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Alexanderplatz (Berlin)


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Brunnen der Völkerfreundschaft 2000

Weltzeituhr am Alex

Der Alexanderplatz ist der zentrale Platz und Verkehrsknotenpunkt östlichen Stadthälfte Berlins. Er liegt im Bezirk Mitte .

Im Berliner Volksmund wird der Alexanderplatz kurz der Alex genannt.

Ursprung des Alexanderplatzes ist ein Viehmarkt dort noch bis in das 19. Jahrhundert vor dem Georgentor außerhalb der Stadtmauer stattfand. Ab dem späten 18. Jahrhundert wurde der südliche Teil des Marktes Exerzierplatz genutzt. Seinen Namen Alexanderplatz erhielt er während eines Besuchs von Alexander I. in Berlin am 25. Oktober 1805 .

Durch die Berliner Stadtbahn von 1882 ist der Alexanderplatz mit dem westlichen verbunden.

In den Goldenen Zwanzigern wurde der Platz neben dem Potsdamer Platz zum Inbegriff eines lebhaft pulsierenden Weltstadtplatzes. Schriftsteller Alfred Döblin diente der Platz namensgebend für seinen Berlin Alexanderplatz .

Er durchlief mehrfach Umgestaltungen. So wurde Zuge der Umbaumaßnahmen zum Weltstadtplatz zwischen 1930 und 1932 ein Modell von Peter Behrens umgesetzt das dem Platz eine komplett bauliche Gestalt gab. Von diesem Entwurf stehen noch das Berolina-Haus und das Alexander-Haus. Diese zwischen sich eine Art modernes Stadttor; die Königskolonnaden die als Stadttor des 18. und Jahrhunderts das Pendant zum Brandenburger Tor bildeten wurden in den Kleistpark nach versetzt.

Seine jetzige Gestalt erhielt der Alexanderlatz der Umgestaltung der Innenstadt zum Zentrum einer Hauptstadt in den Jahren 1967 bis 1970 . Durch die Begrünung und die Verlegung Straßenbahnlinien über den Platz im Jahr 1999 hat er diesen Charakter zum Teil

Rund um den Platz befinden sich Baudenkmäler sozialistischer Architektur von herausragender Bedeutung: ehemaliges Hotel Stadt Berlin (nach der Wende Forum Hotel jetzt: Hotel Park Inn ) ehemaliges Centrum-Warenhaus (an der Stelle des Hermann-Tietz-Warenhauses jetzt: Kaufhof Galeria ) das Haus des Reisens das Haus des Lehrers mit der Kongresshalle. Der nahe gelegene Fernsehturm – das höchste begehbare Bauwerk Westeuropas wird zwar oft mit dem Alexanderplatz identifiziert sich aber nicht auf dem Platz selbst auf der Rückseite des S-Bahnhofs (dieser Platz keinen Namen).

Auf dem Platz selbst befindet sich Brunnen der Völkerfreundschaft (von den Berlinern liebevoll "Nuttenbrosche" genannt) und die Weltzeituhr ein beliebter Treffpunkt für Verabredungen.

Nach der Wiedervereinigung der Stadt wurden 1993 Pläne veröffentlicht die weitgehend den Abriss sozialistischen Bauten zugunsten der Errichtung eines Hochhausviertels amerikanischem Zuschnitt nach Plänen von Hans Kollhoff vorsahen.

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