Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Altniederdeutsche Sprache bzw. Altsächsische Sprache umfasst die Sprache des alten Siedlungsgebietes Sachsen und Angeln ( Altsächsische Sprache ) sowie Niederfranken im frühen Mittelalter.
Bereits früh spaltete sich die angelsächsische Sprache ab die sich in England - durchaus in Kontakt mit dem Festland - zum Altenglisch entwickelte sowie auf Festland später die mittelniederdeutsche Sprache sowie die mittelniederfränkische Sprache (Mittelniederländisch).
Die altsächsische bzw. altniederdeutsche Sprache ist in wenigen Dokumenten auf dem europäischen Festland so in einigen Taufgelöbnissen die die Sachsen Karl dem Großen sprechen mussten und vor allem in größten Dichtung dem Heliand der als episches Werk nach dem germanischer Heldensagas die Geschichte von Jesus Christus erzählt.
Bei der Untersuchung der schriftlichen Quellen zudem bedacht werden dass sie meist nicht Sachsen sondern von Franken oder Bayern aufgezeichnet die vermutlich der Sächsischen Sprache nur begrenzt waren.
Etwas reichhaltiger ist die Quellenlage für angelsächsischen Raum z.B. das Beowulf -Epos.
Sprachprobe (Heliand der Abschnitt entspricht dem des Lukas-Evangeliums):
Thô ward fon Rûmuburg rîkes mannes bar alla thesa irminthiod Octaviânas ban endi bodskepi obar thea is brêdon cuman fon them kêsure cuningo gihuilicun hêmsitteandiun sô wîdo sô is heritogon obar al that landskepi liudio giweldun. Hiet man that alla thea elilendiun man ôdil sôhtin helidos iro handmahal angegen iro hêrron bodon quâmi te them cnôsla gihue thanan he was giboran fon them burgiun. That gibod ward obar thesa wîdon werold.