Puschkin bereitete in seinen Gedichten und der Verwendung der Umgangssprache den Weg; er einen erzählerischen Stil der Drama Romantik und Satire mischte - ein Stil der seitdem mit der russischen Literatur verbunden ist und zahlreiche russische Dichter massiv beeinflusste. Seine romantischen waren Byron und Goethe ; er wurde beeinflusst von Voltaire und den Shakespeareschen Tragödien .
Puschkin wird in Moskau geboren und die Sommer von 1805 bis 1810 üblicherweise seiner Großmutter Maria Alexejewna (einer Tochter des äthiopischen Sklaven Ibrahim Petrowitsch Gannibal der später von Peter dem Großen wurde) im Dorf Sacharow bei Svenigorod Moskau. Diese frühen Kindheitseindrücke spiegeln sich in ersten Versuchen als Dichter wider z.B. in bald darauf entstandenen Gedichten Mönch ( Монах 1813 ) Wowa ( Бова 1814 ) sowie in seinen im Lyzeum entstandenen Poslanije k Judinu ( Послание к Юдину 1815 ) und Traum ( Сон 1816 ).
Anfang 1815 schreibt Puschkin im Beisein G. R. sein patriotisches Gedicht "Erinnerungen an Zarskoje Selo" Воспоминание в Царском Селе ) das in der Zeitschrift Russisches Museum Русский Музеум ) gedruckt wurde.
Noch als Schüler wird Puschkin in in die Petersburger literarische Gesellschaft Arsamas aufgenommen sich gegen tradierte verkrustete Sprachvorstellungen der etablierten wendet und sich für eine Weiterentwicklung der Hoch-/Schriftsprache einsetzte. Die frühe Poesie des Dichters seine unstillbare Lebenslust aus.
1816 erfährt Puschkins Lyrik eine entscheidende Wendung die Elegie zu seiner Haupt-Dichtform wird.
Als Puschkin 1817 das Lyzeum abschließt nimmt er mit Titel eines "Kollegiensekretärs" eine Stellung im Petersburger für Auswärtige Angelegenheiten" an. Er wird zum Theaterbesucher nimmt an den Sitzungen der Arsamas-Gesellschaft und wird Mitglied der Literatur- und Theatergemeinschaft Lampe ( Зеленая лампа ) die von den Anfängen der Dekabristenbewegung beeinflusst ist. Obwohl Puschkin am frühen Wirken der Dekabristen nicht teilnimmt ist er mit vielen der aktiven Mitglieder in Freundschaft und schreibt politische Epigramme und Gedichte wie "К Чаадаеву" (Liebe stiller Ruhm...) Вольность Н. Я. Плюсковой (alle 1818 ) Деревня ( 1819 ). In diesen Jahren ist er beschäftigt der dem märchenhaften Versepos Ruslan und Ljudmila Руслан и Людмила ) das er schon im Lyzeum begonnen und mit der er ganz auf der von Arsamas bezüglich der Notwendigkeit der Schaffung Heldenepen liegt. Das Gedicht wird im Mai 1820 abgeschlossen und ruft ein erbittertes Echo der Kritik hervor die sich über den des "Hohen Kanons" empört.
Im Frühjahr 1820 muss sich Puschkin für einige seiner verantworten in denen er Persönlichkeiten des öffentlichen wie den Kriegsminister oder den Bildungsminister lächerlich Einer Verbannung nach Sibirien entgeht er aufgrund Protektion einflussreicher Freunde muss Petersburg jedoch im des Jahres verlassen und wird auf die Krim versetzt. Er lebt einige Zeit bei noch aus Petersburg stammenden Freund General Rajewskij lernt dessen Tochter Maria kennen. Hier schreibt das romantische Gedicht Der Brunnen von Bakhchisaraj. 1824 lebt Puschkin an verschiedenen Orten im Russlands u.a. Odessa und Kishinew. 1823 beginnt er sein bedeutendstes Werk das Eugen Onegin das er erst 1830 abschließt. 1824 bis 1825 lebt Puschkin bei seinen Eltern auf Gut in Michajlowskoje eine Zeit die durch mit dem Vater und einem intensiven literatischen mit seinen Freunden geprägt ist. Seine Tragödie Boris Godunow mit der er die eingefahrenen Wege russischen Dichtung weit verlässt erlebt in dieser ihre Anfänge.
Nach einer Audienz bei Zar Nikolaus I. darf Puschkin von 1826 bis 1831 zwar wieder in Moskau und Petersburg seine Werke werden vom Zar persönlich zensiert sein Werk und Leben stark kontrolliert (auch seiner Verbindungen zu den Aktivisten des Dekabristenaufstands ). Dies prägt auch die Weiterarbeit von Eugen Onegin . Puschkin ist unzufrieden da er weder dichterischen noch seine privaten Vorstellungen leben kann.
Einen Wechsel in Puschkins Lebensumständen bewirkt Heirat mit Natalja Gontscharowa 1831 . Das Paar zieht nach Petersburg wo mit Unterstützung von Gontscharowas wohlhabender Verwandtschaft am Leben des Zarenhofes teilnehmen können - was der sich nach Unabhängigkeit sehnt frustriert. Er sich häufig und oft aus trivialen Gründen; Werke in dieser Zeit entstehen unter großem Druck.
Erst 1836 darf er die Literaturzeitschrift Sowrememennik ( Der Zeitgenosse ) herausgeben ein Fortschritt in seiner stark Tätigkeit. Im Winter des Jahres 1836 / 1837 duelliert er sich in Folge einer Intrige mit dem französischen Gardeoffizier George d'Anthès wird dabei durch einen Bauchschuss schwer verletzt. 29. Januar 1937 zwei Tage später stirbt er. Aus vor Sympathiekundgebungen überführt man ihn nach Pjatogorsk beerdigt ihn dort.