Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 24. September 2014 

Albert Forster


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Albert Forster (* 26. Juli 1902 in Fürth Bayern; † 28. Februar 1952 in Warschau Polen ) war Gauleiter der NSDAP (1930 – 1945) und Reichsstatthalter in (1939 – 1945).

Inhaltsverzeichnis

Elternhaus

Albert Maria Forster wurde am 26. Juli 1902 in Fürth geboren und katholisch getauft. Er war letzte von sechs Kindern. Sein aus Ingolstadt stammender Vater war damals Gefängnisoberverwalter in

Albert Forster verließ das Fürther Humanistische mit der mittleren Reife.

Fürther und Hamburger Zeit

Bereits im Jahre 1923 trat er SA -Mann in die neugegründete Ortsgruppe der NSDAP Fürth ein.

Ab 1924 leitete er nach der Adolf Hitlers die Ersatzorganisation der NSDAP die Großdeutsche Volksgemeinschaft in Fürth.

Albert Forster hatte nach einer kaufmännischen zunächst im Fürther Bankhaus Brückner gearbeitet wurde aber am 30. Juni 1924 aus politischen entlassen.

In der Folgezeit verkaufte er das Julius Streicher heraugegebene NS-Hetzblatt Der Stürmer .

Nach der Aufhebung des NSDAP- und durch die Bayerische Staatsregierung am 9. Februar und der Auflösung der Großdeutschen Volksgemeinschaft am Februar 1925 durch Adolf Hitler selbst gründete die NS-Ortsgruppe Fürth unter Leitung von Albert

Er trat am 5. April 1925 neugegründeten NSDAP und auch der SS bei und galt mit der Mitgliedsnummer als Alter Kämpfer.

Forster wurde erfolgreicher Parteiredner.

1928 wurde er als Leiter des Mittelfranken eingesetzt und fand eine bürgerliche Anstellung Deutschnationalen Handelsgehilfen-Verband. Von dort aus traf ihn Dezember ein Versetzung nach Hamburg zur weiteren Ausbildung.

Bei der Reichstagswahl vom 14. September 1930 erzielte er Frankener Wahlkreis mit 28 Jahren als jüngstes Mitglied Reichstags ein Mandat.

Gauleiter in Danzig

Mit Hitlers Vollmacht vom 15. Oktober wurde Albert Forster beauftragt die NSDAP in Freien Stadt Danzig als neuer Gauleiter zu reorganisieren.

Er gründete zum 1. November 1930 Wochenzeitung Danziger Beobachter (später: Der Vorposten) und zum 1. 1933 den täglich erscheinenden Danziger Vorposten .

Am 10. Mai 1933 wurde Forster Führer aller Angestelltenverbände des Deutschen Reiches ernannt.

Er erhielt am 14. Juli 1933 Ehrenbürgerwürde der Stadt Danzig .

Am 15. September 1933 wurde er Preußischen Staatsrat und am 27. Januar 1934 SS- Gruppenführer ernannt.

Im April 1934 folgte die Ehrenbürgerwürde Heimatstadt Fürth.

Auf Beschluss des Danziger Senats wurde Gauleiter der NSDAP am 23. August 1939 (von der Verfassung bis dahin nicht vorgesehenes) Staatsoberhaupt der Freien Stadt Danzig eingesetzt.

Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939 übernahm Albert als Staatsoberhaupt und Gauleiter unter Aufhebung der Verfassung die gesamte gesetzgebende und vollziehende Gewalt.

Durch Staatsgrundgesetz vom gleichen Tage erklärte das Gebiet der Freien Stadt Danzig zum des Deutschen Reiches.

Der Zweite Weltkrieg

Dieser Anschluss wurde durch Reichsgesetz vom Tage in der Berliner Sitzung des Reichstages vollzogen.

Forster wurde zunächst als Chef der Zivilverwaltung im Gebiet der ehemaligen Freien Stadt Danzig und seit Mitte auch im Militärbezirk Westpreußen im polnischen Korridor eingesetzt.

Mit dem 26. Oktober 1939 erhielt seine Ernennung zum Reichstatthalter im neugeschaffenen Reichsgau Westpreußen (später Danzig-Westpreußen ).

Zum 31. Dezember 1941 beförderte ihn Reichsführer-SS Heinrich Himmler zum SS-Obergruppenführer.

Seit dem 16. November 1942 hatte Forster die Funktion eines Reichsverteidigungskommissars für Danzig-Westpreußen

Albert Forster blieb bis 1945 in

Er floh im April des Jahres den Truppen der Roten Armee über die Ostsee und ging Anfang in Grömitz Kreis Oldenburg i. Holstein an Land.

Prozess und Verurteilung

Albert Forster wurde von der britischen in Hamburg verhaftet und am 12. August den polnischen Behörden übergeben.

Durch Urteil des polnischen Obersten Nationaltribunal wurde Albert Forster am 29. April 1948 Tode verurteilt und am 28. Februar 1952 Warschau hingerichtet.

Literatur

  • Hüttenberger Peter: Die Gauleiter. Studie zum Wandel des Machtgefüges der NSDAP. Stuttgart (Deutsche Verlags-Anstalt) 1969. (= Schriftenreihe Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte).
  • Schenk Dieter: Hitlers Mann in Danzig. Gauleiter Forster und Verbrechen in Danzig-Westpreußen . Bonn (Dietz) 2000.

Weblinks



Bücher zum Thema Albert Forster

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Albert_Forster.html">Albert Forster </a>