Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 19. Mai 2013 

Ambivalenz


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Unter dem von Eugen Bleuler geprägten Begriff der Ambivalenz - von lat. ambo (beide) und valere (gelten) - wird in der Psychologie Psychotherapie und Psychiatrie das Nebeneinander von gegenteiligen Gefühlen Gedanken Wünschen verstanden.

Es handelt sich hiermit also um "Sowohl/Als auch" von Einstellungen sodass Ambivalenz oft als "Doppelwertigkeit" bezeichnet wird. Das in diesem arg strapazierte Beispiel der Hassliebe belegt schon dass es zusammengeschrieben wird die Untrennbarkeit dieser Wertung.

Dass jedes Ding seine zwei Seiten kann ist mit Ambivalenz nicht gemeint solange dadurch kein innerer Konflikt wird. Vielmehr ist darunter eine Dichotomie von Sichtweisen zu sehen die gegensätzliche bedingen und letztlich die Fähigkeit zu einer im weitesten Sinne hemmen. So sieht Karl den reifen Menschen im Gegensatz zum Kind durch Triebschwankungen charakterisiert ist als frei von Andere Psychoanalytiker sehen in den meisten menschlichen Regungen Ambivalenz von Libido und Thanatos bzw. Liebe und Destruktionstrieb.

Ambivalenz kann laut Bleuler eingeteilt werden ein Nebeneinander von widersprüchlichen

  1. Gefühlen - "affektive Ambivalenz"
  2. Wünschen - "voluntäre Ambivalenz" oder Ambitendenz
  3. Beurteilungen - "intellektuelle Ambivalenz"
Der Begriff der Ambitendenz wird manchmal mit Ambivalenz verwendet.

Siehe auch: Psychoanalyse - Entwicklungspsychologie - Massenpsychologie - Verführung - Manipulation

Weblinks




Bücher zum Thema Ambivalenz

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Ambivalenz.html">Ambivalenz </a>