Amaranth gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Bereits bei den Azteken Inkas und Mayas waren die getreideähnlichen Körner neben Quinoa und Mais ein Hauptnahrungsmittel. Heute weiß man dass Amaranth einen weit höheren Eiweiß- und Mineralstoffgehalt die weltweit traditionell angebauten Getreidesorten hat. Kohlenhydrate und Ballaststoffe sind in gleich hohen Mengen vorhanden.
Amaranth ist glutenfrei . Dies macht es zu einem vollwertigen besser verträglichen Nahrungsersatz bei der weit verbreiteten ( Zöliakie ). Zudem ist der hohe Eisengehalt wertvoll bestehender Eisenmangelanämie und während der Schwangerschaft .
Die etwa 100 Amaranthus-Arten sind in wärmeren Zonen der Erde verbreitet meist in Steppengebieten Ödland und Kulturland. Die größte Artenvielfalt sich in Amerika . Fast alle in Europa vorkommenden Arten in den letzten 2 Jahrhunderten vor allem Amerika eingeschleppt worden. Einheimisch (Süd-Europa)dürften nur Amaranthus L. und Amaranthus lividus L. sein. Alle lieben warme und nährstoffreiche Böden. Da sie Keimung höhere Temperaturen benötigen findet man sie allem in spät angebauten Kulturen wie Gemüse Mais in Weinbergen u.ä. Mit der Ausweitung Maisanbaus nach Mittel- und Nordeuropa breiten sich auch die Amaranth-Arten als aus.