Eine Alm (in der Schweiz Österreich und Schwaben Alp oder Alpe ) ist ein während der Sommermonate beweidetes Die Einrichtung von Almen ist seit dem 5. Jahrtausend v. Chr. bekannt. Man unterscheidet Niederleger (die unteren Almen Maiensäss) und Oberleger (Hochalm) die später beweidet werden. Der Ausdruck "Alm" leitet sich vom Mittelhochdeutschen "alben" ab.
Bei Almenwirtschaften können verschiedene Besitzverhältnisse auftreten.
Privatalm
Gemeinschaftsalmen ( Allmende ) mit Eigentums- und Nutzungsrechten z.B. eines Dorfes oder mehrerer Einzelpersonen. Das Personal wird von den einzelnen Eigentümern getrennt gestellt lediglich und Putzer werden gemeinschaftlich engagiert.
Die Servitusalm im Eigentum des Staates Herrschers mit Nutzungsrechten einer umgrenzten Nutzergruppe
Die Almwirtschaft prägt das Landschaftsbild großer der Alpen: der überwiegende Teil der Nordalpen ohne Almwirtschaft bis auf ca. 1500 Meter bewaldet. Während früher für die Schaffung neuer viel und unkontrolliert gerodet wurde ist die vorhandener Almflächen wie auch die Rodung von in den gesamten Alpen heute streng reglementiert.
Dennoch werden Almen teils sehr kritisch Vor allem in Nationalparks oder Schutzgebieten kommt es zum Konflikt zwischen Naturschutz auf der einen und Viehwirtschaft auf anderen Seite.