Göppingen . Im Jahr 1935 berichten der Ober- und Untervogt zu dass die von Albershausen "kein Schild noch haben". Die 1930 gebrauchten Dienstsiegel des Schultheißenamtes und des enthalten als Siegelbild ohne Schild den Großbuchstaben darunter eine Tulpe mit zwei Blättern. Wann Symbole von denen sich der Buchstabe auf Ortsnamen bezieht angenommen wurden ist nicht bekannt des Landkreises Göppingen). Das Wappenbild taucht allerdings vor 1930 auf Marksteinen und Marksteinzeugen auf.

Ein bruchstückhafter Nekrolog (Gedächtnisbuch) des Klosters nennt uns unter den verschiedenen Wohltätern des einen "Rienhart de Albershusen". Sehr wahrscheinlich handelt sich bei ihm um den Angehörigen eines nirgends bezeugten Albershäuser Ortsadels. Verschiedene Umstände deuten hin dass er im 13. Jahrhundert gelebt Vielleicht hatte sein Geschlecht auf der einst des Schafhofs gelegenen Burg seinen Sitz. Heute erinnert nur noch Flurname "Im Burgstall" und "Burgstallfeld" an dieses Da zu einer Burg normalerweise eine Mühle könnte es sein dass die 1634 an der Stelle des Schafhofs niedergegangene Albershäuser- oder Schenkenmühle diese Burgmühle war.


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