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Alexander Solschenizyn


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Alexander Isajewitsch Solschenizyn ( Александр Исаевич Солженицын ) ist ein russischer Schriftsteller Dramatiker und Historiker und Preisträger des Nobelpreises für Literatur .

Er wurde am 11. Dezember 1918 im südrussischen Kislowodsk geboren. Vor dem Weltkrieg studierte Solschenizyn Mathematik und Philosophie . Während des Krieges kämpfte Solschenizyn in Roten Armee als Batteriechef einer Artillerieeinheit . Seine Erlebnisse als Offizier während der Ostpreußens schrieb er in Gedichtform in Ostpreußische Nächte nieder.

In den letzten Kriegsmonaten wurde er von der militärischen Spionageabwehr verhaftet weil er Leninist in Briefen an seinen Schwager Kritik Stalin geübt hatte. Nach dem Paragraphen 58 sowjetischen Strafgesetzbuches verurteilt verbrachte er insgesamt elf in Zwangslagern. Im Gulag befindet sich auch Lew Kopelew welcher aus dem selben Grund eingesperrt

In dieser Zeit legt er seiner Natascha immer wieder die Scheidung nahe. Kurz seiner Entlassung lässt sie sich wirklich von scheiden; er ist vor den Kopf gestoßen.

Während seiner Verbannung nach Kasachstan schlägt sich Solschenizyn als Lehrer durch. muss er sich auch einer Krebsoperation unterziehen.

Im Jahr 1957 wird Solschenizyn offiziell rehabilitiert. Die Zeit ist von der Wiederannäherung an Natascha und Arbeitseifer geprägt. Er sieht es als seine den zum Schweigen Gebrachten seine Stimme zu Er zieht sich oft in unzugängliche Hütten um ungestört zu schreiben.

Es ist die Geschichte von Iwan die die Existenz sowjetischer Arbeitslager in das des Westens bringt. Sie wird 1962 in der sowjetischen Literaturzeitschrift Nowy Mir veröffentlicht dessen Leiter dafür überraschend von und Staatschef Chruschtschow die Genehmigung bekommen hatte. Später wurde Lagerroman auch als Buch veröffentlicht und leistete großen Beitrag zur Aufarbeitung des Stalinismus in der UdSSR unter Chruschtschow.

Für Kritik an den herrschenden Verhältnissen Solschenizyn 1969 aus dem Schriftstellerverband der UdSSR ausgeschlossen. 1970 bekommt er den Nobelpreis für Literatur . Die Sowjetunion verhindert dass er den persönlich entgegennimmt.

Ein monumentales historisches Werk liefert er der Beschreibung des sowjetischen Lagersystems in Archipel Gulag . Es wird hastig veröffentlicht nachdem der KGB das Manuskript des ersten Teils des entdeckt hatte. Er wird in der Folge 14. Februar 1974 aus der Sowjetunion ausgewiesen und lebt in Zürich und später für siebzehn Jahre im USA Staat Vermont .

Obwohl er im Ausland sehr willkommen und seine Privatsphäre respektiert wird fühlt er außerhalb seines Heimatlandes nie wohl. Er hat andere Seite den kapitalistischen Westen erlebt. Trotz langen Aufenthaltes in USA ist er der Sprache nicht mächtig geworden.

Im Jahr 1990 wird Solschenizyn rehabilitiert bekommt seine sowjetische Staatsbürgerschaft zurück und kehrt 1994 nach Russland zurück. Dort meldet er wiederholt zu Wort; besonders mit dem umstrittenen Zweihundert Jahre gemeinsam in welchem er die jüdisch -russische Geschichte 1795 - 1916 darstellt und für welches ihm von Seiten Antisemitismus unterstellt wird.

1999 übt Solschenizyn wenig beachtet von westlichen Öffentlichkeit mehrfach Kritik am Einsatz der in Jugoslawien :

Unter den Augen der Menschheit ist man ein großartiges europäisches Land zu zerstören und zivilisierten Regierungen applaudieren ... Nachdem sie die Nationen auf den Müll geschmissen hat proklamiert NATO der Welt für das kommende Jahrhundert altes Gesetz - das des Dschungels: Der hat immer recht. ( Meldung TAZ )

Werke

  • Das rote Rad
  • Der Archipel Gulag
  • Der erste Kreis der Hölle
  • Die Eiche und das Kalb. Skizzen aus literarischen Leben
  • Die russische Frage
  • Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch ISBN 3426616262
  • Kerze im Wind
  • Krebsstation
  • Matrjonas Hof
  • Nemow und das Flittchen
  • Ostpreußische Nächte
  • Republik der Arbeit
  • Zweihundert Jahre gemeinsam

Weiterführende Literatur

Donald M. Thomas: Solschenizyn Berlin 1998



Bücher zum Thema Alexander Solschenizyn

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