Mitscherlich ist der Sohn des Chemikers Mitscherlich und der Clara Mitscherlich (geb. Heigenmooser). studiert zunächst Geschichte Kunstgeschichte und Philosophie an Universität München bricht aber das Studium aufgrund von um seine Dissertation ab. Nachdem er 1933 erstmalig verhaftet wurde geht er nach wo er eine Buchhandlung eröffnet die 1935 geschlossen wird. Im selben Jahr emigriert in die Schweiz und beginnt Medizin zu 1939 legt er das Staatsexamen ab. Ab 1947 ist er Herausgeber der Zeitschrift Psyche und gründet 1949 die Abteiluung Psychosomatische Medizin an der Universität Heidelberg. Zwischen 1960 und 1976 gründet und leitet Mitscherlich das Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt am Main zwischen 1973 uns 1976 hat er eine Professur an der Frankfurt inne. 1969 erhält Mitscherlich den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels .