Die allgemeine lineare Gruppe vom Grad n über einem Körper F GL( n F ) ist die Gruppe aller invertierbaren n × n Matrizen mit Koeffizienten aus F . Gruppenverknüpfung ist die Matrixmultiplikation.
Wenn der Körper F die endliche Ordnung q hat (also ein endlicher Körper ist) schreibt man auch GL( n q ) statt GL( n F ). Wenn aus dem Kontext klar ist der Körper die Menge R der reellen oder C der komplexen Zahlen ist schreibt man auch GL( n ).
Die allgemeine lineare Gruppe und ihre finden Anwendung in der Darstellung von Gruppen sowie in der Untersuchung Symmetrien .
Wenn V die Dimension n hat sind GL( V ) und GL( n F ) isomorph. Allerdings ist dieser Isomorphismus nicht bestimmt; er hängt von der Wahl einer von V ab. Für eine gegebene Basis kann Automorphismus von V durch eine invertierbare n × n -Matrix dargestellt werden wodurch der Isomorphismus von V ) auf GL( n F ) hergestellt wird.
Für n ≥ 2 ist die Gruppe GL( n F ) nicht abelsch .
Die allgemeine lineare Gruppe GL( n ) über dem Körper R oder C ist eine Lie-Gruppe über F und hat die Dimension n 2 .
Beweis: GL( n ) ist eine Untermenge der Mannigfaltigkeit F n aller n × n -Matrizen die die Dimension n 2 hat. GL( n ) entsteht aus F n durch Einschränkung auf Matrizen mit einer ungleich 0. Die Determinante ist eine stetige polynomiale) Abbildung. GL( n ) ist eine nichtleere offene Untermenge von F n und hat deshalb die gleiche Dimension. Mir ist unklar welches topologische Argument hier wird - Nachbesserung erbeten.
Die Lie-Algebra zu GL( n ) besteht aus allen n × n -Matrizen mit dem Kommutator als Lie-Klammer.
Während GL( n C ) einfach zusammenhängend ist hat GL( n R ) zwei Zusammenhangskomponenten: die Matrizen mit positiver die mit negativer Determinante. Die Zusammenhangskomponente mit Determinante enthält das Einselement und bildet eine GL + ( n R ). Diese Untergruppe ist eine einfach zusammenhängende mit reeller Dimension n 2 und hat dieselbe Lie-Algebra wie GL( n R ).
Die projektive lineare Gruppe PGL( V ) über einem Vektorraum V über einem Körper F ist die Faktorgruppe GL( V )/ F × wobei F × die Menge der skalaren Vielfachen k ·id der Identität id: V → V ist mit k aus F \{0}. Die Bezeichnungen PGL(n F ) usw. entsprechen denen der allgemeinen linearen Wenn F ein endlicher Körper ist sind PGL(n F ) und SL(n F ) gleichmächtig aber im allgemeinen nicht isomorph.
Der Name stammt aus der projektiven Geometrie wo das Analogon zur allgemeinen linearen die projektive lineare Gruppe ist zum n -dimensionalen projektiven Raum über F gehört dabei die Gruppe PGL( n +1 F ). Dies ist eine Verallgemeinerung der Gruppe Möbius-Transformationen der PGL 2 .