Bei Alphastrahlen handelt es sich um echten Teilchenstrom : Alphateilchen bestehen aus zwei Protonen und zwei Neutronen die einem Helium -Atomkern entsprechen. Das Symbol für ein Alphateilchen der kleine griechische Buchstabe Alpha: α; in wird es auch als zweifach ionisiertes Helium 4 He 2+ ) geschrieben.
Durch den Tunneleffekt kann ein Zerfall eines solchen Atomkernes Dabei verlässt ein Alpha-Teilchen den Atomkern indem seine Potentialgrenzen überwindet. Dabei verlässt (fast) immer Alphateilchen den Kern weil es sich dabei ein in sich stabiles Gefüge handelt.
Die Halbwertszeit ist ein Maß für die Zerfallsdauer bestimmten Menge Stoff. Die Strahlungsaktivität ist ein für die durchschnittliche Anzahl der Zerfälle in bestimmten Zeit.
Nach dem Ausstoß verbleibt der Atomkern Umständen in einem angeregten Zustand. Der Übergang den Grundzustand ist mit dem Aussenden von Gammastrahlung verbunden.
Typische in der Natur vorkommende Alphastrahler Uran und Thorium sowie deren Zerfallsprodukte Radium und Radon . Die Energie eines Alphateilchens ist typischerweise der Größenordnung von 2 bis 5 MeV .
Aufgrund ihrer relativ hohen Masse haben nur eine sehr geringe Eindringtiefe (Reichweite) in Materie. Ein Blatt Papier oder einige Zentimeter reichen im Allgemeinen schon aus um Alphateilchen abzuschirmen. Das kommt dadurch zu Stande dass Wahrscheinlichkeit dass ein Atom durch die Strahlung ionisiert wird durch die geringe Geschwindigkeit relativ ist. In einer Nebelkammer sind deshalb auch besonders gut die zu sehen die durch Alphastrahlung erzeugt werden.
Alphastrahlen dringen aufgrund ihrer geringen Durchdringungsfähigkeit in die oberen (toten) Hautschichten aber nicht in den Körper ein. Ein im Organismus Einatmen oder Aufnahme mit der Nahrung eingelagerter ist dagegen sehr schädlich. Insbesondere die Anreicherung mit Alphastrahlung zerfallenden Isotopes in einem Organ führt zu einer Belastung dieses Organs da die Strahlung ihre Wirkung auf kleinem Raum anrichtet. ( Strahlenkrankheit )