Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Orlando de Bandinelli (* um 1105 in Siena ; † 30. August 1181 in Civita Castellana) war unter dem Alexander III. Papst vom 7. September 1159 bis zum 30. August 1181.
Im Jahr 1157 überbrachte er als päpstlicher Legat dem Kaiser Friedrich I. Barbarossa auf dem Reichstag zu Besançon das Schreiben von Papst Hadrian IV. das maßgeblich von ihm selbst verfasste war in dem die kaiserliche Würde als beneficium bezeichnete wurde was eigentlich Wohltat bedeutet Friedrichs Kanzler Rainald von Dassel aber verschärfend als Lehen übersetzt wurde wodurch es auf dem zum Eklat kam.
Mit der Mehrheit der Kardinäle sie gregorianisch gesinnt wurde er am 7. September zum Nachfolger Papst Hadrians IV. gewählt. Eine Minderheit von Kardinälen wählte jedoch den Kardinal Oktavian als Viktor IV. zum Papst.
Als Antwort exkommunizierte Alexander III. daraufhin 24. März 1160 den Kaiser und den Gegenpapst. der im Oktober 1160 abgehaltenen Synode zu Toulouse wurde Alexander III. von England Frankreich Irland Norwegen und Spanien als rechtmäßiger und einziger Papst anerkannt. Kaiser Friedrich I. Barbarossa aber im Jahr 1162 Mailand erobert hatte konnte sich Papst Alexander in Italien nicht mehr halten und flüchtete nach
Bedingt durch einen Ausbruch der Malaria im kaiserlichen Heer an der auch Kölner Erzbischof Rainald von Dassel der geistige Führer des Widerstandes starb allem aber durch die große Treulosigkeit seines Heinrichs des Löwen und der damit einhergehenden des Kaisers gegen die Lombarden bei Legnano 29. Mai 1176 triumphierte Alexander III. schließlich über den
Kaiser Friedrich I. Barbarossa mußte schließlich Treffen mit Alexander zustimmen. Am 24. Juli 1177 küsste Kaiser Friedrich I. Barbarossa Alexander die Füsse und hielt als päpstlicher Steigbügel her. Im Frieden von Venedig erkannte Kaiser Alexander III. am 1. August 1177 als rechtmäßigen Papst an.
Einen weiteren Triumph hatte Alexander III. über den zweitmächtigsten Mann seiner Zeit erringen Der englische König Heinrich II. hatte um 1164 die Kirche dem Staat durch die Constitutions of Claredon untergeordnet. Im Verlauf dieses Prozesse war zum Mord an Thomas Becket dem Erzbischof von Canterbury gekommen. König Heinrich II. von England im Streit mit Alexander III. die Constitutions of Claredon wieder aufheben und sich am 12. Juni 1174 in der Kathedrale zu Canterbury einer Geißelung unterziehen sowie eine ganze Nacht am Grab des heiligen Beckets auf den Knien liegend beten.
Zur Vermeidung weiterer Schismen ließ Alexander das Dritte Laterankonzil einberufen. Im März 1179 beschloss das Konzil dass zu einer Papstwahl die Zweidrittelmehrheit der Stimmen der Kardinäle sei.
Papst Alexander III. verstarb im Exil Civita Castellana. Seine Gebeine wurden nach seinem jedoch nach Rom überführt. Sein Grab wurde vom römischen Volk zerstört.