Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Für alle natürliche Zahlen n > 2 ist die alternierende Gruppe Alt n (oder A n ) eine nicht-triviale Untergruppe der symmetrischen Gruppe Sym n .
Die Trägermenge von Alt n besteht aus den geraden Permutationen von Sym n Alt n besitzt die Ordnung n!/2 (= halbe Fakultät von n).
Von einer Inversion spricht man wenn zwei "Stellen" einer in "falscher" Reihenfolge stehen. Zur Ermittlung der einer Permutation werden alle ihrer Stellen paarweise verglichen und die Anzahl der Inversionen wird
Beispiel: Die Permutation ( 1 4 3 2 5 ) besitzt die "4vor3" "4vor2" und "3vor2" und damit die 3.
Von einer geraden Permutation spricht man deren Inversionszahl eine gerade Zahl ist von ungeraden Permutation spricht man wenn deren Inversionszahl ungerade Zahl ist.
Die identische Permutation id = ( 1 2 ... n ) ist Element dieser Menge.
Die Menge ist bezüglich Verkettung abgeschlossen d.h. wenn p1 und p2 Permutationen sind sind auch p1 ◊ p2 und p1 -1 gerade eine Beweisskizze folgt weiter unten.
Mit diesen Voraussetzungen "erbt" Alt n direkt von Sym n alle notwendigen Gruppeneigenschaften:
Als Transposition bezeichnet man eine Permutation bei der 2 verschiedene Stellen vertauscht werden z.B. ( 1 2 5 4 3 ) der 3 und 5 vertauscht werden.
Allgemein gilt für alle n-stelligen Permutationen und p2: p2 läßt sich mit endlich Transpositionen aus p1 erzeugen.
Als Spezialfall hiervon gilt für eine Permutationen p2: p2 läßt sich mit endlich Transpositionen aus der identischen Permutation id erzeugen.
Im Bild ist dargestellt wie die Permutation aus ( 1 2 3 4 5 ) mit 5 Transpositionen erzeugt wird.
Bei der Wahl der notwendigen Transpositionen eine gewisse Freiheit so könnte man im links beispielsweise die Transpositionen b und c lassen da sie sich offensichtlich aufheben. Ebenso man durch den Einbau weiterer sinnloser Transpositionen Anzahl der Transpositionen auf 7 9 11 erhöhen. Allerdings ist es nicht möglich ( 2 5 3 1 4 ) einer geraden Anzahl von Transpositionen aus ( 1 2 3 4 5 ) zu
Durch eine einzelne Transposition ändert sich der Wert der immer um eine ungerade Zahl d.h. aus einer geraden Permutation eine ungerade und umgekehrt.
Bei einer Transposition die aus ( ... x ...y i ... z ... ) die neue Permutation ( ... z ...y i ... x ... ) erzeugt setzt sich die Änderung der zusammen aus der Summe folgender Änderungen:
Änderung die sich aus der neuen von x und z ergibt diese ist falls x < z ansonsten -1.
Änderung die sich aus der neuen von x y i und z ergibt.
falls y i größtes oder kleinstes Element von x i z ist beträgt die Änderung 0.
falls y i mittleres Element von x y i z ist beträgt die Änderung +2 -2.
Die Summe aus einer ungeraden und vielen geraden Zahlen ergibt immer eine ungerade
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Die weiter oben getroffene Aussage läßt verallgemeinern:
Durch eine ungerade Anzahl von Transpositionen ändert sich der der Inversionszahl immer um eine ungerade Zahl d.h. aus einer geraden Permutation eine ungerade und umgekehrt.
Durch eine gerade Anzahl von Transpositionen ändert sich der der Inversionszahl immer um eine gerade Zahl d.h. aus einer geraden Permutation erneut eine gerade Permutation und aus einer Permutation wird erneut eine ungerade Permutation.
alle geraden Permutationen lassen sich nur eine gerade Anzahl von Transpositionen aus id erzeugen.
alle ungeraden Permutationen lassen sich nur eine ungerade Anzahl von Transpositionen aus id erzeugen.
Wenn p und q gerade Permutationen dann gibt es gerade Zahlen pn und so daß sich p und q als von Transpositionen wie folgt darstellen lassen:
p = t p1 ◊ ... ◊ t pn
q = t q1 ◊ ... ◊ t qn
Damit gilt p ◊ q = t p1 ◊ ... ◊ t pn ◊ t q1 ◊ ... ◊ t qn somit ist auch die Verkettung p ◊ q
Analog kann man herleiten: Die Verkettung geraden und einer ungeraden Permutation erzeugt immer ungerade Permutation. Damit führt die Annahme eine p sei gerade und p -1 sei ungerade wegen p ◊ p -1 = id zum Widerspruch.