Ausgedehnte Konzertreisen in Europa machten ihn bald international bekannt er bei seinen Auftritten ausschließlich eigene Kompositionen zu
Skrjabins Kompositionsstil ist zunächst dem Erbe Frédéric Chopins und Franz Liszts verpflichtet später entdeckt er die Musik Richard Wagners geht aber bald schon kompositorisch über Chromatik dessen Oper "Tristan und Isolde" hinaus um alsbald ein harmonisches System zu münden das nicht auf Dur - Moll -tonalen Bindungen fußt sondern vielmehr auf der eines auf Quartschichtungen basierenden Akkordes des so genannten "Mystischen" oder auch (letzterer nach dem Orchesterwerk "Promethée – Le du Feu" op. 60).
Nachdem Skrjabin mit Schriften der Theosophischen Gesellschaft in Berührung gekommen war reifte in der Gedanke ein Gesamtkunstwerk ungesehenen Ausmaßes zu das in Indien unter einer Halbkugel mit 2000 Mitwirkenden Einbeziehung sämtlicher Künste und Sinneseindrücke so lange wieder aufgeführt werden sollte bis die gesamte das so genannte "Mysterium" erlebt hätte und kollektive Ekstase versetzt worden wäre was wie glaubte die Menschheit auf eine höhere Bewusstseinsstufe hätte mit ihm selbst als der messianischen Figur in ihrer Mitte. Eine Blutvergiftung eines Abszesses auf der Oberlippe machten diesen Plänen 1915 ein jähes Ende so dass Skrjabin Erleben eines Scheiterns erspart blieb. Sein Spätwerk eine stilistische Entwicklung auf die erahnen lässt Skrjabin hätte er weitergelebt zu den großen in der Musikgeschichte gezählt worden wäre.