Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 19. Oktober 2017 

Morbus Alzheimer


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Morbus Alzheimer (d.h. die Alzheimersche Krankheit) ist eine Demenz -Erkrankung (von lat. demens "verrückt verblendet") des Gehirns die vorwiegend im Alter auftritt und einer Abnahme der Gehirn- und Gedächtnisleistung einhergeht. wurde Anfang des 20. Jahrhunderts durch den Arzt Alois Alzheimer an der Patientin Auguste D. erstmals Erkrankung physiologischen Ursprungs nicht psychologischen diagnostiziert.

Durch Eiweiß-Ablagerungen kommt es zu Zerstörung Nervenzellen und dadurch zu Störungen der Sprache Denkvermögens und des Gedächtnisses des Erkrankten. Die nimmt im Verlauf der Krankheit ab man von einer Hirnatrophie. Außerdem werden wichtige Neurotransmitter anderem Acetylcholin nicht mehr in ausreichenden Mengen produziert zu einer allgemeinen Leistungsschwächung des Gehirns führt.

Inhaltsverzeichnis

Symptome

Erste Symptome sind Erinnerungslücken Desorientierung und In späteren Stadien der Krankheit verstärken sich Symptome so dass der Patient immer orientierungsloser Im Endstadium erkennt der Erkrankte nahe Verwandte mehr und es kommt zum Kontrollverlust und Koordinationsstörungen.

Diagnose

Mit speziellen Tests auf die Gedächtnisleistung festgestellt werden ob ein Patient an Alzheimer ist. Um andere Krankheiten auszuschließen sind zusätzliche wie die Computertomographie oder Magnetresonanztomographie nötig. Hierbei können manchmal aber nicht bestimmte für die Alzheimer Krankheit typische Befunde werden. Mit einer Positronen-Emissions-Tomografie kann man mit Zuckermolekülen eventuell eine Aktivitätsminderung im Glucoseumsatz des nachweisen. Im Pariental- und Frontallappenbereich finden sich signifikante Unterschiede zur vergleichbaren Normalpopulationen. Die Diagnose Erkrankung ergibt sich aus dem typischen psychopathogischem dem Verlauf der Krankheit dem Auschluss anderer und eventuell typischen Befunden in den bildgebenden Es ist also eine Auschlussdiagnose. Eine definitive der Alzheimer Erkrankung ist aber genaugenommen erst dem Tod des Patienten mittels einer feingeweblichen des Gehirns durch einen Neuropathologen möglich.

Therapie

Zur Zeit versucht man durch Cholinesterase-Hemmer Abbau von Acetylcholin zu vermindern. Dadurch wird Acetylcholinspiegel im synaptischen Spalt erhöht und das der Krankheit verlangsamt. Weiterhin werden andere Symptome im Verlauf der Krankheit auftreten können wie depressive Verstimmung oder Erregung und Aggressivität mit von bestimmten Psychopharmaka behandelt. Eine Heilung ist bisher nicht

Immer mehr klinische Studien zeigen dass Statine ("Cholesterinsenker") den Krankheitsverlauf positiv beinflussen können. Befunde deuten darauf hin daß bei älteren durch die Einnahme dieser Medikamente das Risiko Alzheimer zu erkranken vermindert werden kann (Neuroepidemiology 23:94-8; Neuron 2004; 41:7-10; Arch Neurol 2000; Lancet 2000; 356:1627-1631; Arch Neurol 2002; 59:223-227; Gerontol Biol Sci Med Sci 2002;57:M414-M418; and Am Geriatr Soc 2002;50:1852-1856).

Molekularbiologie und Genetik

Als Ablagerungen im Gehirn eines Alzheimer-Patienten zeigen sich so genannte Plaques und fibrilläre Ablagerungen. Die Eiweiß-Ablagerungen der Plaques bestehen im Wesentlichen aus Amyloidprotein. Die gelegenen Alzheimerfibrillen bestehen aus dem so genannten Das Tau-Protein aggregiert zu Fibrillen wenn es als normal phosphoryliert ist d.h. mit Phosphorsäureresten ist. Man spricht von Hyperphosphorylierung. Das Amyloid- Protein auch als Abeta oder Aβ bezeichnet aus einem Vorläufer dem Amyloid-Precursor-Protein (APP) ein der Zellmembran . Es kommt nach Spaltung des APP so genannte Sekretasen dies sind eiweißspaltende Enzyme Proteasen ) zur Bildung der Plaques indem sie freisetzen welche dann zu den Ablagerungen aggregieren. genauen Mechnanismen hierfür sind unbekannt. Es gibt genetische Komponente in der Verursachung der Alzheimer etwa 5-10% der Betroffenen zeigen eine familiäre (FAD familar alzheimer disease). Allerdings ist nur sehr kleiner Teil der Erkrankungen durch eine bekannte Mutation verursacht: Mutation des Präsenilin-1-Gen auf Chromosom 14 des Präsenilin-2-Gen auf Chromosom 1 Mutation des APP-Gen auf Chromosom 21. Das Down-Syndrom mit seiner dreifachen Anlage des Chromosom erhöht ebenfalls das Risiko an der Alzheimer zu erkranken. Außerdem treten Mutationen in den am Cholesterin -Transport beteiligten Proteine (ApoE) gehäuft bei der auf. Der Hauptrisikofaktor bleibt das Alter.



Bücher zum Thema Morbus Alzheimer

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Alzheimer.html">Morbus Alzheimer </a>