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Albrecht von Scharfenberg


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Albrecht von Scharfenberg (um 1270) war ein mittelhochdeutscher Dichter.

Albrecht von Scharfenberg ist der Verfasser so genannten "Jüngeren Titurel" (um 1260-75) einer und Fortsetzung der Titurel-Fragmente Wolframs von Eschenbach . Das Sangversepos zu dem eine zeitgenössische überliefert ist enthält über 6300 vierzeilige Strophen Form der so genannten Titurelstrophe und verstärkt manieristischer Weise viele der für sein Vorbild typischen Stilmerkmale wie die dunkle Rätselhaftigkeit und abstrus anmutende Gelehrsamkeit. Offenbar gerade wegen dieser Rede" stand das Werk bei den Zeitgenossen noch mehr bei den nachfolgenden Generationen in Ansehen. Albrecht dichtet in der Maske Wolframs; galt der 'Jüngere Titurel' bis in die als das Werk Wolframs und war etwa den spätmittelalterlichen Literaturkenner Jakob Püterich von Reichartshausen haupt ab teutschen buechen (Inbegriff aller deutschen Dichtungen).

Ausgaben

  • Der erste Druck (in Folio) ist 1477 (Johann Mentelin in Straßburg).
  • Erste wissenschaftliche Ausgabe von K. A. (Quedlinburg 1842).
  • Die heute gültige Edition ist von Wolf/K. Nyholm (DTM) 1955ff.

Literatur

  • Albrecht von Scharfenberg in: Meyers Konversationslexikon 4.Aufl. 1888-90 Bd.1 S.301.
  • Peter Jörg Becker: Albrecht: Der Jüngere Titurel [Kat.Nr. 41] in: Peter Jörg Becker und Eef (Hgg.): Aderlass und Seelentrost. Die Überlieferung deutscher Texte Spiegel Berliner Handschriften und Inkunabeln Mainz 2003 S.96-98.



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