1493 entdeckte Christoph Kolumbus die von Ureinwohnern bewohnten Inseln. Aufgrund großen Zahl und Schönheit nannte er sie bezugnehmend auf die heilige Ursula und ihre im Rhein ertränkten 11000 Gefährtinnen. Die Amerikanischen Jungferninseln seit dem 17. Jahrhundert in dänischem Besitz (Dänisch-Westindien). 1672 errichteten dänischen Siedler auf St. Thomas erste ständige Siedlung 1685 schloss die dänische Regierung einen Vertrag der Markgrafschaft Brandenburg in dem der brandenburgischen Amerikakompanie das zugestanden wurde auf der Insel einen Posten den Sklavenhandel zu errichten. 1689 besetzte Brandenburg die St. Thomas und Puertorico liegende Krabbeninsel. 1693 die Dänen ohne Widerstand die brandenburgischen Faktoreien. 13. August 1720 unterzeichnete Friedrich III eine in der er gegenüber der holländischen Handelsgesellschaft alle ehemaligen brandenburgischen Gebiete in Afrika (Goldküste/Ghana) St. Thomas (Jungferninseln U.S.A.) verzichtete. 1694 breiteten die Siedler sich auch auf John aus. St. Croix zunächst in französischem Besitz wurde 1733 von Dänemark erworben. Bedeutung erlangt der mit Dänisch Westindien für die damals dänische Flensburg (vor 1864 ) durch den Import und die Verarbeitung Rohrzucker . 1848 kam es hier zu einem Sklavenaufstand die Dänen. Weil die Vereinigten Staaten im Ersten Weltkrieg in diesem Gebiet einen Marinestützpunkt benötigten sie 1917 für 25 Millionen Dollar von Dänemark abgekauft.
Die Amerikanischen Jungferninseln haben ca. 125.000 42% sind Baptisten 34% Katholiken und 17% Anglikaner. Neben der Amtssprache wird noch spanisch und kreolisch gesprochen. Das hier früher auch gesprochene ist mit seinem letzten Sprecher im 20. ausgestorben.
Die drei Inseln Saint Crox Saint und Saint Thomas zusammen bilden die Amerikanischen Die Landschaft ist größtenteils steinig hügelig bis mit nur wenig ebener Fläche. Der höchste ist der Crown Mountain mit 474 m.
Der Klima ist suptropisch gemäßigt durch östliche Winde mit einer Luftfeuchtigkeit und nur geringen Temperaturunterschieden über das Die Regenzeit ist von Mai bis November. Inseln liegen entlang der Anegada-Passage einem Schifffahrtsweg Panama-Kanal .
Die Inseln waren in den letzten mehreren Hurrikanen ausgesetzt. Es kommen auch häufig schwere Dürren und Überschwemmungen sowie gelegentlich Erdbeben vor. Es mangelt außerdem an natürlich Süßwasser .
Der Schwerpunkt der Wirtschaft liegt auf Tourismus welcher für mehr als 70% des und 70% der Beschäftigungsverhältnisse sorgt. Im Schnitt 2 Millionen Touristen pro Jahr die Inseln.
Der industrielle Sektor besteht vor allem Erdölraffinerien und der Herstellung von Textilien Elektronik Produkten und dem Zusammenbau von Uhren.
Die Landwirtschaft ist unbedeutend; die meisten müssen importiert werden.
Internationaler Handel und der Finanzsektor sind kleiner aber wachsender Teil der Wirtschaft. Eine weltweit größten Erdölraffinerien steht auf Saint Croix.
Als einziges Besitztum der USA herrscht den Inseln Linksverkehr . Das Straßennetz ist 856 km lang.
Saint Thomas hat einen der besten Seehäfen der Karibik . Daneben gibt es noch Häfen in Cruz Bay und Port Alucroix.
Dazu gibt es noch 4 Flughäfen : Saint John Island auf der Insel Saint John ( IATA -Flughafencode: SJF) Downtown Heliport auf der Insel Saint Crox (IATA-Flughafencode: Henry E. Rohlson Airport auf der Insel Saint Crox (IATA-Flughafencode: und Saint Thomas auf der Insel Saint Thomas (IATA-Flughafencode:
Brandenburgische Entwicklungspolitische Hefte 31/1999: Zur brandenburgischen Kolonialgeschichte: Die Insel St. Thomas der Karibik [1] Die deutschen Kolonien Graudenz/Schindler Weltbild Verlag Das unserer Kolonien Paul H. Kuntze Georg Dollmheimer Leipzig 1938
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