Begrenzt von der Westsibirischen Ebene im den Bergketten des West- und Ostsajans im dem Hochland der Wüste Gobi im Süden und der Kasachischen Schwelle Westen erhebt sich das Hochgebirgssystem des Altais in den Russischen- den Mongolischen- und den untergliedert ist. Mit rund 2.000 km von nach Südost erreicht es seine längste Ausdehnung erstreckt sich dabei über die Territorien von Kasachstan China und der Mongolei. Das Drei–Länder–Eck drei erstgenannten Staaten markiert der 4.356 m Youyi Feng. Der höchste und bedeutendste Berg Altais ist jedoch die Belucha mit 4506 m welche in jedem als signifikanter Punkt wiederzufinden ist.
Der Altai ist ein paläozoisches Faltengebirge Bildung in zwei verschiedenen Epochen erfolgte. Während Orogenese des Gebirgsaltai bereits im Unterpaläozoikum also vonstatten ging unterlagen die Randbereiche wie der nochmaliger variszischer Faltung welche erst an der zum Mesozoikum ihren Abschluss fand. Heute ist dem alten Faltengebirge kaum etwas zu erkennen. im Bereich des Zentralaltais sind einige Faltungsschichten Erneute tektonische Bewegungen im Tertiär führten zu allgemeinen Hebung der Rumpffläche en bloc. Diese durch Brüche fragmentiert wobei die Hebung und der Einzelschollen bis in das Quartär reicht. entstandenen Verwerfungen bilden die Ausgangslinien der Orogenese gegenwärtigen Altais. Extreme Klimaschwankungen und Umpolungen des während des Pleistozäns lösten auf der ganzen mehrfache Vereisungsperioden aus. Man spricht von fünf Zyklen welche auf dem Gebiet des Altais haben. Man wies anhand von zahlreichen Bohrungen und C14-Datierungen nach dass das gesamte glaziale Formengut Gebirges auf der letzten Eiszeit der Würmvereisung Circa 20.000 bis 16.000 Jahre vor unserer erreichte sie ihr Vereisungsmaximum wobei Gletscher weite und intramontane Becken abriegelten. Während der Degradierungsphase sich diese mit Schmelzwasser so dass riesige wie in der Tschuja- Kurai- und Uimon Steppe entstanden. Brüche in den natürlichen Eisstaudämmen zu katastrophalen Ausfließen dieser Seen. Die damit Energie wirkte sich nicht nur auf das Relief aus sondern verursachte auch auf der impulsartige Veränderungen. Heute sind die Zeugnisse dieser in Form von Gigantrippeln und Wellenschlagterrassen in großen intramontanen Becken sichtbar. Da das Gebirge der quartären Kaltzeit in großen Teilen vereist – die Schneegrenze lag gegenüber dem jetzigen um durchschnittlich 1000m tiefer - bestimmt der glaziale Formenschatz das heutige Landschaftsbild: Kare Kartreppen Taltröge im Bereich der hohen Ketten; Endmoränen glazialfluviale Schotterfelder in den Tälern. Außer einigen Seen gibt es im Altai auch viele im Gefolge der Eiszeitentstandene Seen.
Das gegenwärtige Relief des Altais ist untergliedert. Neben schroffen steilen Gebirgskämmen sind mehr weniger breite Plateaus und großflächige Einsenkungen charakteristisch. umringen typische Mittelgebirgsformen den Gesamtaltai sowie einzelne und Hochflächen. Meist verlaufen diese Reliefformen in - SO streichender Richtung. Umsäumt von Bergketten die mit Lockermaterial aufgefüllten Ebenen hier befanden die eiszeitlichen Stauseen in Höhen von 1.000 1.800 m. Die größten und bedeutendsten dieser sind das Tschuja- Kurai- und Uimonbecken welche im zentralen und östlichen Teil des Gebirges Dem gegenüber stehen die 2.000 bis 3.000 hohen Hochplateaus wie die Ukok- Baschkaus - und Terekta - Hochfläche. Auch bei den stärksten zergliederten höchsten und schmalsten Gebirgsketten des wie den Katun- Süd - Tschuja- und Tschuja - Rücken (3.000 bis 4.500 m) alte Plateauflächen rekonstruiert werden.
Oberhalb von ca. 3.000 m und darunter speziell die für die nördliche Halbkugel Nordhänge sind die Kämme des Altais heute intensiv vergletschert. Mit 1.330 Gletschern auf einer von 890 km² ist das Gebirge hinter Kaukasus eines der bedeutendsten Gletscherreservoire Russlands. Hauptsächlich die Gletscher in den Katun- und Tschujaketten wo die Belucha das Hauptzentrum der Vereisung ersterer bildet. An ihren Flanken befinden sich 4 bis 9 km² große radial angeordnete deren Gletschertor bis in eine Höhe von m (Mensugletscher) gelangt.