Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Albrecht II. der Entartete (* 1240 ; † 13. November 1314 in Erfurt († evtl. auch am 20. November; auch 1315); Degener ) war Landgraf von Thüringen .
Albrecht der Entartete stammte aus dem Wettin . Er wurde 1240 als ältester Sohn Heinrichs des Erlauchten geboren. Er war Landgraf in Thüringen und von 1288 bis 1293 Markgraf von Meißen . Albrecht erhielt durch die von seinem 1265 vollzogene Länderteilung Thüringen und die sächsische sein Bruder Dietrich die Mark Landsberg und Osterland während der Vater selbst im Besitz Mark Meißen und der Niederlausitz blieb.
Albrecht war seit 1254 vermählt mit Margarete der Tochter Kaiser Friedrichs II. und für die Mitgift wurde dem Wettin das Pleißnerland verpfändet. Albrechts Regierung war löblich und gesegnet bis ihn die Leidenschaft Kunigunde von Eisenberg so verblendete dass seine Gemahlin die Mutter seiner Kinder Heinrich Friedrich und Agnes am 24. Juni 1270 vor der Buhlerin von der Wartburg entwich und nach Frankfurt am Main ging wo sie am 8. August des gleichen Jahres starb. Die jüngeren Friedrich und Diezmann nahm deren Onkel der Dietrich von Landsberg zu sich. Der älteste verschwand 1283 in Schlesien .
Albrecht heiratete 1274 Kunigunde und ließ den mit ihr Sohn Apitz durch den Kaiser legitimieren. Er ihm Thüringen zuzuwenden seine in erster Ehe Söhne dagegen mit dem Pleißner-Land (dem Erbteil Mutter) und der Pfalz Sachsen abzufinden. Ein der Söhne gegen den Vater war die dieser Ungerechtigkeit. Anfangs war Albrecht glücklich; Friedrich in harter Gefangenschaft auf der Wartburg gehalten aber nach einem Jahr und setzte mit den Krieg gegen den Vater fort. Um Zeit starb ihr Oheim Dietrich ( 1284 ) mit Hinterlassung eines Sohns Friedrich Tuta . Vier Jahre später starb auch Heinrich der Erlauchte Albrechts Vater. Beides vestärkte die Familienstreitigkeiten. entriß seinem Vetter Friedrich dem Stammler aus großväterlichen Nachlaß die Niederlausitz und Friedrich nahm Vater Albrecht in offener Schlacht gefangen ( 1288 ). Durch den Vertrag von Rochlitz ( 1. Januar 1289 ) gegen Abtretung großer Landesteile wieder in gesetzt verkaufte Albrecht aus Erbitterung was ihm Meißen noch geblieben war an seinen Neffen den Stammler und als nach dessen Tod 1291 Friedrich und Diezmann eigenmächtig seine Länder Besitz nahmen aus Geldnot 1293 Thüringen für den Fall seines Todes den König Adolf von Nassau der auch Meißen und Osterland als Friedrich Tuttas Tod heimgefallene Lehen betrachtete aber wie sein Nachfolger Albrecht I. von Habsburg den Besitz der beanspruchten Gebiete zu vermochte. Albrecht hatte sich nach Kunigundens Tod 1290 ) zum drittenmal mit Elisabeth von Arnshaugk diese wurde 1299 die Schwiegermutter ihres Stiefsohns Friedrich und eine Art Aussöhnung zwischen Vater und Sohn. trat Albrecht gegen ein Jahrgeld auch Thüringen Friedrich ab und starb 1314 in Erfurt .